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Welche ist die günstigste Krankenkasse 2019?

Zum Jahreswechsel haben rund 40 Krankenkassen ihren Beitrag angepasst. Nur fünf von ihnen erhöhen ihren Zusatzebeitrag, die anderen senken ihn. Wo es die günstigste Krankenkasse 2019 zu finden gibt, hängt davon ab, in welchem Bundesland Versicherte wohnen.
Günstigste Krankenkasse 2019: Wo zahlen Kassenpatienten am wenigsten?
Günstigste Krankenkasse 2019: Wo kostet es am wenigsten?
  • Bei zahlreichen Krankenkassen sind mit dem neuen Jahr die Beiträge gesunken.
     
  • Für viele Kassenpatienten ist dies Anlass, nach der günstigsten Krankenkasse 2019 Ausschau zu halten, um mit einem Wechsel Geld zu sparen.
     
  • Dabei ist es wichtig, verschiedene Kassen gegenüberzustellen und nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Leistungen zu achten.

Seit 2019 beteiligt sich der Arbeitgeber zur Hälfte am Zusatzbeitrag, wodurch Arbeitnehmer weniger für ihre Krankenkasse zahlen. Für freiwillig versicherte Selbstständige gilt zudem ein geringerer Mindestbeitrag, sodass auch sie mehr Geld im Portemonnaie haben.

Eine Vielzahl an Kassen hat darüber hinaus ihren Beitrag gesenkt. Dazu gehören sowohl einige regional als auch bundesweit geöffnete Anbieter. Doch welche ist die günstigste Krankenkasse 2019?

Über 35 Kassen sind 2019 günstiger geworden

Zahlreiche Krankenkassen befinden sich in einer wirtschaftlich guten Lage und haben zuletzt hohe Rücklagen aufgebaut. Grund genug für das Bundesgesundheitsministerium, den durchschnittlichen Zusatzbeitrag für 2019 von einem Prozent auf 0,9 Prozent abzusenken.

Zwar müssen sich die Kassen nicht nach dem Durchschnittsbeitrag richten. Dennoch hat etwa jede Dritte von ihnen eine Beitragssenkung mit dem Jahreswechsel durchgeführt. Dazu gehören auch relativ teure Krankenkassen wie Viactiv und Securvita BKK, bei denen Versicherte künftig bis zu 0,6 Prozent weniger zahlen.

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Günstigste Krankenkasse 2019: hkk hat bundesweit die Nase vorn

Eine große Beitragsanpassung allein bedeutet jedoch nicht, dass die Unternehmen insgesamt preiswert sind. Daher ist es wichtig, sich einen Überblick über die günstigsten Krankenkassen 2019 zu verschaffen, um herauszufinden, ob die eigene Kasse preiswert ist. Bundesweit betrachtet sind dabei die folgenden Krankenkassen günstig:

  • hkk – Gesamtbeitrag 14,99 Prozent (Zusatzbeitrag 0,39 Prozent)
  • BKK Firmus –15,04 Prozent (0,44 Prozent)
  • BKK Verbund Plus – 15,1 Prozent (0,5 Prozent)
  • IKK Gesund Plus – 15,2 (0,6 Prozent)
  • Audi BKK und TK – 15,3 Prozent (0,7 Prozent)

Tipp: Neben den Kosten lohnt sich für Kassenpatienten oft ein Blick auf die Extras wie alternative Heilmethoden oder spezielle Präventionsmaßnahmen. Mit einem individuellen Krankenkassenvergleich finden Interessierte den besten Mix aus Preis und Leistungen.

Günstigste Krankenkasse 2019 variiert je nach Bundesland

Während in den Vorjahren vor allem kleinere, regional geöffnete Kassen mit niedrigen Kosten punkteten, bieten 2019 nur die AOK Sachsen-Anhalt und die BKK Euregio einen niedrigeren Beitrag als die günstigste bundesweit geöffnete Kasse. Während die AOK Sachsen-Anhalt nur Kassenpatienten in Sachsen-Anhalt offensteht, richtet sich die BKK Euregio an die Einwohner Hamburgs und Nordrhein-Westfalens.

Danach folgen je nach Bundesland unterschiedliche regionale Kassen, die einen unterdurchschnittlichen Beitrag verlangen: Für Versicherte in Bayern gehören beispielsweise BKK Akzo Nobel (Gesamtbeitrag 15,1 Prozent) sowie BKK Faber-Castell und Partner (15,25 Prozent) zu den preiswerten Krankenkassen.

Achtung: Die teuersten und die günstigsten Kassen unterscheiden sich beim Betrag um mehr als ein Prozent. Je nach Einkommen ergibt sich somit eine erhebliche Ersparnis, die Interessierte mit einem einfachen Krankenkassenvergleich schnell überprüfen können. Der Wechsel ist dabei für Versicherte, die 18 Monate oder länger Mitglied ihrer Kasse sind, unkompliziert mit einer Frist von zwei Monaten zum Monatsende jederzeit möglich. Wer sich jetzt für eine neue Krankenkasse entscheidet, ist dort somit ab dem 1. April 2019 versichert.

Hier finden Sie Tipps und weitere Informationen zur gesetzlichen Krankenversicherung.