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finanzen.de Gesetzliche Krankenversicherung News

2015

finanzen.de Nachrichten
Das sogenannte E-Health-Gesetz tritt am 1. Januar 2016 in Kraft. Schrittweise werden dann Maßnahmen zur Ausweitung der digitalen Kommunikation im Gesundheitswesen umgesetzt. Dr. Silke Lüder von der Freien Ärzteschaft erläutert gegenüber finanzen.de, welche Probleme sich beispielsweise durch die Speicherung von Patientendaten für Ärzte und Patienten ergeben.
Zum Jahreswechsel wird es für sehr viele gesetzlich Krankenversicherte teurer. Denn die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung steigen bei zahlreichen Krankenkassen. Die Beitragsanpassung muss dabei allein von den Arbeitnehmern geschultert werden. Deshalb fordert nun auch die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, eine Entlastung der Versicherten.
Die DAK Gesundheit erhöht ihren Zusatzbeitrag 2016 um 0,6 Prozentpunkte auf 1,5 Prozent. Für DAK-Versicherte wird nun ein Krankenversicherungsbeitrag von 16,1 Prozent fällig. Die DAK könnte damit zur teuersten gesetzlichen Kasse in Deutschland werden. Diesen Schritt werden wohl viele Versicherte mit einem Krankenkassenwechsel quittieren.
Der Bundestag hat am gestrigen Donnerstag das sogenannte E-Health-Gesetz verabschiedet, das nun Anfang 2016 in Kraft treten kann. Es sieht unter anderem eine erweiterte Nutzung der Gesundheitskarte zur Speicherung von Gesundheitsdaten vor. Datenschützer kritisieren dies von jeher. Auch der GKV-Spitzenverband sieht einige Aspekte des Gesetzes als problematisch an.
Ein aktueller Krankenkassen Test untersucht die Qualität von 28 Anbietern und zeigt, welche Kassen auch 2016 empfehlenswert sein werden. Dabei können sich drei Kassen im Gesamtergebnis mit einer sehr guten Bewertung durchsetzen. Wer für das Jahr 2016 eine neue Krankenkasse sucht, sollte sich allerdings nicht allein auf diesen Test verlassen.
Die Zusatzbeiträge der Krankenkassen werden 2016 für mindestens ein Drittel der Versicherten deutlich steigen. Das geht laut Handelsblatt aus einer Prognose des Gesundheitsministeriums und Modellrechnungen der Krankenkassen hervor. Insbesondere die Ersatzkassen wie DAK und Barmer GEK müssen wohl an der Beitragsschraube drehen.
Der Krankenkassen Zusatzbeitrag wird 2016 um durchschnittlich 0,3 Prozentpunkte steigen. Davon geht laut Medienberichten der Schätzerkreis des Bundesversicherungsamts aus. Für gesetzlich Versicherte entspricht dies einer Beitragssteigerung von bis zu 152,55 Euro im Jahr. Doch voraussichtlich werden nicht alle Krankenkassen ihre Beiträge erhöhen.
Ist die Unabhängige Patientenberatung (UPD) in Gefahr? Ab 2016 wird die UPD nicht mehr von Sozialverbänden betrieben, sondern einem privaten Unternehmen. Das ZDF-Magazin Frontal21 stößt heute Abend die Debatte über die Unabhängigkeit der UPD an und diskutiert über die Unabhängigkeit der Patientenberatung.
Wer bei der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) an einem Bonusprogramm teilnimmt, kann durch Fitness-Kurse und Vorsorgeuntersuchungen bares Geld sparen. In einem aktuellen Test wird überprüft, welche Krankenkassen die besten Bonusprogramme bieten und die Versicherten für gesundheitsfördernde Maßnahmen mit Geld- oder Sachprämien belohnen.
Die Unabhängige Patientenberatung wird zukünftig von einem privaten Anbieter betrieben. Die Neuvergabe hatte bereits im Vorfeld für heftige Diskussionen gesorgt. Nun kam es bei der offiziellen Vorstellung des neuen Trägers zum Eklat. Zwei Mitglieder aus dem wissenschaftlichen Beirat erklärten angesichts der Entscheidung zugunsten von Sanvartis ihren Rücktritt.

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