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finanzen.de Geldanlage News

2019

finanzen.de Nachrichten
Verbraucher, die einen älteren Sparvertrag mit variablem Zinssatz haben, sollten eine Zinsnachzahlung prüfen. Wie eine aktuelle Untersuchung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg zeigt, haben in der Vergangenheit 31 Geldinstitute fehlerhafte Klauseln zur Zinsberechnung genutzt. Im Schnitt steht Sparern eine Nachzahlung von knapp 2.100 Euro zu.
390.000 Privatkunden hat die Sparkasse Nürnberg. Rund 16.000 von ihnen haben jetzt schlechte Nachrichten erhalten. Denn die Bank hat den Sparvertrag „Prämiensparen flexibel“ gekündigt. Insgesamt sind 21.000 Verträge betroffen. Durch ein Urteil des Bundesgerichtshofs sieht sich das Geldinstitut zwar auf der sicheren Seite. Doch Kunden sollten die Kündigung genau prüfen.
Die Kreissparkasse Stendal hat zwischen 1996 und 2004 den Sparvertrag „S-Prämiensparen flexibel“ vertrieben, der sich vor allem über eine lange Laufzeit rentierte. Heute sind die Altverträge der Sparkasse aufgrund der Bonusstaffel ein Dorn im Auge, sodass sie diese kündigt. Wie der Bundesgerichtshof (BGH) nun zum Nachteil der Kunden entschieden hat, ist dies auch zulässig.
Die Niedrigzinsphase ist auch 2019 noch nicht überwunden. Dennoch wollen Sparer mit ihrem Vermögen möglichst viel Rendite erzielen. Dabei sind sichere Geldanlagen wie ein Tagesgeld- oder Festgeldkonto aufgrund ihrer geringen Erträge in den Hintergrund gerückt. Für risikoscheue Anleger gibt es jedoch weiterhin einige solide Angebote, wie die Stiftung Warentest aktuell zeigt.