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2017

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In der aktuellen ZDF WISO-Ausgabe beschäftigt sich das Verbrauchermagazin mit der Betriebsrente, auch bekannt als betriebliche Altersvorsorge (bAV). Denn bei der Zusatzrente gibt es einiges zu beachten. Vor allem, wenn sich der Arbeitgeber nicht daran beteiligt, sollten Beschäftigte den Abschluss gut abwägen.
Die Betriebsrente wird ab 2018 durch eine Reform gestärkt werden. Diese sieht unter anderem Zuschüsse vom Arbeitgeber für Geringverdiener vor. Unternehmen werden zudem vor Stolperfallen bei der betrieblichen Altersvorsorge geschützt. Die drei wichtigsten Punkte zur neuen Betriebsrente im Überblick.
Während die Reform der Betriebsrente wohl noch vor der nächsten Bundestagswahl beschlossen wird, bleibt ein wichtiges Ziel von Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) unerreicht: die Einführung einer Mindestrente für Geringverdiener. Daher muss die Solidarrente nun in der nächsten Wahlperiode umgesetzt werden, fordert die Politikerin. Auch für Selbstständige hat sie Pläne.
Aktuell werben drei Minister aus Hessen mit der Deutschlandrente als mögliche Alternative zur Riester-Rente. Das Konzept dazu sieht vor, dass Arbeitnehmer automatisch an einer zusätzlichen Altersvorsorge teilnehmen. Verwirklicht werden soll dies in einem staatlich organisierten Fonds. Doch was wären die Vorteile der Deutschlandrente im Vergleich zu anderen Vorsorgeformen?
Das ARD-Magazin Fakt beschäftigt sich aktuell mit einem Schicksal, das vielen pflegenden Menschen bevorstehen kann. Denn indem sie ihre Arbeitszeit reduzieren oder den Job ganz aufgeben, um sich um ihren pflegebedürftigen Angehörigen zu kümmern, verringern sie ihre Rentenbeiträge. Gehen Pflegende in Rente, droht ihnen dann ein Leben in Armut.
Ein aktueller Vergleich verschiedener klassischer Rentenversicherungen zeigt, wie sehr sich diese Altersvorsorge im Laufe der Zeit gewandelt hat. Einige Versicherer kommen dabei deutlich besser als andere mit den Niedrigzinsen zurecht. Bei einer Auszahlung im Jahr 2017 liegen die Unterschiede zwischen den Anbietern im Bereich von mehreren tausend Euro.
Unerwarteter Widerstand von der CSU könnte das Gesetz zur Stärkung der Betriebsrente in letzter Minute zum Scheitern bringen. Das Projekt von Andrea Nahles (SPD) strauchelt ausgerechnet an dem Punkt, über den die Arbeitsministerin am längsten verhandelt hat. Nun müssen sich SPD, CDU und CSU schnell einigen. Denn sonst fehlt die Zeit, um das Gesetz noch vor der Wahl umzusetzen.
Beim wohl letzten Koalitionsausschuss zwischen Union und SPD vor der Bundestagswahl im September haben sich die Parteien zwar auf kleinere Kompromisse geeinigt. Doch bei großen Themen wie der Solidarrente blieb eine Einigung aus. Die Rentenaufstockung hat somit praktisch keine Chance mehr, vor der Wahl umgesetzt zu werden.
Ursprünglich sah die Rentenanpassung 2017 nicht besonders rosig aus. Denn noch vor wenigen Monaten verkündete die Deutsche Rentenversicherung, dass die Altersbezüge lediglich um maximal zwei Prozent steigen werden – nach einer Anpassung um bis zu sechs Prozent im vergangenen Jahr. Ganz so schlecht kommt es im Juli 2017 nun doch nicht.
Mit der Reform der Betriebsrente plant Arbeitsministerin Nahles vor allem Entlastungen für Arbeitgeber. Sie will mehr Unternehmen für die betriebliche Altersvorsorge gewinnen etwa durch den Wegfall der Garantierente. Doch der Gesetzentwurf hat an vielen Stellen noch Verbesserungspotenzial, monieren Kritiker. Sie warnen vor einem „Kardinalfehler“.

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