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2017

finanzen.de Nachrichten
Dem Finanzministerium zufolge kann die nächste Bundesregierung aufgrund von Steuerüberschüssen auf rund 15 Milliarden Euro zugreifen. Mit dem Geld könnte nach Sinnen der CSU die Mütterrente angepasst werden. Dies lehnt die CDU allerdings ab. Einzelne Parteimitglieder sehen stattdessen bei der Grundsicherung im Alter eine Stellschraube, um die Mütterrente zu verbessern.
Die Wahlprogramme der Parteien für die Bundestagswahl stehen fest. Bürger können sich nun informieren, wer ihre Meinung am besten vertritt. Angesichts wachsender Sorgen über Armut im Alter spielt die Rentenpolitik für viele Menschen eine wichtige Rolle. Prof. Dr. Oliver Holtemöller erklärt finanzen.de, welche Rentenmaßnahmen gegen Altersarmut tatsächlich helfen können.
Es ist eine schlechte Nachricht für Lebensversicherungskunden: Der Bund der Versicherten ist mit einer Klage vor dem Landgericht Düsseldorf gescheitert. Die Verbraucherschützer wollten gegen eine Kürzung der Überschussbeteiligungen vorgehen. Diese führt dazu, dass Versicherer einen Großteil ihrer Kursgewinne einbehalten können. Die Folge sind geringere Auszahlungen an Versicherte.
Eine neue EU-weite private Altersvorsorge soll Sparern eine Alternative zu den bisher in den einzelnen Ländern verbreiteten Vorsorgeprodukten geben. Nun hat die EU-Kommission Details der Pläne veröffentlicht. Demnach ist die als Pepp bezeichnete Anlage nicht nur länderübergreifend, sondern auch flexibler als viele bestehende Altersvorsorgevarianten.
Eine neue Studie zur Rente warnt vor einer alarmierenden Entwicklung. Demnach werden bis 2036 rund 25 Prozent mehr Menschen als derzeit von Altersarmut betroffen sein. Vor allem alleinstehende Frauen sind von finanziellen Sorgen bedroht. Gerade ihre Rente wird im Alter nicht ausreichen. Gleichzeitig wächst das Minus in der gesetzlichen Rentenkasse.
Der frühzeitige Rentenbeginn ist für Rentner mit Verlusten verbunden. Für jeden Monat, den sie früher in den Ruhestand gehen, werden Abschläge fällig. Bisher konnten Rentenversicherte die Abzüge mit Sonderzahlungen erst ab 55 Jahren ausgleichen. Ab 1. Juli 2017 sinkt die Grenze auf 50 Jahre im Zuge der Flexi-Rente. Davon profitieren auch Menschen, die gar nicht früher in Rente gehen wollen.
Die SPD pocht mit ihrem Rentenkonzept zur Bundestagswahl auf ein stabiles Rentenniveau von 48 Prozent und gedeckelte Rentenversicherungsbeiträge. Mit diesen Plänen können Durchschnittsverdiener zukünftig mit 150 Euro mehr Rente rechnen. Kritiker bezeichnen das Konzept derweil als geschönte Rechnung.
Das Betriebsrentenstärkungsgesetz wurde in der letzten Woche vom Bundestag beschlossen. Neben einigen allgemeinen Verbesserungen gibt es eine Änderung, die viele Arbeitnehmer in Zukunft auf jeden Fall direkt betreffen wird. Denn im Gesetz ist eine sogenannte Opt-Out Lösung für die Betriebsrente vorgesehen. Doch was bedeutet das und für wen gilt sie?
Nach langem Hin und Her haben sich die Koalitionspartner SPD, CDU und CSU endlich auf eine gemeinsame Linie beim Betriebsrentengesetz geeinigt. Bis zuletzt war nicht sicher, ob die Regierung noch rechtzeitig vor der Sommerpause eine Lösung finden würde. Die Reform wäre beinahe am Widerstand der Christsozialen beim sogenannten Garantieverbot gescheitert.
Ab 1. Juli 2017 erweitern sich die Möglichkeiten, die Altersrente durch den Rückkauf von Rentenabschlägen zu erhöhen. Rentenversicherte gleichen dabei den Verlust von Rentenansprüchen bei einem verfrühten Renteneintritt aus und können zudem die Beiträge steuerlich absetzen. Öko-Test hat die neue Regelung unter die Lupe genommen.

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