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2017

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Eine Pflegezusatzversicherung sichert Menschen im Pflegefall finanziell ab. Denn oftmals reicht das Geld der gesetzlichen Pflegekasse für die Pflegekosten nicht aus. Allerdings hat das Magazin Öko-Test im Pflegeversicherung Vergleich 2017 nur wenige gute Angebote gefunden. Besonders die Tarife des staatlich geförderten Pflege-Bahrs fallen mehrheitlich durch.
Seit Anfang 2017 stehen vielen Pflegebedürftigen bessere Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung zu. Vor allem Demenzkranke sind dadurch mehr abgesichert. Dennoch reicht das Geld häufig nicht aus, um die Pflegekosten zu decken. Eine private Vorsorge ist daher besonders wichtig. Der neue Test des IVFP zeigt, welche die beste Pflegeversicherung 2017 ist.
Rund 15 Monate, nachdem das Pflegeberufegesetz vom Bundeskabinett verabschiedet wurde, haben sich die Koalitionsvertreter auf einen Kompromiss geeinigt. Statt einer komplett generalistischen Ausbildung sieht dieser eine Mischung vor. Jedoch bezweifeln Kritiker, dass sich die Pflegeausbildung durch die Reform wirklich verbessern wird.
In deutschen Pflegeheimen werden den Bewohnern laut dem AOK Pflege-Report 2017 zu viele Psychopharmaka verabreicht, vor allem den Pflegebedürftigen mit Demenz. Bei ihnen kommen die Medikamente oft dauerhaft zum Einsatz. Für viele Arzneimittel fehlt dafür jedoch die Zulassung, so der Bericht.
In der gesetzlichen Pflegeversicherung werden Personen mit geistigen Erkrankungen wie Demenz seit Anfang 2017 besser unterstützt. Die neuen Leistungen bringen den Pflegekassen eine wahre Flut an Anträgen. Während dadurch die Zahl der Pflegebedürftigen steigt, finden sich immer weniger Menschen, die sich um sie kümmern möchten.
Seit Jahresbeginn gibt es für einen Großteil der Pflegebedürftigen mehr Leistungen aus der Pflegekasse. Diese reichen für die Pflegekosten jedoch bei weitem nicht aus. Um im Pflegefall nicht in eine Armutsspirale zu geraten, hilft oft nur eine private Vorsorge. Ein aktueller Pflegeversicherung Test 2017 zeigt, welche Policen besonders überzeugen.
Die Eltern anziehen, das behinderte Kind füttern oder den Ehepartner waschen – so sieht der Alltag eines pflegenden Familienmitglieds oftmals aus. Nebenbei noch zu arbeiten, ist nur schwer möglich, denn häufig ist die Pflege ein Vollzeitjob. Für viele Pflegende ist dies nicht nur aus finanzieller Sicht der Anfang vom Ende, betont die Initiative gegen Armut durch Pflege.
Die Reformen in der gesetzlichen Pflegeversicherung sind noch in vollem Gang, doch schon kommt der Wunsch nach weiteren Entlastungen für Pflegebedürftige auf. Damit die Pflege bezahlbarer wird, fordert der Pflegeverband DEVAP ein Leistungsplus von der Pflegekasse. Für Versicherte dürfte dies jedoch teuer werden. Kritiker mahnen zudem zu etwas Geduld mit den Reformen.
Wer in einem Pflegeheim lebt, muss einen Großteil der Kosten für Pflege, Unterbringung, Verpflegung und Co. selbst zahlen. Durch den neuen Eigenanteil und die Pflegegrade werden Pflegebedürftige mit hohem Pflegebedarf zwar finanziell mehr entlastet. Gleichzeitig drehen manche Altersheime jedoch an der Preisschraube und heben die Kosten für Bewohner deutlich an.
In Deutschland gab es zuletzt etwa 2,9 Millionen Pflegebedürftige. Verglichen mit der letzten Erhebung des Statistischen Bundesamtes bedeutet das ein Plus von rund neun Prozent. Für einen Großteil der Betroffenen ist es besonders wichtig, möglichst lange in den eigenen vier Wänden zu bleiben. Der Gesetzgeber will sie dabei durch die Pflegestärkungsgesetze unterstützen.

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