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2013

finanzen.de Nachrichten
Noch bis zum 31.12.2013 können Beitragsschuldner bei der gesetzlichen Krankenversicherung einen Schuldenerlass in Anspruch nehmen. Seit dem 1. August 2013 besteht diese Möglichkeit für Menschen mit Beitragsschulden. Doch nur wenige Versicherte nutzen diese Chance. Wer jetzt nicht handelt, kann im neuen Jahr maximal mit einer Ermäßigung bei seinen Schulden rechnen.
Voller Stolz haben SPD und Union heute erklärt, dass sie ihren Streit über die Pflege- und Krankenversicherung beigelegt haben. Beide Seiten sehen sich als Sieger. Für die SPD springt das Ende des pauschalen Zusatzbeitrags heraus, für die Union werden Arbeitgeber nicht weiter belastet. Doch können sich auch die Versicherten als Gewinner der Koalitionsverhandlungen fühlen?
Die Koalitionsverhandlungen haben noch keine Lösung für die zentralen Fragen der Kranken- und Pflegeversicherung hervorgebracht. Union und SPD streiten weiter über die Finanzierung des deutschen Gesundheitssystems. Am heutigen Montag geht es für die Arbeitsgruppe Gesundheit in die nächste Verhandlungsrunde.
Seit dem 1. August 2013 werden säumige Krankenversicherte durch das neue Beitragsschulden-Gesetz entlastet. Nichtversicherte werden zudem Schulden erlassen, wenn sie sich bis Ende des Jahres bei einer Krankenkasse melden. finanzen.de wollte wissen, wie das Gesetz von Betroffenen aufgenommen wird und hat bei der IKK classic nachgefragt.
Aktuell profitieren Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung von deren Rekordreserve. Viele Kassen geben das finanzielle Polster in Form von Prämienzahlungen und Zusatzleistungen an ihre Mitglieder weiter. Doch damit könnte bald Schluss sein. Schon ab 2015 werden die Rücklagen schmelzen, spätestens 2017 droht vielen Versicherten ein Zusatzbeitrag.
Gesetzlich Krankenversicherte, die ein neues Hörgerät brauchen, bekommen ab heute höhere Zuschüsse von ihrer Krankenkasse. Ab dem 1. November 2013 verdoppelt sich der Zuschuss der Kasse beinahe. Der Deutsche Schwerhörigenbund bemängelt jedoch, dass die Höhe des neuen Festbetrags noch immer nicht ausreicht.
Ab heute treten neue Regeln für europaweite Patientenrechte in Kraft. Künftig können die Bürger in allen 28 EU-Mitgliedstaaten entscheiden, ob sie sich im Inland oder in einem anderen europäischen Land behandeln lassen. Die Behandlung kann die einheimische Krankenversicherung jedoch unter Umständen ablehnen.
Das ZDF-Magazin WISO gibt in seiner aktuellen Sendung wichtige Tipps für Verbraucher, die auf der Suche nach der richtigen Krankenkasse sind. Viele gesetzliche Krankenversicherungen übernehmen mittlerweile eine Reihe von Extraleistungen wie eine professionelle Zahnreinigung. Doch sollten Versicherte nur wegen der Zusatzleistungen ihre Kasse wechseln?
Ohne die neue elektronische Gesundheitskarte kann es für Kassenpatienten ab Januar 2014 ziemlich teuer und zudem stressig werden. Denn wer dann noch immer mit seiner alten Krankenversichertenkarte zum Arzt geht, kann eine private Rechnung bekommen. Gesetzlich Versicherte sind daher gut beraten, sich schnell um die neue Karte zu kümmern.
Zurzeit muss kein gesetzlich Krankenversicherter einen Zusatzbeitrag zahlen. Zu gut ist die finanzielle Situation der gesetzlichen Krankenversicherung. Doch das kann sich bald ändern, mahnt Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der Barmer GEK. Er fordert jetzt von der neuen Regierung die Abschaffung des einheitlichen Krankenkassenbeitrags und somit des Zusatzbeitrags.

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