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finanzen.de Pflegeversicherung News

2016

finanzen.de Nachrichten
In Deutschland sind rund 2,6 Millionen Menschen pflegebedürftig. Die Bundesregierung möchte sie durch drei Pflegestärkungsgesetze besser unterstützen. Dafür stellt sie die Pflege tiefgreifend um. Die Änderungen haben jedoch nicht für alle Betroffenen Vorteile. Dem Deutschen Landkreistag zufolge werden behinderte Pflegebedürftige weiterhin benachteiligt.
Über Pflege und Pflegebedürftigkeit wird nur ungern gesprochen. Je jünger die Menschen sind, desto mehr rückt die eigene mögliche Pflegesituation in die Ferne. Doch diese Abschottung kann schwere Folgen haben, mahnt Dr. Judith Borgwart von der Stiftung PflegeZukunft gestalten. Damit sich junge Menschen mit Pflege beschäftigen, reicht es allerdings nicht aus, ihnen Worst-Cases vorzusetzen.
Ein neuer Pflegerentenversicherung Test zeigt Versicherten, mit welchen Tarifen sie sich für den Pflegefall bestmöglich absichern. Während viele Menschen in der Pflegerente eine gut kalkulierbare Form der Vorsorge sehen, hat sie für Experten jedoch entscheidende Nachteile. Verbraucher können außerdem nur zwischen wenigen Angeboten auswählen.
Zum 1. Januar 2017 erfolgt eine tiefgreifende Umstellung des Pflegesystems, wodurch sich für Betroffene einiges ändert. Experten raten künftigen Pflegebedürftigen dazu, sich noch in diesem Jahr einstufen zu lassen. So können sie teilweise eine höhere Unterstützung erhalten. Andere Pflegebedürftige sollten dagegen nichts an ihrer Pflegesituation ändern.
Wann Kinder für die Pflege ihrer Eltern zahlen müssen, ist per Gesetz ebenso klar geregelt wie die Berechnung für den sogenannten Elternunterhalt. Angehörige sorgen sich dennoch vor den hohen Kosten. Die CSU will unterhaltspflichtige Kinder nun mithilfe einer Einkommensgrenze entlasten. Allerdings gibt es nur wenig Hoffnung, dass es der Vorstoß auf die Bundesebene schafft.
In einem aktuellen Pflege-Bahr Test wurden die geförderten Pflegeversicherungen von 19 Anbietern unter die Lupe genommen. Dabei untersuchten die Experten nicht nur die Leistungen, sondern auch die Vertragsbedingungen. Zwei Tarife können sich als eindeutige Testsieger etablieren. Doch bedeutet dies auch, dass die geförderten Angebote die beste Wahl für die Pflegevorsorge sind?
Ist eine private Pflegeversicherung wirklich notwendig? Diese Frage beantwortet der Bremer Finanzanalytiker Volker Looman in der Online-Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung äußerst kritisch und mit vielen Zahlen. Diese sollen zeigen, dass nicht eine Pflegeversicherung, sondern der Sparwille die richtige Vorsorge fürs Alter darstellt.
Das Bundeskabinett hat gestern den Entwurf zum dritten Pflegestärkungsgesetz beschlossen. Nach den ersten beiden Stufen des Gesetzes soll die Pflege nun besser organisiert und kontrolliert werden. Während die Regierung den Kampf gegen Abrechnungsbetrug bei Pflegediensten hervorhebt, befürchten Sozial- und Behindertenverbände Benachteiligungen für Pflegebedürftige.
Die Mehrzahl der Pflegeheime in Deutschland fällt in einer aktuellen Studie negativ auf. So gibt es Probleme bei der medizinischen Versorgung oder der Unterstützung bei der Nahrungsaufnahme. Vor allem Heime in Rheinland-Pfalz, Bayern und Schleswig-Holstein sind betroffen, hier wurden Mängel in teilweise über 80 Prozent der Fälle festgestellt.
Seit 2013 gibt es staatlich geförderte Pflegeversicherungen. Ein aktueller Test überprüft nun, welche Tarife 2016 das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Wer für den Pflegefall mit staatlicher Unterstützung vorsorgen will, kann zwischen zwei Formen des sogenannten Pflege-Bahrs wählen. In Kombination mit einem ungeförderten Vertrag sind höhere Leistungen möglich.

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