0800 300 3009

Kostenlose Service-Hotline

finanzen.de Nachrichten immer gut informiert

PKV-Beitragserhöhung: Wo die Prämien 2018 steigen werden

Bei der privaten Krankenversicherung (PKV) sind die ersten Beitragserhöhungen für 2018 absehbar. In der Spitze verteuern sich die Tarife um bis zu 38 Prozent. Doch nicht jeder Anbieter passt seine Prämien so deutlich an. Betroffen sind unter anderem Allianz, AXA, Signal Iduna, Central, Barmenia und Hallesche. Manche Versicherer versprechen zudem stabile Beiträge für einen Teil ihres Angebots.
PKV-Beitragserhöhung 2018: Wer mehr zahlen wird
PKV-Beitragserhöhung 2018: Diese Anbieter werden teurer
  • Bis zum Jahresende werden die meisten privaten Krankenversicherer ihre Kunden über eine mögliche PKV-Beitragserhöhung 2018 informieren.
     
  • Teilweise wird es dabei nicht nur für bereits Privatversicherte teurer, sondern auch für Personen, die sich 2018 neu oder erstmals privat krankenversichern.
     
  • Interessierte, die sich nun privat absichern wollen, finden mithilfe eines Experten eine private Krankenversicherung mit möglichst stabilen Beiträgen.

Für viele Privatversicherte sind die letzten Wochen des Jahres der Zeitraum, in dem sie keine Post von ihrer privaten Krankenversicherung erhalten wollen. Denn nicht selten informiert der Versicherer darin über eine anstehende Beitragserhöhung im kommenden Jahr. Für 2018 stehen bisher nur bei wenigen Anbietern erste Tendenzen fest, wie sich die Prämien für Versicherte entwickeln werden. So planen beispielsweise Barmenia und AXA eine PKV-Beitragsanpassung für einige Tarife.

Laut dem BAP-Guide von GEWA COMP werden voraussichtlich die Beiträge für Privatpatienten der AXA steigen, die sich etwa für die Angebote „ELBonus-U“, „Kompakt Zahn-U“ und „Vital300-U“ entschieden haben. Bei der Barmenia steht 2018 dagegen eine Beitragserhöhung unter anderem für die Tarife „easyflex clinic 1+“ sowie „easyflex comfort 1+“ an.

Verschiedene Gründe hinter einer PKV-Beitragserhöhung 2018

Doch nicht nur für bereits privat Krankenversicherte ändern sich die PKV-Beiträge 2018. Einige private Krankenversicherer passen zudem die Prämien für Neukunden an. Diese steigen im Einzelfall um bis zu 38 Prozent. Grund hierfür ist unter anderem die Niedrigzinsphase. Sie führt dazu, dass die Versicherer weniger Geld am Kapitalmarkt erwirtschaften, mit dem Beitragserhöhungen im Alter abgefedert werden. Durch höhere Prämien wird der Verlust ausgeglichen. Andere Ursachen sind in der steigenden Lebenserwartung sowie in höheren Arzneimittelausgaben zu finden.

Unser Service für Sie

Sichern Sie sich jetzt erstklassigen Schutz für Ihre Gesundheit.

PKV-Beitragserhöhung 2018 bei Allianz, AXA, Signal Iduna, Central, Hallesche und Barmenia

Der Versicherer AXA hat bereits vor einigen Wochen mit seiner PKV-Beitragserhöhung für 2018 auf sich aufmerksam gemacht. Denn hier steigen die Prämien für Neukunden deutlich, zum Beispiel im Tarif „Vital300-U“ um bis zu 38 Prozent. „ELBonus-U“ kostet künftig bis zu 21 Prozent mehr. Ein Sprecher des Anbieters weist gegenüber procontra allerdings darauf hin, dass es sich teilweise um die erste Beitragsanpassung seit 2012 handele und die Steigerungsraten vor diesem Hintergrund betrachtet werden müssten.

Bei der Allianz werden unter anderem die Angebote „AMBSU“ und „AM90PU“ für neue Kunden teurer. Die PKV Beitragserhöhungen stehen jedoch nicht komplett fest, da sie noch genehmigt werden müssen. Im Schnitt liegen sie laut dem BAP-Guide bei rund sieben Prozent. Bei der Signal Iduna werden die Prämien dagegen um durchschnittlich 5,5 Prozent angepasst. Davon betroffen sind beispielsweise die Tarife „Comfort +“ und „Esprit M“.

Die Central erhöht die Prämien für Neukunden ebenfalls. Jugendliche zahlen beispielsweise für „central.privat2“ und „central.privat3“ ab 2018 zwölf Prozent mehr. Auch bei Hallesche zahlen 17-Jährige ab kommenden Jahr in einigen Tarife mehr. So steigen beispielsweise die Prämien für die Angebote „Primo.Bonus Z plus“ und „Primo.SB 2 Z plus“ um zehn Prozent. Eine Beitragserhöhung von 18 Prozent steht dagegen für Jugendliche bei der Barmenia für die Tarife „einsA expert 1“ und „einsA prima 1+“ an. Auch für Erwachsene wird es hier teurer.

Tipp: Sie suchen einen privaten Krankenversicherungsschutz mit möglichst stabilen Beiträgen? Dann fordern Sie ein unverbindliches Angebot zur privaten Krankenversicherung an und finden Sie mithilfe eines Experten einen Anbieter, der optimal zu Ihren Wünschen passt.

Private Krankenversicherer versprechen stabile Beiträge bis Ende 2018

Wie hoch die PKV-Beitragserhöhung 2018 im Schnitt ausfällt, werden die nächsten Wochen zeigen. Für bestimmte Tarife sprechen die Versicherer jedoch eine Beitragsgarantie bis Ende nächsten Jahres aus. Bei der uniVersa gilt diese beispielsweise für „uni-ZZ“ und „uni-A 620“ (mit Ausnahme von Kindern), bei Signal Iduna für „Exklusiv 0“ und „Komfort-Plus 1“. Auch bei der Gothaer sollen die Prämien etwa für „MediClinic 1“ und „MediNatura P“ nicht angepasst werden. Bei der SDK sind dagegen keine Erhöhungen zum Beispiel für die Angebote „AM11“ und „AM33“ geplant.

Hier finden Sie Tipps und weitere Informationen zur privaten Krankenversicherung.