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finanzen.de Gesetzliche Krankenversicherung News

2018

finanzen.de Nachrichten
Für die meisten Kassenpatienten wird die gesetzliche Krankenversicherung 2019 billiger. Denn der Arbeitgeber steuert nun mehr zum Krankenkassenbeitrag bei. Doch der Preis allein ist manchmal nicht entscheidend. Um Verbrauchern die Wahl der besten Krankenkasse für 2019 zu erleichtern, hat das Deutsche Finanz-Service Institut (DFSI) die Qualität der einzelnen Kassen geprüft.
Patienten, die mit ihrer Krankenversicherung Probleme haben, können sich an die Unabhängige Patientenberatung (UPD) wenden. Diese berät sie kostenlos bei Behandlungsfehlern, Konflikten mit der Kasse sowie rechtlichen Fragen. Doch die UPD bekommt aktuell massiv Gegenwind – vor allem bei der Frage nach ihrer Unabhängigkeit.
Im vergangenen Jahr forderte die Grippewelle in Deutschland rund 1.600 Todesopfer. Ein möglicher Grund dafür war der zu schwache Dreifach-Impfstoff. Um künftig mehr Menschen vor den Folgen der Grippe (Influenza) zu schützen, bieten viele Krankenkassen den wirksameren Vierfach-Impfstoff in Zukunft nicht nur für Risikogruppen an. Doch was bringt dieser neue Impfstoff?
Bei einem Arztwechsel seitenlange Fragebögen zu Vorerkrankungen ausfüllen sowie Testergebnisse und Röntgenbilder mitnehmen – Mit der elektronischen Patientenakte soll dies ab 2021 der Vergangenheit angehören. Doch schon jetzt können viele Patienten ihre Gesundheitsdaten über die App Vivy abrufen. Diese birgt laut Experten jedoch Sicherheitsrisiken.
Mit dem Jahreswechsel werden Angestellte bei den Krankenkassenbeiträgen finanziell etwas entlastet. Denn der Arbeitgeber wird künftig zu 50 Prozent am Zusatzbeitrag der gesetzlichen Krankenkasse beteiligt. Auch an der Höhe des Zusatzbeitrags ändert sich etwas: Dieser sinkt 2019 im Schnitt von 1,0 Prozent auf 0,9 Prozent.
Ein geringerer Mindestbeitrag und ein niedrigerer Beitrag zur Krankenkasse: Gesetzlich Versicherte werden künftig entlastet. Ein entsprechendes Gesetz wurde heute im Bundestag verabschiedet. Die Verbesserungen treten zum 1. Januar 2019 in Kraft.
Über die elektronische Patientenakte wird seit Monaten diskutiert. Nun hat sich Gesundheitsminister Spahn (CDU) offenbar mit Vertretern der Krankenkassen und Ärzte auf ein gemeinsames Konzept geeinigt. Bis 2021 sollen alle Kassenpatienten digital auf all ihre medizinischen Daten zugreifen können. Bei einigen Krankenkassen ist dies jedoch nichts Neues.
Auf einen Termin beim Facharzt warten Patienten vielerorts wochenlang. Insbesondere gesetzlich Versicherte haben oft schlechte Karten, wenn sie sich eine schnelle Behandlung wünschen. Ein neues Gesetz soll für Besserung sorgen – vor allem mit einem höheren Ärztehonorar für Kassenpatienten. Doch der gestern beschlossene Gesetzentwurf steht in der Kritik.
Mehr Zeit für Sprechstunden: Gesetzentwurf betrifft nicht nur Fachärzte
Am Mittwoch hat Gesundheitsminister Jens Spahn seinen neuen Gesetzentwurf vorgestellt. Der CDU-Politiker zielt damit auf eine deutlich schnellere Terminvergabe durch offene Sprechstunden und längere Mindestsprechstundenzeiten ab. Dies ist nur eine von vielen Maßnahmen, die bereits ab 2019 bei gesetzlich Krankenversicherten für einige Verbesserungen sorgen sollen.
Neben einer besseren Bezahlung für Pflegekräfte macht sich Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) aktuell für eine elektronische Patientenakte stark. Damit sollen gesetzlich Versicherte ihre Gesundheitsdaten bald jederzeit digital im Blick haben. Lassen sie sich ambulant in der Notaufnahme behandeln, könnte dies künftig teuer werden.

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