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Rürup-Rente im Check: Für wen lohnt sich welche Form der Basisrente?

Ob klassisch, fondsgebunden oder ein Mix: Bei der Rürup-Rente haben Sparer nicht nur viele Tarife zur Auswahl. Sie müssen sich auch zwischen verschiedenen Formen der Basisrente entscheiden. Um Verbraucher dabei zu unterstützen, haben Franke und Bornberg für Focus-Money die unterschiedlichen Angebote auf den Prüfstand gestellt.
Rürup-Rente: Welche Form der Basisrente überzeugt?
Bei der Rürup-Rente haben Sparer viele gute Tarife zur Wahl
  • Mit einer Basisrente können Sparer bei der Vorsorge für den Ruhestand selbst entscheiden, wie viel Risiko sie eingehen möchten.
     
  • Während klassische Tarife durch Sicherheit überzeugen, versprechen Fondspolicen häufig eine hohe Rendite, wie ein neuer Vergleich zeigt.
     
  • Wichtig ist, die eigenen Ansprüche an die Vorsorge gemeinsam mit einem Experten auszuloten, um ein individuell passendes Angebot zu finden.

Eine Rürup-Rente bietet Sparern die Möglichkeit, ihre gesetzliche Rente aufzustocken und dabei von Steuervorteilen zu profitieren. So können Alleinstehende aktuell bis zu 86 Prozent (maximal 20.392 Euro) ihrer eingezahlten Beiträge steuerlich geltend machen. Hierfür stehen Verbrauchern verschiedene Formen zur Auswahl, die sich sowohl bei der möglichen Rendite als auch beim Risiko unterscheiden.

Während klassische Verträge aufgrund der Niedrigzinsphase bei vielen Menschen als unrentabel gelten, sind fondsorientierte Tarife auf dem Vormarsch. Doch welche Absicherung eignet sich für Interessierte am besten? Ein neuer Test von Focus-Money ist der Frage auf den Grund gegangen und hat dafür verschiedene Varianten überprüft.

Bonität, Fairness und Leistungen: Welche Rürup-Rente überzeugt?

Für das Wirtschaftsmagazin Focus-Money (Ausgabe 37/2018) hat die Ratingagentur Franke und Bornberg die Rürup-Rente, auch Basisrente genannt, genau unter die Lupe genommen. Um die passende Vorsorge zu finden, ist laut den Experten von Franke und Bornberg vor allem eine sorgfältige Vorbereitung wichtig. „Anbieter und Produkt sollten höchsten Ansprüchen genügen, und auch das Konzept der Kapitalanlage muss zur eigenen Risikoneigung passen“, erklärt Geschäftsführerin Katrin Bornberg.

Der Vergleich beleuchtet daher neben klassischen Verträgen auch Tarife der sogenannten Neuen Klassik. Darüber hinaus haben die Tester verschiedene Index- und Fondspolicen gegenübergestellt. Im Fokus standen dabei sowohl die Leistungen der Tarife als auch die Fairness und die Finanzstärke der jeweiligen Anbieter. Letztere macht 20 Prozent der Gesamtbewertung aus, die beiden anderen Kategorien je 40 Prozent. Um die Tarife vergleichen zu können, wurde ein 32-jähriger Musterkunde angenommen, der über 35 Jahre jeden Monat 100 Euro in die Rürup-Rente einzahlt.

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Sicherheit lohnt sich: Sieben klassische Rürup-Tarife punkten im Test

Bei einer klassischen Rürup-Rente profitieren Sparer von einer Garantieverzinsung. Das bedeutet, sie wissen schon beim Abschluss der Vorsorge, wie hoch ihre monatliche Rente in der Auszahlphase sein wird. Allerdings kann sich diese durch eventuell erzielte Überschüsse des Versicherers nur geringfügig erhöhen. Denn eine hohe Renditechance besteht aufgrund der garantierten Verzinsung nicht. Mit dieser Form der Basisrente können Sparer somit vor allem auf Nummer sicher gehen anstatt durch riskante Anlagestrategien mit Verlusten rechnen zu müssen.

Im Rürup-Rente Test von Franke und Bornberg und Focus-Money überzeugen sieben Anbieter mit einem hervorragenden Ergebnis für ihre Klassik-Tarife. Dazu gehören neben Versicherern mit einer persönlichen Beratung vor Ort auch einige Unternehmen, deren Tarife sich direkt online abschließen lassen. Zu den Top-Angeboten gehören:

  • Allianz – Tarif „BasisRente Klassik BVR2“
  • Debeka – „BasisRente BAG“
  • Stuttgarter – „BasisRente classic39“
  • Europa – „Basis Rentenversicherung E-BR“
  • Hannoversche – „Basisrente/Klassik RB4“

Tipp: Neben klassischen Tarifen haben Sparer bei der Basisrente weitere Optionen, für das Alter vorzusorgen. Mit einem individuellen Angebot eines Experten finden sie die Absicherung, die in puncto Sicherheit, Leistungen und Co. ganz auf ihre persönlichen Wünsche zugeschnitten ist.

Fondsgebundene Basisrenten im Vergleich: Wo zahlt sich höheres Risiko aus?

Viele Verbraucher möchten aus ihren Einzahlungen in die private Altersvorsorge so viel herausholen wie möglich. Daher sind sogenannte Fondspolicen zunehmend gefragt. Diese ermöglichen Sparern eine weitaus größere Renditechance als Klassik-Tarife. Denn ihr Geld wird in Fonds am Kapitalmarkt angelegt. Damit gehen Versicherte jedoch ein höheres Risiko ein und müssen je nach der Entwicklung der Aktienkurse unter Umständen Verluste hinnehmen.

Eine fondsgebundene Rürup-Rente kann sich insbesondere für junge Menschen lohnen, die über viele Jahre einzahlen und Schwankungen am Kapitalmarkt daher erst einmal aushalten können. Darüber hinaus bieten einige Versicherer Sparern eine Beitragsgarantie, sodass ihnen mit Beginn des Rentenalters immerhin die bis dahin eingezahlten Beiträge zur Verfügung stehen.

Im aktuellen Vergleich schaffen es nur zwei fondsorientierte Angebote zu einem hervorragenden Gesamturteil. Neben „Fondsgebundene Basis RV E-FBR“ von Europa überzeugt der Nettotarif „Netto-Basis-Fonds-Rente FGBNK+“ von MyLife mit der Top-Bewertung. Bei dieser Basisrente werden die Abschlusskosten nicht mit in den Beiträgen einkalkuliert.

Hier finden Sie Tipps und weitere Informationen zur Altersvorsorge.