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finanzen.de Geldanlage News

2013

finanzen.de Nachrichten
Deutschlands zweitgrößte Bank, die Commerzbank, hat heute eine Niederlage vor dem Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe eingesteckt. Dem Urteil zufolge darf das Geldinstitut keine überteuerten Gebühren für nachträgliche Kontoauszüge verlangen. In der Vergangenheit forderte die Commerzbank 15 Euro für alte Auszüge von ihren Kunden.
Wer derzeit mit Tagesgeld oder Festgeld Zinsen eine gute Rendite erreichen will, muss lange nach einem passenden Angebot suchen. Stiftung Warentest hat den Zinstest gemacht und die Ergebnisse in der aktuellen Finanztest-Ausgabe (01/2014) veröffentlicht. Nur wenige Angebote können einen guten Zins bieten, meist müssen Sparer ihr Geld langfristig anlegen.
Neben Gold gilt Silber als wichtigstes Edelmetall hinsichtlich der Geldanlage. Doch 2013 wurden viele Anleger enttäuscht. So ist der Silberpreis in diesem Jahr massiv gefallen. Statt einen Inflationsschutz zu bieten, hat die Anlage in Silber das Kapital der Anleger im letzten Jahr erheblich reduziert. Dennoch steigt die Nachfrage nach dem Edelmetall derzeit an.
57 geschlossene Ökofonds hat sich Stiftung Warentest im aktuellen Test (Finanztest 11/2013) angeschaut. Im Detail wurden nur zehn Fonds untersucht, viele flogen wegen K.O.-Kriterien vorher aus der Untersuchung. Keiner der getesteten Ökofonds ist aus Sicht von Stiftung Warentest empfehlenswert. Im Gegenteil: Fast alle sind mangelhaft.
Mit der Bürgeranleihe können sich Schleswig-Holsteiner noch bis Ende August finanziell an einer neuen Stromtrasse beteiligen. In der aktuellen Sendung warnt ZDF WISO jedoch Kleinsparer vor der Bürgeranleihe. Die Geldanlage ist demnach viel zu riskant und nicht empfehlenswert. Welche Nachteile hat die Bürgeranleihe?
Verbraucherschützer fordern seit Jahren eine bessere Informationsstruktur auch bei Finanzprodukten. So ist ein „Beipackzettel“ für staatlich geförderte Altersvorsorgeprodukte geplant. Für einige Geldanlageprodukte gibt es aber bereits gesetzlich vorgeschriebene Informationsblätter. Stiftung Warentest hat nun die Qualität dieser Informationsblätter untersucht.
Die Beiträge für Versicherungen und Altersvorsorge sollten in keiner Steuererklärung fehlen. Um richtig Steuern zu sparen, müssen Steuerpflichtige ihre Versicherungs- und Vorsorgebeiträge im Formular für die Steuererklärung allerdings korrekt eintragen. Dazu nutzen Versicherte die Anlage Vorsorgeaufwand und die Anlage AV.
Durch die anhaltende Niedrigzinsphase haben es Anleger traditioneller Geldanlageprodukte schwer, derzeit gute Zinsen zu erhalten. Viel mehr sind die Zinsen so niedrig, dass sie nicht einmal die Inflation ausgleichen. Der Aktienmarkt bietet Verbrauchern eine echte Alternative. Für 2013 erwarten Anlageexperten eine positive Entwicklung.