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2012

finanzen.de Nachrichten
Riester-Rente, Lebensversicherung oder private Rentenversicherung – Es gibt genügend Möglichkeiten, privat für das Alter vorzusorgen. Doch wie wichtig dabei eine richtige Beratung ist, zeigt ein aktuelles Gutachten. Demnach verlieren Kunden, die eine private Altersvorsorge abgeschlossen haben, bis zu 17 Milliarden Euro im Jahr aufgrund von schlechter Beratung.
Der Bundestag in Berlin debattiert heute über die Altersarmut von Frauen. Nach Angaben der Bundesregierung erhielten Rentnerinnen 2011 im Schnitt nur 541 Euro Rente im Monat. Während die Linken im Kampf gegen die Altersarmut ein höheres Rentenniveau fordern, verlangt die SPD mehr sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.
Das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) hat im Auftrag von n-tv mehrere größere Versicherer am Markt geprüft. Im Mittelpunkt des Tests „Private Rente“ standen dabei die Angebote zur privaten Rentenversicherung und die entsprechende Beratung der Versicherungsunternehmen.
Das Rentenkonzept der CDU, CSU und FDP soll vor dem Scheitern stehen. In wichtigen Punkten könne sich die Koalition nicht einigen, unter anderem bei der Lebensleistungsrente und der Mütterrente. So werde es vor der Bundestagswahl kein großes Rentenpaket geben, berichtet die „Welt“. Bessere Renten für die Bürger rücken so in weite Ferne.
Die Mütterrente ist vorerst nicht finanzbar, so die Meinung von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU). Diese Aussage sorgt nicht nur für Diskussionsbedarf bei den Linken und der FDP. Auch die CSU und die Frauen Union der CDU sperren sich gegen Schäubles Nein und drohen mit einer Blockade der Rentenreform.
Sechs von zehn Frauen erhalten in Deutschland eine monatliche Rente, die unter dem Niveau der Grundsicherung von 686 Euro liegt. Fast ein Viertel der Rentnerinnen beziehen nicht einmal 250 Euro im Monat. Das ergab die Antwort der Bundesregierung auf eine Große Anfrage der Linksfraktion zum Thema Altersvorsorge für Frauen.
Kurz vor dem CDU-Parteitag in Hannover hat sich die Führungsspitze am Montag darauf verständigt, die Rente für Mütter, die vor 1992 Kinder bekommen haben, schrittweise erhöhen zu wollen. Die Kindererziehungszeiten für ältere Mütter sollen in Zukunft besser anerkannt werden. So könnten ihre Renten noch in dieser Legislaturperiode steigen.
Auf dem heute in Hannover beginnenden 25. Parteitag der CDU wird nicht nur die steuerliche Gleichstellung der Homo-Ehe ein heiß diskutiertes Thema sein. Umstritten ist zudem die Forderung der Frauen-Union, Müttern, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, höhere Renten zu zahlen. Ein weiteres heikles Thema stellt der Mindestlohn dar.
Die Renten im Osten könnten 2013 um bis zu 3,49 Prozent steigen, im Westen um ein Prozent. Dies soll der noch unveröffentlichte Rentenversicherungsbericht enthüllen, der der „Bild“-Zeitung vorliegt. Demnach können sich Rentner bis 2016 auf eine Rentenerhöhung um bis zu 11,01 Prozent einstellen.
Am heutigen Sonnabend trifft sich die SPD zum kleinen Parteitag. Auf der Tagesordnung steht dabei auch ein Beschluss zur Rententhematik. So soll unter anderem über das Rentenniveau und eine Mindestrente diskutiert werden.

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