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2018

finanzen.de Nachrichten
Mit dem zweiten Pflegestärkungsgesetz hat die Bundesregierung 2017 die Hürden für den Rentenanspruch für pflegende Angehörige gesenkt. Freunde und Familienmitglieder, die einen Pflegebedürftigen zu Hause pflegen, können diese Zeit auf die Rente anrechnen lassen. Dazu müssen sie allerdings einige bestimmte Voraussetzungen erfüllen.
2019 soll das erste Rentenpaket unter Arbeitsminister Heil in Kraft treten. Damit wollen Union und SPD insbesondere die Mütterrente ausbauen. Demnach sollen künftig alle Mütter und Väter, deren Kinder vor 1992 geboren sind, zweieinhalb statt bislang zwei Rentenpunkte erhalten. Der zusätzliche Rentenanspruch bedeutet aber nicht in jedem Fall mehr Rente.
Das Drei-Säulen-Modell aus gesetzlicher, betrieblicher und privater Altersvorsorge reicht bei rund der Hälfte der Bald-Rentner nicht aus, um die laufenden Kosten zu decken. Daher müssen viele von ihnen mit einer Versorgungslücke von im Schnitt 700 Euro rechnen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie. Experten fordern aus diesem Grund Anpassungen am Rentensystem.
Ob klassisch, fondsgebunden oder ein Mix: Bei der Rürup-Rente haben Sparer nicht nur viele Tarife zur Auswahl. Sie müssen sich auch zwischen verschiedenen Formen der Basisrente entscheiden. Um Verbraucher dabei zu unterstützen, haben Franke und Bornberg für Focus-Money die unterschiedlichen Angebote auf den Prüfstand gestellt.
Das Bundesverfassungsgericht hat mit zwei Urteilen für Klarheit bei der Betriebsrente gesorgt. Demnach müssen Rentner mit einer betrieblichen Altersvorsorge (bAV) auf die Auszahlungen weiterhin volle Sozialabgaben leisten. Für Senioren, die die Beiträge zur bAV ohne ihren Arbeitgeber weitergeführt haben, gilt jedoch eine Ausnahme. Sie haben nun Anspruch auf Rückzahlungen.
Nach einigen Diskussionen haben SPD und Union ein erstes Rentenpaket beschlossen. Neben der Mütterente II soll die Reform bis 2025 für ein stabiles Rentenniveau sorgen. Für viele Kritiker ist dies jedoch zu kurz gedacht. Sozialverbände und die Opposition fordern daher weitere Maßnahmen. Auch in den eigenen Reihen erntet die Koalition Kritik.
Bereits rund einen Monat nach seinem Amtsantritt hatte Arbeitsminister Heil (SPD) wichtige Änderungen bei der Rente angekündigt. Zu seinen ersten Vorhaben gehören die Reform der Mütter- und der Erwerbsminderungsrente. Auch bei der Grundrente soll sich etwas tun. Nun hat sich die Regierung auf die neuen Pläne geeinigt. Doch was genau sehen Heils Rentenpakete ab 2019 vor?
Die Zukunft der Rente wirft immer wieder eine Frage auf: Wie weit werden die Rentenbeiträge noch ansteigen während das Rentenniveau sinkt? Viele Menschen fürchten dabei die Altersarmut und suchen nach einer sinnvollen Absicherung. Freiwillige Einzahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung können für einige Arbeitnehmer eine lukrative Lösung darstellen.
Mehr als zwei Millionen Verbraucher sichern ihren Ruhestand bereits mit einer Rürup-Rente ab. Sie kombinieren somit ihre Altersvorsorge mit hohen Steuervorteilen. Für Sparer, die die gleichen Vorzüge genießen wollen, empfehlen sich in Zeiten der Niedrigzinsen vor allem fondsgebundene Tarife. Welche Versicherer hier gute Angebote machen, zeigt ein neuer Vergleich.
Bei mehr als jedem zweiten Rentner lag die Altersrente 2016 unter 1.000 Euro pro Monat. 48 Prozent der Senioren bezogen sogar weniger als 800 Euro. Diese aktuellen Zahlen des Arbeitsministeriums liefern der Altersarmut-Debatte nicht nur neuen Zündstoff. Sie zeigen auch, wie wichtig die nächsten Rentenpakete der Regierung rund um Mütter- und Grundrente sind.

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