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2012

finanzen.de Nachrichten
Schon seit einigen Wochen wird über die Zukunft der deutschen Lebensversicherungen diskutiert. Denn angesichts niedriger Zinsen am Kapitalmarkt stellt sich die Frage, ob und wie lange die Lebensversicherungen in der Lage bleiben werden, ihre Zinsversprechen einzuhalten. Die Ergo wird die sogenannten Überschussbeteiligungen zum Jahr 2013 deutlich senken.
Die Bundesfinanzaufsicht (Bafin) gibt Entwarnung hinsichtlich der angeblichen Krise der deutschen Lebensversicherungen. Diese seien kurz- bis mittelfristig in der Lage ihren Garantieversprechungen nachzukommen. Auch das niedrige Zinsniveau könne daran nichts ändern.
Lebensversicherungen werben mit dem Garantiezins, um den Kunden eine Rendite zu bieten, die sie auf jeden Fall erhalten. Dieses System scheint nun aber die Lebensversicherer in eine Krise zu stürzen. Denn ehemals sehr hohe Zinsen können in zinsschwachen Zeiten nur schwer erwirtschaftet werden.
Trotz der aktuellen Debatte um die Altersarmut, gegen die Arbeitsministerin von der Leyen mit ihren Plänen zur Zuschussrente ankämpfen will, haben 2011 hunderttausende Versicherungskunden ihre Lebensversicherung gekündigt. Selbst den Marktgrößen wie der Ergo Lebensversicherung liefen scharenweise die Kunden weg.
Viele Kunden, die ihre Lebensversicherung vorzeitig kündigen, erhalten nur einen sehr geringen Anteil ihrer Einzahlungen zurück. Nachdem der Bundesgerichtshof nun wichtige Vertragsklauseln der Versicherer für unwirksam erklärt hat, sollten ehemalige Versicherte zügig Anspruch auf eine Rückerstattung anmelden.
Ein aktueller map-Report zeigt bei aufgeschobenen Rentenversicherungen nach 20 Jahren Laufzeit eine Rendite von durchschnittlich 4,62 Prozent. Ein Versicherer wies sogar eine Rendite von 5,6 Prozent auf.
Finanzaufsicht warnt vor Abzocke