0800 300 3009

Kostenlose Service-Hotline

finanzen.de Altersvorsorge News

2009

finanzen.de Nachrichten
Knapp die Hälfte der Deutschen hält die selbstgenutzte Immobilie für die beste Anlageform, um für das Alter zu sparen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage von Clerical Medical Europe Financial Services.
Die Aussetzung des Riester-Faktors im März 2009 hat zu einem Defizit von 8 Milliarden Euro in der Rentenkasse geführt. Langfristig kann die Finanzierungslücke nur durch Abstriche bei der Rente oder durch massive Beitragerhöhungen beseitigt werden.
Umkehrhypotheken sind am deutschen Finanzmarkt noch relativ unbekannt. Die Stiftung Warentest hat einige Angebote unter die Lupe genommen.
Die neue Koalition wird eine Verdreifachung des Schonvernögens von Hartz-IV-Empfängern von 250 auf 750 Euro je Lebensjahr vornehmen und die selbst genutzte Immobilie umfassender schützen.
Das Bundesversicherungsamt (BVA) hat routinemäßig Rentenakten überprüft und stieß dabei auf viele Fehler. Laut einem Bericht der „Bild-Zeitung“ lag ein Fehlerschwerpunkt bei den Versicherungszeiten. Berufs- und Ausbildungszeiten wurden oft unkorrekt erfasst.
Das Geschäft mit der privaten Altersvorsorge verläuft zunehmend schleppend. Laut aktuellen Zahlen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) wurden bereits im Krisenjahr 2008 weniger Lebensversicherungs-Verträge abgeschlossen als im Jahr zuvor. Bei der klassischen Rentenversicherung sei 2008 ein Rückgang von 28 Prozent bei den Neuabschlüssen zu verzeichnen.
Bei neuen Policen privater Rentenversicherer können Menschen mit schweren Krankheiten oder ungesundem Lebenswandel mit höheren Privatrenten rechnen. Davon profitierieren Kranke, aber auch Raucher oder stark übergewichtige Menschen.
In wirtschaftlich schlechten Zeiten scheuen viele Menschen die Ausgaben für die private Altersvorsorge. Doch man sollte die Entscheidung nicht auf die lange Bank schieben. Schließlich gibt es flexible Angebote, zum Beispiel Riester-Verträge. Damit kann man auch in unsicheren Zeiten für die Rente sparen.
Fast jeder zweite in Deutschland wird sich im Alter deutlich einschränken müssen. Das geht aus einer im Auftrag der Fondsgesellschaft Union Investment von Bernd Raffelhülschen, Professor am Forschungszentrum Generationenverträge der Universität Freiburg,vorgelegten Studie hervor. Der Experte hat mit seinem Team einen detaillierten Vorsorgeatlas für Deutschland berechnet.
In der Wirtschaftskrise machen sich viele Deutsche Sorgen um ihre Altersvorsorge. Nach einer repräsentativen Umfrage des von der Deutschen Bank finanzierten Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) schätzen die Bundesbürger, dass ihre krisenbedingten Einbußen durchschnittlich mehr als 20 Prozent betragen. Die gefühlten Verluste sind jedoch höher als die tatsächlichen, so der Finanzwissenschaftler Bernd Raffelhüschen.

Seiten