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finanzen.deLebensversicherung News

2009

finanzen.de Nachrichten
2010 sinkt die durchschnittliche Verzinsung der Lebensversicherungen leicht um 0,11 Prozentpunkte. Viele Gesellschaften können aber die Höhe der Überschussbeteiligungen beibehalten.
In einem aktuellen Urteil beanstandet das Hamburger Landgericht die Praxis von Versicherungsgesellschaften, bei vorzeitiger Kündigung die gesamten Abschlusskosten einzubehalten.
Lebensversicherer sind besonders von der weltweiten Finanzkrise betroffen: Eingebrochenes Neukundengeschäft und historisch niedrige Zinsen machen den Anbietern zu schaffen. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) will „eine langfristig orientierte Aufsichtsmaßnahme“ durchführen.
Eine aktuelle Studie des Branchendienstes map-Report bescheinigt den Lebensversicherern auch in der Krise gute Ratings. Langfristig könnten sie aber dennoch vor enormen Kostenproblemen stehen.
In Ausnahmefällen gilt eine Lebensversicherung auch dann als Altersvorsorge, wenn der vorzeitige Verkauf möglich ist. Das entschied das Bundessozialgericht. Geklagt hatte eine Frau, die überwiegend selbstständig tätig war und aus der gesetzlichen Rentenversicherung nur eine kleine Rente erwarten kann.
Wer in den vergangenen Jahren eine fondsgebundene Lebensversicherung abgeschlossen hat, sitzt derzeit meist auf großen Verlusten. Ein sofortiger Verkauf der Versicherung löst das Problem allerdings nur in seltenen Fällen.
Die gesetzliche Waisenrente reicht heute kaum aus, um Unterhalts- und Ausbildungskosten für den Nachwuchs zu finanzieren, sollten einer oder gar beide Elternteile früh versterben. Im Schnitt nur rund 160 Euro zahlt die gesetzliche Rentenversicherung zurzeit je Waisenrentenempfänger. Eltern sollten deshalb gleich auf eine private Risikolebensversicherung mit ausreichend hoher Versicherungssumme setzen.