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2016

finanzen.de Nachrichten
Die Niedrigzinsen scheinen endgültig beim Verbraucher angekommen zu sein. Denn während in den letzten Jahren noch zahlreiche Kleinanleger auf Tages- und Festgeld gesetzt haben, wenden sich nun immer mehr von ihnen Investmentfonds als der Geldanlage ihrer Wahl zu. Der Anteil derer, die allerdings überhaupt kein Geld mehr anlegen, überwiegt in diesem Jahr sogar.
Experten rechnen mit einer Erhöhung des US-Leitzinses. Bereits vor einem Jahr haben die USA im Gegensatz zur Europäischen Zentralbank (EZB) ihre Zinspolitik geändert. Auch wenn die Entscheidung weit entfernt von Europa erscheint: Die Leitzinserhöhung wird auch für den Verbraucher in Deutschland spürbare Folgen haben.
Die Finanzwelt wird zwar immer komplexer, doch die Anlagemöglichkeiten immer einfacher. Diesen Anschein machen zumindest die zahlreichen FinTechs mit ihren Angeboten zur Geldanlage. Tanja Beller vom Bundesverband deutscher Banken e.V. erklärt im Interview, warum Sparer ihr Geld dennoch nicht einfach in fremde Hände geben, sondern selbst aktiv werden sollten.
Zinsen aufs Girokonto gehören mittlerweile zur Seltenheit, auch die Zinsen für das Kapital auf dem Tagesgeldkonto sind nicht der Rede wert. Stattdessen erheben einige Banken für Kunden mit besonders hohen Einlagen Strafzinsen fürs Geldanlegen. Bei der Volksbank Raiffeisenbank Niederschlesien zahlen Kunden jedoch nun schon ab dem ersten Euro eine Gebühr.
Renditereiche Geldanlagen sind in der Niedrigzinsphase nicht mehr nur eine Option, sondern ein Muss. Das haben die zahlreichen Fintechs erkannt, die auch Kleinanlegern den Weg in die Anlagenwelt ebnen. Doch genau die Kleinanleger gilt es noch zu motivieren, ihre Finanzen selbstbewusst in die Hand zu nehmen. Denn ihnen steht jetzt nichts mehr im Weg.
Mit einem nachhaltigen Fonds wollen Anleger nicht nur Rendite erzielen. Sie möchten vor allem eine Geldanlage, die bestimmte ökologische und ethische Richtlinien erfüllt. Die Stiftung Warentest hat untersucht, wie sauber 46 nachhaltige Fonds sind. Nur einer kann die Kriterien der Tester zu 100 Prozent erfüllen.
Kinder verstehen nur selten die Finanzprobleme der Eltern. In ihren Augen ist Geld einfach da. Für die spätere Finanzkompetenz ist das besorgniserregend, weiß Präventionsexpertin Kirstin Wulf von der Organisation Bricklebrit. In Workshops vermittelt sie einen positiven und verantwortungsvollen Umgang mit Geld und hilft so Verschuldung vorzubeugen.
Rentenchaos, Altersarmut, Niedrigzinsen: Die Nachrichten verheißen aktuell nichts Gutes. Viele Sparer wissen deshalb nicht, wie sie ihr Geld anlegen können. Das „Sorgenkind“ der Regierung sind Frauen, da sie am häufigsten von Altersarmut betroffen sind. Doch die Finanzberaterin Dr. Mechthild Upgang beruhigt die Gemüter. Sie erklärt, wie weibliche Sparer jetzt handeln sollten.
Die Reform der Erbschaftsteuer verzögert sich weiter. Nachdem sich zunächst die Koalition monatelang auf keine gemeinsame Linie einigen konnte, hat nun der Bundesrat den Gesetzentwurf in den Vermittlungsausschuss verwiesen. Den Ländern sind einige Anpassungen nicht streng genug. Nun muss nachgehandelt werden, frühestens im Herbst ist mit Fortschritt zu rechnen.
Gut verzinste Festgeldkonten bedeuten für Sparer nur noch einen Zins von knapp über einem Prozent. Doch selbst solche Konditionen bieten vermehrt ausschließlich ausländische Banken. Viele Anleger fragen sich daher, wie sicher es ist, Festgeld im Ausland anzulegen. Stiftung Warentest versucht Antworten zu geben.

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