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2013

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Tests zur Risikolebensversicherung werden eher selten durchgeführt. Zu den nennenswerten Untersuchungen zählen 2013 die Analysen von Focus Money und Finanztest. Nun zeigt ein neuer Risikolebensversicherung Test vom Institut für Vorsorge und Finanzplanung deutliche Unterschiede im Preis. Einen klaren Testsieger gibt es daher nicht.
Der aktuelle Focus Money Lebensversicherung Test 2013 zeigt: Auch in zinsschwachen Zeiten haben einige Lebensversicherer hohe Reserven. Diese sind wichtig, um den Versicherten eine möglichst stabile Rendite zu ermöglichen. Vier Versicherer können hier seit Jahren überzeugen. Ein zweiter Test der für Verbraucher attraktivsten Gesellschaften ergibt jedoch ganz andere Testsieger.
Der neue Lebensversicherung Test 2013 der WirtschaftsWoche kommt zu dem Ergebnis: „Viele Policen sind besser als ihr Ruf.“ Tatsächlich erreichen 20 von 74 untersuchten Gesellschaften die Höchstnote im Test. Die Testsieger Debeka und Huk-Coburg konnten schon in anderen Tests überzeugen. Verbraucher müssen sich aber mit niedrigeren Zinsen abfinden.
Laut dem neuen Lebensversicherung Test 2013 ist die Debeka die beste Lebensversicherung. Weitere sechs Anbieter haben Bestnoten für ihre langjährig sehr guten Leistungen erhalten. Dazu zählen Europa, Huk-Coburg und DEVK. Der aktuelle Test zeigt auch: Die Kritik an der Lebensversicherung ist nicht unbedingt gerechtfertigt.
Die klassische Lebensversicherung ist nach wie vor sehr beliebt bei den Deutschen. Doch die Versicherer beteiligen ihre Kunden immer weniger an den Bewertungsreserven. Das ARD-Wirtschaftsmagazin plusminus berichtete am gestrigen Mittwoch, welche Möglichkeiten Kunden jetzt haben, denen die Überschussbeteiligung bei der Lebensversicherung gestrichen wird.
Eine Risikolebensversicherung ist ein Muss für jeden Bürger, der seine Angehörigen versorgt wissen will. Das Magazin Focus Money (Ausgabe 24/2013) hat daher verschiedene Premium-Tarife getestet. Die beste Risikolebensversicherung können Verbraucher demnach bei den Anbietern Hannoversche, Europa und CosmosDirekt abschließen.
Es geht um nicht weniger als 75 Milliarden Euro, über die die Lebensversicherer zurzeit in Form von Bewertungsreserven verfügen. Ein Gesetz, das eine geringere Beteiligung der Versicherten an diesen stillen Reserven vorsah, scheiterte vorerst im Bundesrat. Paradoxerweise müssen dadurch viele Kunden einer Lebensversicherung mit Einbußen rechnen.
Finanztest ist in der Ausgabe 04/2013 der Frage nachgegangen, wie die Unisex-Tarife die Beiträge zur Risikolebensversicherung verändert haben. Das Ergebnis: Scheinbar haben manche Versicherer die Umstellung für versteckte Beitragserhöhungen genutzt. Frauen zahlen jetzt bis zu 31 Prozent mehr, Männer um die neun Prozent weniger.
Kunden einer Lebensversicherung können aufatmen: Die Pläne zur Kürzung der Bewertungsreserven sind gescheitert. Der Vermittlungsausschuss hat sich am Dienstagabend wie erwartet darauf geeinigt, auf die Gesetzesänderung zu verzichten. Der GDV warnt, dies sei „für 95 Prozent der Versicherten keine gute Lösung“.
Der Vermittlungsausschuss konnte am Dienstagabend in Berlin vorerst keine Einigung bei den Bewertungsreserven erzielen. Dabei geht es um viele Milliarden Euro und um die Frage, wie stark die Lebensversicherer ihre Kunden an den stillen Reserven beteiligen müssen. Wird der Gesetzesentwurf ohne Änderung beschlossen, kann das Versicherte mehrere Tausend Euro kosten.