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Kfz-Versicherung: Typklassen ändern sich 2018 für diese Autos

Wie viel Geld Autofahrer für ihre Kfz-Versicherung zahlen, ist nicht nur abhängig von ihrem Fahrverhalten. Die Typklassen und somit die Prämien können sich zudem ändern, wenn andere Autobesitzer mit dem gleichen Fahrzeugmodell häufig an Unfällen beteiligt sind oder das Auto vermehrt Ziel von Dieben wird. Nun hat der GDV die neuen Typklassen für 2018 veröffentlicht.
Kfz-Versicherung Typklassen für 2018: Diese Autos werden abgestraft
Kfz-Versicherung: Typklassen für 2018 kündigen Beitragsanpassungen an
  • Bei rund fünfzig Prozent der Autos mit einer Kaskoversicherung verändern sich zum Jahreswechsel die Typklassen, bei der Kfz-Haftpflicht sind es etwa ein Viertel der Fahrzeugmodelle.
     
  • Das bedeutet für viele Autofahrer, dass sich ihre Versicherungsbeiträge zum Jahreswechsel verändern können.
     
  • Mit einem Kfz-Versicherungsvergleich haben Autofahrer die Möglichkeit, eine Autoversicherung zu günstigeren Konditionen zu finden.

Zum Jahreswechsel verändern sich bei vielen Autofahrern die Beiträge zur Kfz-Haftpflicht und Teil- beziehungsweise Vollkaskoversicherung. Das liegt einerseits an einer besseren Schadenfreiheitsklasse. Andererseits passen die Versicherer alljährlich die sogenannten Regional- und Typklassen an. Nachdem der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) bereits die Regionalklassen für das nächste Jahr bekannt gegeben hat, folgen nun die neuen Kfz-Versicherung Typklassen für 2018.

Kfz-Versicherung: Hohe und niedrige Typklassen 2018

Autofahrer, die derzeit mit dem Gedanken spielen, sich einen Neuwagen zuzulegen, sollten beachten, dass sich die Typklassen nach verschiedenen Fahrzeugeigenschaften richten. SUVs und hochmotorisierte Oberklasse-Modelle verursachen bei Reparaturen oder einem Diebstahl des Autos erhebliche Kosten für die Versicherung. Der GDV nennt hier beispielsweise den Range Rover 3.0 TD, den Lexus NX 300 H oder neue Modelle des BMW 730D.

Diese Fahrzeuge fallen abhängig von der genauen Ausführung in die höchsten Typklassen. Dementsprechend müssen die Autobesitzer mit hohen Kosten für ihre Versicherung rechnen. Zu den günstigen Kleinwagen gehören dagegen unter anderem der Peugeot 108 1.0, der Citroen C4 Cactus 1.2 oder der Kia Picanto 1.0.

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Wie stark verändern sich die Typklassen 2018 bei der Kfz-Versicherung?

Für viele Autofahrer ändern sich die Typklassen zum Jahreswechsel nicht. Bei der Kfz-Haftpflichtversicherung bleibt für drei Viertel der Fahrzeugmodelle alles beim Alten. Bei den Kaskoversicherungen gibt es bei etwa der Hälfte der Fahrzeugtypen Anpassungen.

Deutlich besser fällt die Typklasse bei der Haftpflicht und Vollkasko beispielsweise für folgende Modelle aus:

  • Dacia Logan Kombi 0.9
  • Seat Leon ST 1.8 TSI sowie ST 1.4 TSI
  • BMW X1 SDrive 18D

Aufwärts geht es dagegen unter anderem für diese Fahrzeugtypen:

  • Opel Corsa-E 1.2
  • BMW 114l
  • Kia Sorento 2.2 CRDI Allrad
  • Mini One 1.2
  • Mercedes C 180 Coupe

Schlechtere Typklasse: Was können Autobesitzer unternehmen?

Wird ein Fahrzeug besser oder schlechter eingestuft, ändert sich die Typklasse 2018 zumeist nur um eine Stufe. Es gibt jedoch Ausnahmen. Der BMW 114l und der Jeep Renegade 1.4 T werden im nächsten Jahr in der Kfz-Haftpflicht drei Typklassen schlechter eingeordnet. Das bedeutet für den BMW eine Veränderung von 15 auf 18 und den Jeep von 16 auf 19.

Bei einer Verschlechterung der Typklasse ist es für Autofahrer ratsam, zu überprüfen, ob es anderweitig Einsparpotential gibt. So lassen sich die Versicherungsbeiträge durch einen Wechsel zu einem günstigeren Anbieter häufig deutlich reduzieren. Darüber hinaus bieten die Kfz-Versicherer verschiedene Rabatte an. Sind diese bisher nicht vollständig ausgeschöpft, lohnt es sich, den bisherigen Versicherer zu kontaktieren und eine Reduzierung der Beiträge zu beantragen.

Hier finden Sie Tipps und weitere Informationen zur Kfz-Versicherung.