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finanzen.de Gesetzliche Krankenversicherung News

2018

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Ein geringerer Mindestbeitrag und ein niedrigerer Beitrag zur Krankenkasse: Gesetzlich Versicherte werden künftig entlastet. Ein entsprechendes Gesetz wurde heute im Bundestag verabschiedet. Die Verbesserungen treten zum 1. Januar 2019 in Kraft.
Über die elektronische Patientenakte wird seit Monaten diskutiert. Nun hat sich Gesundheitsminister Spahn (CDU) offenbar mit Vertretern der Krankenkassen und Ärzte auf ein gemeinsames Konzept geeinigt. Bis 2021 sollen alle Kassenpatienten digital auf all ihre medizinischen Daten zugreifen können. Bei einigen Krankenkassen ist dies jedoch nichts Neues.
Auf einen Termin beim Facharzt warten Patienten vielerorts wochenlang. Insbesondere gesetzlich Versicherte haben oft schlechte Karten, wenn sie sich eine schnelle Behandlung wünschen. Ein neues Gesetz soll für Besserung sorgen – vor allem mit einem höheren Ärztehonorar für Kassenpatienten. Doch der gestern beschlossene Gesetzentwurf steht in der Kritik.
Mit dem Jahreswechsel werden Angestellte finanziell etwas entlastet. Denn der Arbeitgeber wird künftig zu 50 Prozent am Zusatzbeitrag der gesetzlichen Krankenkasse beteiligt. Dabei erwarten Experten, dass dieser 2019 im Durchschnitt unverändert bei 1,0 Prozent liegen wird.
Mehr Zeit für Sprechstunden: Gesetzentwurf betrifft nicht nur Fachärzte
Am Mittwoch hat Gesundheitsminister Jens Spahn seinen neuen Gesetzentwurf vorgestellt. Der CDU-Politiker zielt damit auf eine deutlich schnellere Terminvergabe durch offene Sprechstunden und längere Mindestsprechstundenzeiten ab. Dies ist nur eine von vielen Maßnahmen, die bereits ab 2019 bei gesetzlich Krankenversicherten für einige Verbesserungen sorgen sollen.
Neben einer besseren Bezahlung für Pflegekräfte macht sich Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) aktuell für eine elektronische Patientenakte stark. Damit sollen gesetzlich Versicherte ihre Gesundheitsdaten bald jederzeit digital im Blick haben. Lassen sie sich ambulant in der Notaufnahme behandeln, könnte dies künftig teuer werden.
Bislang zählte die IKK Brandenburg und Berlin zu den günstigen Krankenkassen 2018. Mit dem 1. Juli ändert sich dies für Versicherte. Denn die Kasse erhöht ihren Zusatzbeitrag von 0,89 Prozent auf 1,3 Prozent. Wem die Krankenkasse durch die Beitragserhöhung zu teuer ist, kann vom Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen.
Alternative Heilmethoden wie Osteopathie werden immer beliebter. Vielen Patienten ist es dabei wichtig, die Kosten nicht alleine zu tragen. Doch osteopathische Behandlungen zählen in der gesetzlichen Krankenversicherung als Extraleistung. Die Stiftung Warentest hat geprüft, welche Krankenkasse trotzdem für Osteopathie zahlt und wo die höchste Erstattung winkt.
Das Bundeskabinett hat heute dem Entwurf zum Versichertenentlastungsgesetz von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zugestimmt. Das Gesetz nimmt Arbeitgeber zugunsten von Kassenpatienten stärker in die Pflicht. Mit seinem Plan, die Kassen schnellstmöglich zum Abbau ihrer Finanzrücklagen zu zwingen, musste Spahn jedoch zurückrudern – zumindest vorerst.
In der aktuellen Ausgabe von ARD Plusminus macht das Magazin auf ein Problem vieler Selbstständiger aufmerksam: die finanzielle Belastung durch zu hohe Krankenkassenbeiträge. Gerade geringverdienende Solo-Selbstständige überfordern die Kosten, viele häufen Schulden an. Grund hierfür ist der Mindestbeitrag, der sich an einem zu hohen fiktiven Einkommen orientiert.

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