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ZDF WISO: Was zahlt die Hausratversicherung bei Einbruchdiebstahl?

Rund 120.000 Einbrüche gab es bundesweit im Jahr 2017. In den meisten Fällen war dies eine Sache für die Hausratversicherung. Doch wie viel zahlt die Versicherung bei einem Einbruchdiebstahl überhaupt und was sollten Verbraucher dabei beachten? In der heutigen Sendung von ZDF WISO geben Experten die Antwort auf diese Fragen.
ZDF WISO zur Hausratversicherung: Welche Regeln gelten für Einbrüche?
Hausratversicherung: ZDF WISO mit Tipps bei Einbrüchen
  • 2017 wurden jeden Tag knapp 330 Einbrüche begangen, für die oftmals die Hausratversicherung eingesprungen ist.
     
  • Dabei gibt es jedoch einige Besonderheiten, wie ZDF WISO aktuell zeigt.
     
  • Um die passende Hausratversicherung für den Schadensfall zu finden, ist es ratsam, verschiedene Angebote zu vergleichen und diese genau zu prüfen.

Eine teure Uhr, Bargeld oder eine wertvolle Antiquität: Fast alle vier Minuten werden in Deutschland bei einem Einbruch Wertsachen wie diese gestohlen. Ob die Hausratversicherung bei einem solchen Schadensfall zahlt und welche Teile des Hab und Guts überhaupt versichert sind, wissen viele Menschen nicht. Diesen Fragen widmet sich heute das ZDF-Magazin WISO und zeigt, welche Regelungen bei einem Einbruchdiebstahl zu beachten sind.

Dabei ist eines klar: Ohne eine Hausratversicherung bleiben Betroffene selbst auf dem Schaden sitzen. Die Experten in der Sendung raten jedoch, einen genauen Blick auf die jeweiligen Versicherungsbedingungen zu werfen, um Überraschungen zu vermeiden.

Versicherung zahlt bei Einbruchdiebstahl bis zu 20.000 Euro für Wertsachen

Wenn sich ein Einbrecher am Hab und Gut von Verbrauchern zu schaffen macht, kommt die Hausratversicherung für den Schaden auf, den der Dieb verursacht hat. Dabei gilt generell die Faustregel, dass rund 20 Prozent der Versicherungssumme bei einem Einbruch abgesichert sind. Dies umfasst Wertgegenstände wie Schmuck, Uhren, Bargeld und wichtige Dokumente wie Urkunden oder Wertpapiere. Möbel sind dagegen in der Regel beim Diebstahlschutz nicht abgedeckt, wenn es sich dabei nicht um Antiquitäten handelt.

Trotz des Richtwertes von 20 Prozent der festgelegten Summe gibt es verschiedene Obergrenzen für einzelne Besitztümer:

  • Bargeld ist meist bis 1.500 Euro versichert
  • Wertpapiere werden oft bis 3.000 Euro abgedeckt
  • Wertgegenstände wie Schmuck sind häufig bis 20.000 Euro geschützt

Die Grenzen können sich je nach Versicherer unterscheiden. Daher ist es sinnvoll, verschiedene Angebote miteinander zu vergleichen, um den Tarif mit den besten Leistungen zu finden.

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Einbruchdiebstahl: Verbraucher sollten Unterversicherung vermeiden

Die WISO-Experten raten im Falle eines Einbruchdiebstahls dazu, eine ausreichend hohe Versicherungssumme zu vereinbaren, um eine Unterversicherung zu vermeiden. Das bedeutet, dass der tatsächliche Wert der Besitztümer weit höher liegt als durch die Versicherungssumme abgedeckt wird.

Vereinbaren Verbraucher beispielsweise eine Versicherungssumme von 60.000 Euro, erstattet ihnen der Versicherer aufgrund der Obergrenze bei einem Einbruch maximal 12.000 Euro, auch wenn der eigentliche Wert des gestohlenen Hab und Guts bei 20.000 Euro liegt. Für die restlichen Kosten müssen Versicherte dann selbst aufkommen.

Hausratversicherung: Beiträge schwanken je nach Wohnort und Versicherer

Neben einer ausreichend hohen Versicherungssumme sollten Versicherte zusätzlich den Aspekt der groben Fahrlässigkeit mitversichern. So kommt der Versicherer auch für den Schaden auf, falls sie vor dem Einbruch fahrlässig gehandelt haben. Dies gilt beispielweise, wenn Wertpapiere offen auf dem Tisch liegen gelassen anstatt sicher verwahrt wurden.

Bei der Wahl der passenden Hausratversicherung sollten Verbraucher zudem immer mehrere Angebote berücksichtigen und miteinander vergleichen. Denn allein durch den jeweiligen Wohnort zeigen sich oft deutliche Preisunterschiede. So kostet die Absicherung in Städten mit einem niedrigen Einbruchrisiko bei manchen Versicherern unter 100 Euro im Jahr. In Regionen mit hohen Einbruchszahlen müssen Versicherte dagegen teilweise rund das Doppelte zahlen.

Tipp: Auch zwischen den Versicherern unterscheiden sich die Kosten für die Hausratversicherung teilweise gravierend. Umso wichtiger ist es, mit einem unverbindlichen Vergleichsrechner verschiedene Angebote gegenüberzustellen, um den besten Mix aus Preis und Leistungen zu finden.

Hier finden Sie Tipps und weitere Informationen zur Wohngebäudeversicherung und Hausratversicherung.