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2017

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Wer in einem Pflegeheim lebt, muss einen Großteil der Kosten für Pflege, Unterbringung, Verpflegung und Co. selbst zahlen. Durch den neuen Eigenanteil und die Pflegegrade werden Pflegebedürftige mit hohem Pflegebedarf zwar finanziell mehr entlastet. Gleichzeitig drehen manche Altersheime jedoch an der Preisschraube und heben die Kosten für Bewohner deutlich an.
In Deutschland gab es zuletzt etwa 2,9 Millionen Pflegebedürftige. Verglichen mit der letzten Erhebung des Statistischen Bundesamtes bedeutet das ein Plus von rund neun Prozent. Für einen Großteil der Betroffenen ist es besonders wichtig, möglichst lange in den eigenen vier Wänden zu bleiben. Der Gesetzgeber will sie dabei durch die Pflegestärkungsgesetze unterstützen.
Seit dem 1. Januar 2017 wird in der gesetzlichen Pflegeversicherung nicht mehr zwischen drei Pflegestufen, sondern zwischen fünf Pflegegraden unterschieden. Das hat Einfluss auf die private Pflegezusatzversicherung. Viele Versicherte haben von ihrem Versicherer Post bekommen und zahlen nun höhere Beiträge. Zudem können sich die Leistungen verändert haben.
Der Pflegeversicherung Test 2016 der Focus-Money zeigt Interessierten, welche Tarife bei der privaten Pflegevorsorge die besten Leistungen erbringen. Trotz der 2017 eingetretenen Neuerungen im Pflegesystem ist eine private Pflegeversicherung nach wie vor wichtig, um im Bedarfsfall finanziell abgesichert zu sein.
Seit dem Jahreswechsel greift die zweite Stufe der umfassenden Pflegereform. Viele Pflegebedürftige dürfen sich nun über höhere Leistungen freuen. Doch die Änderungen in der Pflegeversicherung kosten viel Geld. Während Gesundheitsminister Gröhe zusagt, die Mehrausgaben nicht durch weitere Beitragserhöhungen zu decken, sind Finanzexperten anderer Meinung.
Zum 1. Januar 2017 wurden tiefgreifende Änderungen in der Pflegeversicherung wirksam. Mit der zweiten Stufe der Pflegereform wurde Pflegebedürftigkeit neu definiert. Sie orientiert sich künftig an der Alltagskompetenz des Betroffenen. Körperliche und geistige Einschränkungen sind dadurch gleichgestellt. Dennoch bleiben die Pflegeleistungen unzureichend.

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