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Rentenerhöhung 2019: Ab Juli bis zu 3,9 Prozent mehr Rente möglich

Nachdem die Renten in diesem Jahr um mehr als drei Prozent gestiegen sind, deutet sich auch für 2019 eine deutliche Rentenerhöhung an. Demnach könnte das Altersgeld für Rentner in Ostdeutschland um fast vier Prozent steigen. In Westdeutschland fällt die Rentenanpassung 2019 etwa genauso hoch aus wie in 2018.
Deutliche Rentenerhöhung 2019 in Sicht
Erste Zahlen zur Rentenerhöhung 2019 bekannt
  • Wie stark die Renten zum 1. Juli 2019 steigen könnten, deutet der aktuelle Entwurf des Rentenversicherungsberichts 2018 an.
     
  • In den neuen Bundesländern liegt die Rentenerhöhung 2019 demnach bei 3,91 Prozent, in den alten bei 3,18 Prozent.
     
  • Endgültige Zahlen zur Rentenanpassung stehen jedoch erst im Frühjahr kommenden Jahres fest.

In den letzten fünf Jahren sind die Renten in Ostdeutschland um durchschnittlich 3,59 Prozent und in Westdeutschland um 2,63 Prozent pro Jahr gestiegen. Insofern gibt der aktuelle Rentenversicherungsbericht Anlass zur Vorfreude. Denn aus dem Entwurf, der dem Redaktionsnetzwerk Deutschland vorliegt, geht hervor, dass die Rentenerhöhung 2019 bei 3,91 Prozent (Ost) beziehungsweise 3,18 Prozent (West) liegen könnte.

Zwar steht die endgültige Anpassung erst fest, wenn alle Daten zur Lohnentwicklung 2017 ausgewertet wurden. Doch in der Vergangenheit waren die Abweichungen zwischen dem erwarteten und dem tatsächlichen Rentenplus eher gering.

 

Weitere Rentenanpassung durch verbesserte Mütterrente ab 2019

Für einen Senioren, der ein Altersgeld von 1.500 Euro im Monat erhält, würde die Rentenerhöhung 2019 eine monatliche Steigerung um 58,65 Euro beziehungsweise 47,70 Euro bedeuten. Profitieren Rentner zudem von der verbesserten Mütterrente, die der Bundestag in dieser Woche im Rahmen des ersten Rentenpakets beschließen will, erhalten sie 2019 deutlich mehr Rente.

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Rentenerhöhung 2019 hängt von Entwicklung der Löhne 2017 ab

Grund für die gute Rentenentwicklung sind die steigenden Löhne und die hohe Beschäftigung. Sie führen zu einer guten finanziellen Lage der Rentenkasse. Hinzu kommt, dass seit 2018 ein Gesetz gilt, mit dem der Rentenwert Ost bis 2024 an den Rentenwert West angeglichen wird. Aktuell liegt der Rentenwert in den neuen Bundesländern bei 95,8 Prozent des Westwerts. Würde die Lohnentwicklung zu einer geringen Rentenerhöhung führen als notwendig ist, um dieses Ziel zu erreichen, greift das Gesetz korrigierend ein.

Es ist daher davon auszugehen, dass die Rentenanpassungen in Ostdeutschland auch in den kommenden Jahren über dem westdeutschen Niveau liegen werden.

Überblick der Rentenerhöhungen in den letzten fünf Jahren (Ost/West)

  • 2014: 2,53 / 1,67 Prozent
  • 2015 2,50 / 2,10 Prozent
  • 2016: 5,95 / 4,25 Prozent
  • 2017: 3,59 / 1,90 Prozent
  • 2018: 3,37 / 3,22 Prozent
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