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Debeka kündigt Beitragssenkungen für 1,2 Millionen Versicherte an

Zahlreiche Menschen, die eine private Krankenversicherung (PKV) bei der Debeka haben, können sich freuen. Denn der größte private Krankenversicherer Deutschlands kündigt für 2018 eine Beitragssenkung von durchschnittlich 1,5 Prozent an. Auf ungefähr 125.000 Versicherte wartet jedoch ein Anstieg der Versicherungsbeiträge im Schnitt von drei Prozent.
Debeka senkt Versicherungsbeiträge für viele Kunden
Für viele Versicherte gibt es 2018 niedrigere Beiträge
  • Debeka senkt Krankenversicherungsbeiträge um durchschnittlich 1,5 Prozent.
     
  • Von den Beitragssenkungen der PKV sollen rund 1,2 Millionen Bestandskunden profitieren.
     
  • Eine neue Studie zeigt zudem, dass Beiträge zur gesetzlichen Krankenkasse ähnlich stark ansteigen wie die der privaten Krankenversicherung.

Dieses Jahr gab es für PKV-Versicherte teils große Beitragsanpassungen. Für viele Privatversicherte war das eine teure Überraschung, denn sie hatten sich jahrelang an stabile Beiträge gewöhnt. Für 2018 hat die Debeka nun als erster Anbieter privater Krankenversicherungen eine Beitragssenkung für rund ein Viertel seiner Kunden bekanntgegeben. Im Gegensatz dazu müssen jedoch circa 125.000 Menschen im kommenden Jahr etwa drei Prozent mehr für ihren Krankenversicherungsschutz bei der Debeka zahlen. Das kann einer aktuellen Studie zufolge allerdings nicht das Vorurteil bekräftigen, dass private Krankenversicherer in der Regel teurer sind als ihr gesetzliches Pendant.

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Beiträge zur PKV und GKV sind im gleichen Maß gestiegen

Die privaten Krankenversicherer haben oft mit dem Vorurteil zu kämpfen, dass sie viel teurer seien als ihre gesetzlichen Gegenspieler – die Krankenkassen. Das ist jedoch nicht für alle Menschen pauschal richtig. Besonders Gutverdiener zahlen bei der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) oft mehr als bei einem privaten Anbieter. Denn die Beiträge zur GKV sind im Gegensatz zur PKV einkommensabhängig.

Eine neue Studie des Berliner Instituts für Gesundheitsforschung (Iges) zeigt zudem, dass die Preise der Krankenkassen mit 2,6 Prozent pro Jahr im gleichen Maß angestiegen sind, wie die Beitragskosten zur PKV bei der Debeka. Die Ergebnisse belegen außerdem, dass die Beiträge zur PKV in der Regel bei einer Altersgrenze von 60 Jahren gleichbleiben. Die Studie kann somit dem Vorurteil den Wind aus den Segeln nehmen, dass die PKV im Alter nicht mehr bezahlbar sei.

Hier finden Sie Tipps und weitere Informationen zur privaten Krankenversicherung.