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2015

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Wer mit seiner Geldanlage 2016 Rendite erzielen will, muss dies auf Kosten der Sicherheit fürs Kapital tun. Vorsichtigen Anlegern steht allerdings auch eine Vielzahl von sicheren Möglichkeiten offen. Wichtig bleibt ein gesunder Mix aus Aktienfonds, Immobilien, Rohstoffen und klassischen Anlagen.
Mit Paydirekt ist nun ein weiteres Online-Bezahlsystem in Deutschland gestartet. Dabei haben andere große Anbieter wie Paypal, Amazon oder Sofortüberweisung als Zahlungsanbieter im Online-Handel längst Fuß gefasst. Doch paydirekt will mit mehr Sicherheit in kurzer Zeit Millionen Kunden von sich überzeugen. Kann das Bezahlsystem halten, was es verspricht?
Angesichts niedriger Zinsen ist es schwieriger denn je, die richtige Geldanlage für Kinder zu finden. Dabei möchten immer mehr Eltern und Großeltern für den Nachwuchs vorsorgen, damit dieser später keine Geldsorgen bei der Ausbildung oder dem Bezug der ersten Wohnung hat. Doch beim Sparen für das Kind gibt es auch Geldanlageprodukte, die vor allem eines sind: teuer.
Bei der Auswahl des passenden Girokontos sind neben Kontoführungsgebühren und Guthabenzinsen auch die Höhe des Dispozinses entscheidend. Doch ein aktueller Girokonto Vergleich 2015 von Stiftung Warentest zeigt, dass viele Banken noch immer intransparent mit der Offenlegung des Zinssatzes umgehen. Kein Wunder, bei Dispozinsen in Höhe von bis zu 16 Prozent.
Die Stiftung Warentest untersucht im aktuellen Immobilienfonds Test 2015 offene Publikumsfonds. Denn die Immobilienbranche boomt. Neben Verbrauchern, die sich in der Niedrigzinsphase ein Eigenheim zulegen, nutzen auch Investoren die Gunst der Stunde. Wer nicht ein ganzes Objekt kaufen will, kann auf Immobilienfonds zurückgreifen, um sich hohe Renditemöglichkeiten zu sichern.
Mit einem neuen Dispozinsen Gesetz hat das Bundeskabinett gestern mehr Schutz für Verbraucher beschlossen, die regelmäßig ihr Girokonto überziehen. Doch werden Bankkunden nun tatsächlich besser geschützt? Das Gesetz steht in der Kritik, denn wichtige Forderungen wie eine Deckelung der Dispozinsen wurden nicht umgesetzt.
Die Stiftung Warentest hat im aktuellen Banking Apps Test überprüft, wie sicher und problemlos Überweisungen und das Überprüfen des Kontostands mit dem Smartphone sind. Dabei wurden 38 Apps getestet. Keine einzige Anwendung erreichte die Bestnote „sehr gut“. Die Mehrzahl der Angebote kann nicht überzeugen: Besonders beim Datenschutz mangelt es häufig.
Eine Restschuldversicherung ist selten sinnvoll. Sie zahlt zwar dann, wenn Kreditnehmer eines Ratendarlehens ihre monatlichen Raten vorübergehend oder langfristig nicht mehr tilgen können. Doch sie ist sehr teuer und der Vertrag unflexibel. Für Verbraucher empfiehlt es sich deshalb eher, eine sinnvolle Alternative zur Restschuldversicherung zu nutzen.
Am Donnerstag hat der Bundestag das Kleinanlegerschutzgesetz verabschiedet. Durch das neue Gesetz sollen mehr Informationen hinsichtlich der Risiken gewährleistet werden. Denn so mancher Kleinanleger hat schon viel Geld verloren, weil ihm die Gefahren der Geldanlage nicht bewusst waren. Doch ein Restrisiko bleibt auch nach der Gesetzesänderung bestehen.
Mit einer neuen staatlichen Infrastrukturgesellschaft soll der Weg frei gemacht werden für eine finanzielle Beteiligung von Bürgern an öffentlichen Bauprojekten. Beim Bau von Autobahnen könnten auch Kleinanleger bald eine Rendite erwirtschaften. Doch entstehen dadurch nicht für den Steuerzahler sogar höhere Kosten? Gegner der Pläne weisen auch auf weitere Risiken hin.

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