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2017

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Nach Abzug der gesetzlichen Leistungen bleiben jeden Monat im Schnitt rund 1.700 Euro übrig, die Pflegebedürftige im Pflegeheim aus der eigenen Tasche zahlen müssen. Das zeigen aktuelle Zahlen des Barmer-Pflegereports 2017, der in dieser Woche in Berlin vorgestellt wurde. Je nach Bundesland schwankt der Eigenanteil von rund 1.100 Euro bis 2.250 Euro.
Bei vielen Pflegebedürftigen reicht das Geld der gesetzlichen Pflegeversicherung nicht aus, um ihre Pflegekosten zu decken. Damit sie im Ernstfall nicht auf ihr Erspartes oder auf die finanzielle Unterstützung ihrer Kinder zurückgreifen müssen, ist eine private Pflegeversicherung sinnvoll, rät Stiftung Warentest. Ein neuer Test zeigt, welche Tarife besonders überzeugen.
Mit über zwei Millionen Menschen werden fast drei Viertel der Pflegebedürftigen zu Hause gepflegt. Das Engagement der Angehörigen kostet viel Zeit und ist körperlich wie emotional anstrengend, sodass sich viele Pflegende eine Entlastung wünschen. Diese können ambulante Pflegedienste nur selten bieten. Wichtig ist daher die Arbeit von Betreuungsdiensten, betont Home Instead-Geschäftsführer Jörg Veil.
Die gesetzliche Pflegeversicherung bietet Pflegebedürftigen lediglich einen Teilkasko-Schutz. Das spüren vor allem Pflegeheimbewohner. Denn sie müssen sich nicht nur an den Pflegekosten beteiligen, sondern zahlen zudem die Unterbringung und Verpflegung aus eigener Tasche. Monat für Monat summieren sich die Ausgaben. Doch was kostet ein Platz im Pflegeheim genau?
Unabhängig vom Pflegebedarf beteiligen sich Pflegebedürftige seit Anfang des Jahres mit einem festen Betrag an den Pflegekosten für das Heim. Im Schnitt liegt dieser bei monatlich rund 580 Euro. Doch je nach Region müssen Pflegeheimbewohner teils deutlich mehr für die Heimunterbringung ausgeben. Im teuersten Bundesland werden durchschnittlich knapp 870 Euro pro Monat fällig.
Dank dem zweiten Pflegestärkungsgesetz profitieren viele Pflegebedürftige seit Beginn des Jahres von besseren Leistungen. Für einige Menschen mit einer privaten Pflegeversicherung bringt die Umstellung in der Pflege jedoch Nachteile. So verlangen viele Anbieter laut der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg höhere Beiträge und bieten zugleich weniger Leistungen.
Eine private Pflegeversicherung bietet eine finanzielle Absicherung für die Pflegebedürftigkeit. Denn trotz Reformen bei der gesetzlichen Pflegeversicherung dürfte das Geld bei vielen Betroffenen im Pflegefall nicht reichen, um die anfallenden Kosten zu decken. Der Pflegezusatzversicherung Vergleich 2017 sucht daher nach der besten Pflegetagegeldversicherung.
Der Pflege-Bahr unterstützt Menschen bei der privaten Pflegevorsorge. Wer sich dafür entscheidet, bekommt staatliche Zuschüsse. Doch nicht immer ist die geförderte Absicherung die beste Lösung. Mit sogenannten Kombitarifen sind oft höhere Leistungen möglich. Im aktuellen Pflege-Bahr Vergleich prüft das Magazin €uro, wo Interessierte das beste Angebot bekommen.
Die Ausbildung von Pflegekräften wird künftig neu geregelt. Gestern hat der Bundestag dazu das neue Pflegeberufegesetz beschlossen. Schon im Vorfeld wurde viel über das Gesetz diskutiert. Trotz vieler Änderungen erntet der nun ausgehandelte Kompromiss aber mehr Kritik als Lob. Experten sehen sogar die Pflegequalität in Gefahr.
In ein Pflegeheim umzuziehen, ist weder für Pflegebedürftige noch für ihre Angehörigen ein leichter Schritt. Umso wichtiger ist, dass es den Bewohnern in ihrem neuen Zuhause an nichts fehlt und dass sie bestmöglich versorgt werden. Leider gibt es immer wieder Berichte über die schlechte Qualität vieler Einrichtungen. Doch wie lässt sich ein gutes Pflegeheim finden?

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