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finanzen.de Altersvorsorge News

2008

finanzen.de Nachrichten

Junge Menschen können sich bei der Zusammensetzung ihrer Altersvorsorge ein höheres Risiko leisten als Ältere, die den Ruhestand schon vor Augen haben. Für ältere Vorsorgesparer sind deshalb eher die sicheren Anlagealternativen interessant: Wer mit 60 Jahren Aktien kauft, hat bis zum Ruhestand nicht mehr so viel Zeit, schwache Börsenphasen auszusitzen Risikoreichere Anlagen wie Aktien, Fonds oder Unternehmensanleihen bieten zwar höhere Ertragschancen, bergen aber wegen der Kurs- und Zinsschwankungen auch größere Verlustmöglichkeiten als Sparkonten oder Rentenversicherungen.

Private Rentenversicherungen unterscheiden sich in einem wesentlichen Punkt von der gesetzlichen Rente: Bei der Privatrente werden die Beiträge des Versicherten angespart, verzinst und später in Form einer lebenslangen Monatsrente garantiert wieder ausgezahlt. Die gesetzliche Rentenkasse dagegen schüttet die Beiträge der Arbeitnehmer sofort und vollständig wieder an die gegenwärtigen Ruhegeldempfänger aus.

Auch der gegenwärtige Wirtschaftsboom kann nichts daran ändern: Die Bundesbürger kommen in die Jahre. Deutschlands Rentner können in den kommenden Jahrzehnten kaum mehr mit echten Rentenerhöhungen rechen – allenfalls ein begrenzter Inflationsausgleich ist nach Meinung vieler Fachleute noch machbar. Ein „Nachhaltigkeitsfaktor“ in der Rentenberechnung sorgt dafür, dass die gesetzliche Rente auch in Zukunft finanzierbar bleibt – und führt praktisch zu immer geringeren Rentenansprüchen beim Einzelnen.