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Finanztest bescheinigt Zahnzusatzversicherungen erneut hohes Niveau

Wünschen sich Verbraucher beim Zahnarzt ein Inlay statt einer Amalgamfüllung, werden dafür mehrere Hundert Euro fällig. Doch auch schon bei einfacheren Behandlungen zahlen Kassenpatienten drauf. Entsprechend sinnvoll ist eine Zahnzusatzversicherung als Kostenschutz. Welche Tarife sehr gute Leistungen bieten, hat aktuell die Stiftung Warentest untersucht.
234 Zahnzusatzversicherungen hinsichtlich Preis und Leistung geprüft
Jede 3. Zahnzusatzversicherung ist bei Finanztest sehr gut
  • Die aktuelle Untersuchung der Stiftung Warentest zeigt, dass das Niveau der Zahnzusatzversicherungen weiter hoch ist.
     
  • 76 Tarife überzeugen mit einer sehr guten Bewertung.
     
  • Preislich variieren die Beiträge teils stark, sodass Interessierte mit einem Tarifvergleich einiges sparen können.

111 Euro für eine Kassenkrone, 426 Euro für eine höherwertige Krone, 610 Euro für ein Inlay, 3.478 Euro für eine Krone auf ein Implantat – de Kostenbeispiele im aktuellen Zahnzusatzversicherung Vergleich der Stiftung Warentest verdeutlichen, welche Ausgaben auf gesetzlich Krankenversicherte beim Zahnarzt zukommen können. Der Knackpunkt für ihren Geldbeutel sind die Leistungen der Krankenkasse. Diese sind auf einen Festzuschuss einer klar beschriebenen Behandlungsmethode gedeckelt. Wer ein Plus an Leistungen will, muss dies komplett selbst zahlen. So schrauben sich die Zahnarztkosten schnell in den vierstelligen Bereich.

Eine sehr gute Zahnzusatzversicherung übernimmt den Eigenanteil allerdings vollständig, wie die neueste Untersuchungen der Verbraucherorganisation für die Finanztest-Ausgabe 5/2019 zeigt.

Eine gute Zahnzusatzversicherung muss nicht teuer sein

Im aktuellen Test wurden 234 Zahnzusatzversicherungen miteinander verglichen. Dabei standen vier Bereiche im Fokus: die Regelversorgung (zehn Prozent Anteil am Gesamtergebnis), die Privatversorgung ohne Inlays und Implantate (40 Prozent), die Implantatversorgung (20 Prozent) sowie das Ausmaß der jährlichen Obergrenzen. 76 Tarife schneiden mit einem sehr guten Resultat ab. Das entspricht fast jeder dritten Zahnzusatzversicherung. Auch im Vorjahr erhielten ähnlich viele Angebote diese Bewertung.

Weitere 69 Zusatzversicherungen sind gut. Die Qualität der Mehrheit der Tarife ist demnach auf einem hohen Niveau. Preislich gibt es jedoch einige Unterschiede. Die vier Zahnzusatzversicherungen mit der höchsten Bewertung kosten zwar alle ähnlich viel. Wer sich allerdings auch mit einer geringeren Kostenerstattung zufriedengibt, findet beispielsweise bei Continentale („CEZK-U“) und Debeka („EZ50“) gute und besonders günstige Tarife. Ein 43-jähriger Modellkunde zahlt hier 16 Euro im Monat.

Diese vier Zahnzusatzversicherungen erhalten das beste Finanztest-Qualitätsurteil. Sie erstatten bis zu 100 Prozent des Eigenanteils:

  • Bayerische „Zahn Prestige“
  • DFV „Zahnschutz Exklusiv 100“
  • HanseMerkur „EZL“
  • Ottonova „Zahn 100“
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Schutz vor hohen Zahnarztkosten individuell vereinbaren

Bei den meisten Zahnzusatzversicherungen werden die Beiträge so kalkuliert, dass sie mit dem Alter steigen. Dies führt dazu, dass die Zusatzversicherungen in jungen Jahren sehr günstig sind. Versicherte müssen sich jedoch bewusst sein, dass sich der Beitrag erhöhen wird. Einige Tarife setzen dagegen von Beginn an eine höhere Prämie fest, die über die Versicherungslaufzeit konstant bleibt.

Um diese unterschiedlichen Arten der Beitragsberechnung vergleichbar zu machen, hat die Stiftung Warentest den Durchschnittsbeitrag über eine Laufzeit von 30 Jahren ermittelt. Während die vier Top-Tarife im Schnitt zwischen 56 Euro und 60 Euro im Monat kosten, verlangen andere Versicherer für ihre sehr gut bewertete Zahnzusatzversicherung weniger als 30 Euro pro Monat. Dazu zählen:

  • Allianz „ZahnBest“
  • HanseMerkur „EZ+EZT“
  • DKV „KombiMed KDT85“
  • Hallesche „DentZE.90“
  • Condordia „ZT“

Tipp: Ob gute oder sehr gute Kostenerstattungen – wichtig ist, dass die Zahnzusatzversicherung zum eigenen Geldbeutel und zu den Behandlungswünschen beim Zahnarzt passt. Interessierte sollten daher mehrere Angebote mithilfe eines Tarifrechners individuell vergleichen, um den persönlich besten Schutz zu finden.

Hier finden Sie Tipps und weitere Informationen zur Krankenzusatzversicherung.