0800 300 3009

Kostenlose Service-Hotline

 

finanzen.de Altersvorsorge News

2019

finanzen.de Nachrichten
Seit rund einem Jahr streiten sich Union und SPD darüber, wie die Grundrente im Detail gestaltet wird. Knackpunkt war bisher die Frage, ob die Respekt-Rente für Geringverdiener mit oder ohne Bedürftigkeitsprüfung kommen soll. Nun belastet jedoch zusätzlich die Frage nach der Finanzierung die Einigungsversuche.
Wer privat für das Alter vorsorgt, vereinbart meist lange Vertragslaufzeiten. So wollen Sparer eine möglichst hohe Rente erzielen. Wie eine aktuelle Untersuchung vom Branchendienst map-report zeigt, nahm die durchschnittliche Auszahlung der Versicherer in den letzten Jahren zwar ab. Die Ergebnisse können sich dennoch „durchaus sehen lassen“.
Die Rente „ist die Bilanz eines ganzen Arbeitslebens“, sagt der Sozialverband VdK Deutschland. Damit die Altersabsicherung künftig für alle gerechter wird, fordert er aktuell, alle Berufsgruppen in die gesetzliche Rentenversicherung einzubeziehen. Unterstützung bekommt der Verband von der SPD. Doch nicht nur die gesetzliche Rente braucht eine Reform.
Deutschlandrente, Vorsorgekonto und Co.: Um die private Altersvorsorge zu reformieren, gibt es inzwischen einige Konzepte. Nun hat der Verbraucherzentrale Bundesverband die sogenannte Extrarente vorgeschlagen. Diese soll über einen staatlichen Träger laufen und sich finanziell deutlich mehr lohnen als die Riester-Rente. Für Kritiker birgt das Konzept jedoch Risiken.
Die Große Koalition hat im Koalitionsvertrag festgehalten, die Riester-Rente zu reformieren. Denn die staatlich geförderte Altersvorsorge kämpft mit einem schlechten Ruf. Doch bisher lässt die Reform auf sich warten. Bisher sind sich SPD und Union nicht einig, wie genau die Änderungen aussehen sollen.
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will noch in diesem Jahr eine generelle Rentenversicherungspflicht für Selbstständige auf den Weg bringen. Künftig sollen alle Selbstständigen für das Alter vorsorgen. Opposition und Unionsvertreter fordern dafür jedoch detaillierte Regelungen.
Um den Lebensstandard im Rentenalter zu halten, sorgen viele Personen vor. Da jeder Versicherer separat mitteilt, mit welchem Alterseinkommen zu rechnen ist, können sich Verbraucher nur schwer einen Überblick über ihr Polster machen. Das will die Regierung nun mit einem Online-Rentencheck ändern. Noch 2019 soll der Rahmen für die „Information zur Altersvorsorge auf einen Blick“ stehen.
Seit Wochen wird über das Konzept einer Respekt-Rente von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) diskutiert. Nun hat CSU-Chef Markus Söder mit dem sogenannten Rentenschutzschirm einen neuen Vorschlag ins Spiel gebracht. Dieser soll die Empfänger von Grundsicherung finanziell entlasten. Für Kritiker ist der Plan jedoch zu kurz gedacht.
Dank der Rente mit 63 können Menschen, die jahrzehntelang gearbeitet haben, seit 2014 ohne finanzielle Einbußen früher in Rente gehen. Mehr als eine Million Rentner profitieren davon bereits. Das hat laut Experten aus Politik und Wirtschaft jedoch ungeahnte Folgen.
Die Diskussion, wie Geringverdiener besser vor Altersarmut geschützt werden, hat mit den Plänen zur Respekt-Rente an Fahrt aufgekommen. Statt auf ein Freibetragsmodell zu setzen, will Arbeitsminister Heil die Rentenpunkte generell aufwerten. Dadurch drohen jedoch Ungerechtigkeiten, warnt die FDP. Sie hat ein eigenes Rentenmodell vorgeschlagen.

Seiten