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2019

finanzen.de Nachrichten
Bei der Grundrente herrscht seit Wochen Stillstand. Weder SPD noch Union wollen von ihrer Position zur strittigen Bedürfnisprüfung abweichen, auch wenn Arbeitsminister Heil zuletzt Kompromissbereitschaft signalisiert hat.
Wer 35 Jahre lang in die Rentenkasse eingezahlt hat, kam 2018 auf eine monatliche Rente von rund 1.200 Euro. Wie viel jedoch Personen erhalten, die erst in 10 oder 20 Jahren in den Ruhestand gehen, ist ungewiss. Sie sollten daher unabhängig von der staatlichen Rente vorsorgen – etwa mit einer privaten Rentenversicherung. Welche Versicherer sich hier empfehlen, zeigt ein neuer Test.
Selbstständige haben oft keinen Anspruch auf die gesetzliche Rente. Für sie gilt daher ein besonderes Armutsrisiko. Um sich ein Polster für den Lebensabend aufzubauen, vertrauen viele von ihnen auf die Rürup-Rente. Welche Versicherer dabei zu empfehlen sind, zeigt ein neuer Test.
Rund ein Drittel der rund 17 Millionen Betriebsrentner muss Monat für Monat hohe Abzüge von der Rente hinnehmen. Denn sie zahlen darauf den vollen Krankenkassenbeitrag. Nachdem eine Änderung dieser Regelung bereits vom Tisch schien, hält das Reformbestreben vor allem bei einigen Unionspolitikern an. Sie wollen noch diesen Monat eine Entscheidung treffen.
Auch nach monatelangen Diskussionen kehrt beim Thema Grundrente keine Ruhe ein. Für einen neuen Streitpunkt sorgt aktuell ein Gutachten, das die Grundrente als verfassungswidrig bezeichnet. Hinzu kommt scharfe Kritik von der Rentenversicherung.
Seit rund einem Jahr streiten sich Union und SPD darüber, wie die Grundrente im Detail gestaltet wird. Knackpunkt war bisher die Frage, ob die Respekt-Rente für Geringverdiener mit oder ohne Bedürftigkeitsprüfung kommen soll. Nun belastet jedoch zusätzlich die Frage nach der Finanzierung die Einigungsversuche.
Wer privat für das Alter vorsorgt, vereinbart meist lange Vertragslaufzeiten. So wollen Sparer eine möglichst hohe Rente erzielen. Wie eine aktuelle Untersuchung vom Branchendienst map-report zeigt, nahm die durchschnittliche Auszahlung der Versicherer in den letzten Jahren zwar ab. Die Ergebnisse können sich dennoch „durchaus sehen lassen“.
Die Rente „ist die Bilanz eines ganzen Arbeitslebens“, sagt der Sozialverband VdK Deutschland. Damit die Altersabsicherung künftig für alle gerechter wird, fordert er aktuell, alle Berufsgruppen in die gesetzliche Rentenversicherung einzubeziehen. Unterstützung bekommt der Verband von der SPD. Doch nicht nur die gesetzliche Rente braucht eine Reform.
Deutschlandrente, Vorsorgekonto und Co.: Um die private Altersvorsorge zu reformieren, gibt es inzwischen einige Konzepte. Nun hat der Verbraucherzentrale Bundesverband die sogenannte Extrarente vorgeschlagen. Diese soll über einen staatlichen Träger laufen und sich finanziell deutlich mehr lohnen als die Riester-Rente. Für Kritiker birgt das Konzept jedoch Risiken.
Die Große Koalition hat im Koalitionsvertrag festgehalten, die Riester-Rente zu reformieren. Denn die staatlich geförderte Altersvorsorge kämpft mit einem schlechten Ruf. Doch bisher lässt die Reform auf sich warten. Bisher sind sich SPD und Union nicht einig, wie genau die Änderungen aussehen sollen.

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