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2018

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Mehr Zeit für Sprechstunden: Gesetzentwurf betrifft nicht nur Fachärzte
Am Mittwoch hat Gesundheitsminister Jens Spahn seinen neuen Gesetzentwurf vorgestellt. Der CDU-Politiker zielt damit auf eine deutlich schnellere Terminvergabe durch offene Sprechstunden und längere Mindestsprechstundenzeiten ab. Dies ist nur eine von vielen Maßnahmen, die bereits ab 2019 bei gesetzlich Krankenversicherten für einige Verbesserungen sorgen sollen.
Neben einer besseren Bezahlung für Pflegekräfte macht sich Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) aktuell für eine elektronische Patientenakte stark. Damit sollen gesetzlich Versicherte ihre Gesundheitsdaten bald jederzeit digital im Blick haben. Lassen sie sich ambulant in der Notaufnahme behandeln, könnte dies künftig teuer werden.
Bislang zählte die IKK Brandenburg und Berlin zu den günstigen Krankenkassen 2018. Mit dem 1. Juli ändert sich dies für Versicherte. Denn die Kasse erhöht ihren Zusatzbeitrag von 0,89 Prozent auf 1,3 Prozent. Wem die Krankenkasse durch die Beitragserhöhung zu teuer ist, kann vom Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen.
Alternative Heilmethoden wie Osteopathie werden immer beliebter. Vielen Patienten ist es dabei wichtig, die Kosten nicht alleine zu tragen. Doch osteopathische Behandlungen zählen in der gesetzlichen Krankenversicherung als Extraleistung. Die Stiftung Warentest hat geprüft, welche Krankenkasse trotzdem für Osteopathie zahlt und wo die höchste Erstattung winkt.
Das Bundeskabinett hat heute dem Entwurf zum Versichertenentlastungsgesetz von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zugestimmt. Das Gesetz nimmt Arbeitgeber zugunsten von Kassenpatienten stärker in die Pflicht. Mit seinem Plan, die Kassen schnellstmöglich zum Abbau ihrer Finanzrücklagen zu zwingen, musste Spahn jedoch zurückrudern – zumindest vorerst.
In der aktuellen Ausgabe von ARD Plusminus macht das Magazin auf ein Problem vieler Selbstständiger aufmerksam: die finanzielle Belastung durch zu hohe Krankenkassenbeiträge. Gerade geringverdienende Solo-Selbstständige überfordern die Kosten, viele häufen Schulden an. Grund hierfür ist der Mindestbeitrag, der sich an einem zu hohen fiktiven Einkommen orientiert.
Bislang liegen Patientendaten verstreut bei Ärzten, Therapeuten, Kliniken und Krankenkassen. Zwar hat die elektronische Gesundheitskarte (eGK) das Ziel, diese Informationen zentral zu speichern. Doch eine Umsetzung lässt seit Jahren auf sich warten. Einige Krankenkassen haben nun die Initiative ergriffen. Die Techniker hat jetzt ihre elektronische Gesundheitsakte vorgestellt.
Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will mit seinem Entwurf zum Versicherten-Entlastungsgesetz einiges zugunsten von Kassenpatienten ändern. Neben einer paritätischen Beitragszahlung plant er finanzielle Entlastungen durch den Abbau von Kassenrücklagen. Doch sowohl in der Opposition als auch in der Koalition gibt es bereits Kritik für sein Vorhaben.
Um die gesetzliche Krankenversicherung gibt es aktuell viel Wirbel. Denn die Krankenkassen müssen sich mit unterschiedlichen Vorwürfen wie vermeintlich sinnlosen Extraleistungen, der Benachteiligung älterer Versicherter und der Forderung nach Beitragssenkungen auseinandersetzen. Kritik kommt dabei sowohl von der Politik als auch von Gesundheitsexperten.
Der Koalitionsvertrag sieht zahlreiche Neuerungen bei Gesundheit und Pflege vor. Als eine der ersten Maßnahmen will der neue Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) Kassenpatienten beim Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung entlasten. Bis zum Sommer plant er außerdem eine bessere Bezahlung für Pflegekräfte. Doch diese könnte teuer werden.

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