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2015

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Kurz vor der Winterpause hat der Bundesrat das Pflegestärkungsgesetz II und das E-Health-Gesetz gebilligt. Neben Verbesserungen in der gesetzlichen Pflegeversicherung treten auch Neuerungen zur Datenspeicherung von Gesundheitsdaten auf der Gesundheitskarte im kommenden Jahr in Kraft. Allerdings bewerten Experten bei beiden Gesetzen einige Aspekte als problematisch.
Der aktuelle Pflegeheim Rating Report 2015 zeigt, dass die Zahl pflegebedürftiger Menschen in den kommenden 15 Jahren stark wächst. Dabei befürchten Experten einen extremen Mangel an Pflegeheimplätzen und sehen die Versorgung der alternden Bevölkerung gefährdet. Mit der steigenden Zahl an Pflegebedürftigen verschärft sich zusätzlich der Fachkräftemangel.
Auf der Suche nach der günstigsten Pflegeversicherung hat das Deutsche Institut für Service-Qualität gleich zwei Formen der Pflegetagegeldversicherung untersucht. Getestet wurden Angebote mit und ohne staatliche Förderung. Dabei zeigt sich zwar ein hohes Sparpotential. Doch am Ende entscheiden die Versicherungsleistungen über die beste Pflegeversicherung.
Der neue Barmer GEK Pflegereport 2015 wurde heute in Berlin vorgestellt. Dabei zeigt sich, dass die Zahl der Pflegebedürftigen in Zukunft stärker ansteigen wird als bisher erwartet. Barmer GEK-Sprecher Athanasios Drougias sprach mit finanzen.de über die Ergebnisse und wie seine Krankenkasse bereits jetzt pflegende Angehörige unterstützt.
Die zweite Stufe der Pflegereform, das sogenannte zweite Pflegestärkungsgesetz, wurde heute vom Bundestag verabschiedet. Damit sind zahlreiche Verbesserungen im Bereich der gesetzlichen Pflegeversicherung vorgesehen. So wird es ab 2017 neue Pflegegrade geben. Kritiker bemängeln jedoch, dass die Reform längst nicht alle dringenden Probleme bei der Pflege lösen wird.
Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) plant weitere Reformen zur Stärkung der Pflege. Jedoch sorgen die neuen Gesetzentwürfe für turbulente Debatten. Besonders die Zusammenlegung der Pflegeausbildungen steht stark in der Kritik. Experten befürchten eine problematische Entwicklung für die Versorgung pflegebedürftigen Menschen.
Ein staatlicher Zuschuss für pflegende Angehörige verhilft zur finanziellen Entlastung. Seit Januar 2015 garantiert ein neues Gesetz eine Lohnfortzahlung und ein zinsloses Darlehen in der Pflegezeit. Bisher sind jedoch nur wenige Anträge auf Pflegeunterstützungsgeld eingegangen. Viele Experten überrascht diese Entwicklung nicht.
Der Münchener Verein bietet ab sofort als erster deutscher Versicherer eine Demenzversicherung an. Sinnvoll soll diese vor allem deshalb sein, weil Versicherte bei einer Demenz-Diagnose Leistungen auch unabhängig von der Einstufung in eine Pflegestufe erhalten. Doch reicht die Demenzversicherung aus, um eine echte finanzielle Entlastung zu bieten?
Auf der Suche nach der besten Pflegeversicherung 2015 hat das Handelsblatt verschiedene Formen der Pflegeversicherung testen lassen. So standen neben geförderten und ungeförderten Pflegetagegeld-Policen auch Pflegerenten im Fokus der Untersuchung. Dabei zeigt sich: Wer beim Abschluss nur aufs Geld schaut, hat spätestens im Pflegefall das Nachsehen.
Wie steht es um die Pflege in Deutschland? Dieser Frage geht derzeit der DEVAP-Bundeskongress in Berlin nach. Die Bilanz zur Mitte der Regierungszeit fällt aus Sicht der Koalition äußerst positiv aus. Doch Kritiker sehen noch viele Baustellen und fordern unter anderem beim geplanten einheitlichen Eigenanteil an den Pflegekosten Verbesserungen.

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