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2017

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Es gibt verschiedene Optionen, um für das Alter vorzusorgen. Eine davon richtet sich an künftige Senioren, die kurz vor Rentenbeginn eine größere Summe Geld zur Verfügung haben. Sie können ihr Altersgeld mit einer privaten Rente gegen Einmalzahlung aufbessern. Allerdings gibt es nur wenige gute Tarife zur sogenannten Sofortrente, wie ein aktueller Vergleich der Stiftung Warentest zeigt.
Aktuellen Zahlen des Entwurfs zum Rentenversicherungsbericht 2017 zufolge können sich Rentner auf eine deutliche Rentenerhöhung 2018 einstellen. Je nach Bundesland soll das Altersgeld für die Senioren zwischen 3,09 Prozent und 3,23 Prozent steigen. Für die kommenden 14 Jahre geht der Bericht zudem eine durchschnittliche Rentenanpassung von 2,2 Prozent pro Jahr aus.
Seit Wochen diskutieren Vertreter von CDU/CSU, FDP und Grünen über eine mögliche Regierungskoalition, ein sogenanntes Jamaika-Bündnis. Allzu viele Einigungen konnten die Parteien dabei noch nicht erzielen. Zu stark variieren ihre Interessen. Beim Thema Rente deutet sich nun Geschlossenheit an: Alle wollen Verbesserungen – vor allem für Einkommensschwache.
Die Rente mit 63 Jahren steht seit Juli 2014 Menschen offen, die bereits 45 Jahre ihren Beitrag in die gesetzliche Rentenversicherung gezahlt haben. Jens Spahn (CDU) hat nun kurz vor den neuen Jamaika-Sondierungsgesprächen ihre Abschaffung gefordert. Die eingesparten Gelder sollten lieber die Renten von Witwen und Erwerbsgeminderten stärken, so Spahn.
Die gute Beschäftigungslage in Deutschland führt nicht nur dazu, dass der durchschnittliche Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung im kommenden Jahr sinkt. Auch beim Rentenbeitrag werden Arbeitnehmer 2018 entlastet. Denn das Bundeskabinett hat nun beschlossen, den Beitragssatz von 18,7 Prozent auf 18,6 Prozent anzupassen.
Mit einer betrieblichen Altersvorsorge können Arbeitnehmer ihren Lebensabend absichern. Insbesondere wenn sich der Arbeitgeber daran beteiligt, erscheint dies als gutes Geschäft. Doch die Betriebsrente hat einige entscheidende Nachteile. Viele Arbeitnehmer wissen daher nicht, ob die betriebliche Altersvorsorge sinnvoll ist.
Die Rürup-Rente ermöglicht es Sparern, ihre Altersvorsorge mit lukrativen Steuervorteilen zu kombinieren. Es gibt hierbei ein weites Spektrum von sehr sicheren bis sehr renditeorientierten Angeboten. Dadurch haben Interessierte die Qual der Wahl. Ein aktueller Test wählt daher die besten Tarife für die Rürup-Rente aus.
Ein neues Rentenkonzept von Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) könnte die künftige Altersvorsorge von Selbstständigen grundlegend verändern. Demnach sollen Auftraggeber bestimmter Selbstständiger zur Zahlung eines Beitrags zur Rentenversicherung verpflichtet werden. Andere Selbstständige müssten eine verpflichtende Vorsorge hingegen selbst stemmen.
Personen, die mit einer Rürup-Rente für den Ruhestand vorsorgen wollen, haben eine Vielzahl von Tarifen zur Auswahl. Manche von ihnen bieten maximale Sicherheit, andere legen den Fokus wiederum auf höchste Rendite. Welche Angebote empfehlenswert sind, zeigt der aktuelle Rürup-Rente Vergleich 2017 vom Handelsblatt.
Ein neuer private Rentenversicherung Test zeigt, dass es 2017 viele sehr gute Anbieter gibt. Doch in Anbetracht der Leistungen müssen sich Interessierte fragen, ob eine Privatrente die beste Möglichkeit ist, für das Alter vorzusorgen. Denn einige Versicherer zahlen kaum mehr aus, als Kunden eingezahlt haben.

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