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2008

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Die Wintersportsaison beginnt – jedes Jahr verunglücken tausende Skifahrer und Snowboarder schwer. Wer eine private Unfallversicherung hat, ist im Ernstfall finanziell geschützt. Eine gute Unfallversicherung muss nicht teuer sein, wenn man die Konditionen sorgfältig vergleicht. Gerade junge und aktive Menschen sind besonders häufig von Wintersportunfällen betroffen. Die gesetzliche Unfallversicherung zahlt allerdings nur, wenn man während der Arbeit oder Schule oder auf dem Weg dorthin verunglückt.

Im Winter flüchten Viele für Wochen oder Monate in sonnige Gefilde. Wer länger auf Reisen ist, sollte seinen Versicherungsschutz prüfen. Hausrat- und Gebäudeversicherung ersetzen Schäden durch Einbruch, Feuer, Leitungswasser, Sturm oder Blitzschlag natürlich auch, wenn man zum Schadenzeitpunkt nicht zu hause ist. Wer die eigenen vier Wände allerdings für länger als 60 Tage verlässt, riskiert seinen Versicherungsschutz, wenn er den Versicherer zuvor nicht über die Abwesenheit informiert hat.

Wenn ein Heizöltank leckschlägt, kann es teuer für den Besitzer werden. Oft muss verschmutztes Erdreich aufwändig ausgebaggert, abgefahren und entsorgt werden. Auch mögliche Umweltschäden an Gewässern zahlt der Eigentümer grundsätzlich selbst – sogar wenn er nachweisen kann, dass der Öltank immer ordnungsgemäß gewartet wurde. Nach deutschem Recht haftet der Inhaber im Rahmen der Gefährdungshaftung auch ohne eigenes Verschulden. Finanziell auf der sicheren Seite ist man nur mit einer Öltankhaftpflichtversicherung.

Tausende Kinder verunglücken jedes Jahr so schwer, dass sie ein Leben lang auf finanzielle wie pflegerische Unterstützung angewiesen sind. Auf dem Weg zur Schule sind Kinder und Jugendliche zwar gesetzlich unfallversichert. Bei Freizeitunfällen bietet aber nur ein privater Unfallschutz ausreichende Sicherheit. Gerade für Kinder ist der Abschluss einer privaten Unfallversicherung besonders wichtig, denn sie erleiden überdurchschnittlich häufig Unfälle, etwa bei riskanten Spielen oder beim unachtsamen Radfahren.

Aktive Menschen sind besonders häufig von Unfällen bedroht. Niemand denkt gerne daran, dass man schon als junger Mensch durch einen schweren Sport-, Urlaubs-, Arbeits- oder Haushaltsunfall auf Dauer gesundheitlich eingeschränkt sein könnte. Gegen die finanziellen Folgen schwerer Unfälle sollte man sich frühzeitig mit einer privaten Unfallversicherung schützen. Bei der Auswahl der richtigen Police darf man aber nicht nur auf den Preis achten. Wichtig ist vor allem, wie hoch nach einem Unfall die finanziellen Leistungen sind.

Baulärm vor dem Hotel, fehlende Kinderbetreuung, nicht der gebuchte Meerblick – ärgerlich, wenn die Urlaubsreise nicht das bietet, was der Katalog verspricht. Den Reisevertrag schließt der Kunde mit dem Reiseveranstalter ab. Weist eine Reise erhebliche Mängel auf, so ist der Veranstalter schadenersatzpflichtig. Das Reisebüro, wo der Urlaub gebucht wurde, ist nur Vermittler und haftet nicht für schlechte Leistungen am Urlaubsort. Reisemangel muss sofort bei der Reiseleitung vor Ort anzeigt werden. Nur so kann der Veranstalter rechtzeitig Abhilfe schaffen.

Nach den Sommerferien starten viele junge Leute ins Berufsleben. Wer demnächst eine Ausbildungsstelle antritt, muss sich rechtzeitig um den richtigen Versicherungsschutz kümmern. Darauf weist jetzt der Bund der Versicherten (BdV) in Henstedt bei Hamburg hin. Sobald das Berufsleben beginnt, ist die eigene Krankenversicherung eine Pflicht. Weil man als Arbeitnehmer erst mit einem überdurchschnittlichen Gehalt in die private Krankenversicherung wechseln kann, werden Berufsanfänger in der Regel Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse. Der Chef übernimmt dabei fast die Hälfte des Beitrags.

Im Sommer häufen sich die Gewitter. Unwetter mit Sturm, Blitz und Hagel können schwere Schäden verursachen. Gut, wenn man richtig versichert ist. Die Hausratversicherung zahlt bei Sturmschäden ab Windstärke acht, außerdem bei Hagel- und Brandschäden. Ob auch Überspannungsschäden nach Blitzeinschlag ins Stromnetz in der Hausratpolice versichert sind, ist individuell in den Versicherungsbedingungen geregelt. Sprechen Sie gegebenenfalls mit Ihrem Hausratversicherer und erweitern Sie den Hausratschutz um die Überspannschäden.

Mit den Schulferien startet der Höhepunkt der Reisesaison – wer richtig versichert ist, kann seinen Urlaub wirklich sorgenfrei genießen. Die wichtigste Urlaubspolice ist die Reisekrankenversicherung. Sie zahlt alle Kosten für Behandlungen im Ausland, die von der heimischen gesetzlichen Krankenkasse nicht erstattet werden. Zwar bestehen „Sozialversicherungsabkommen“ zwischen Deutschland und verschiedenen anderen Ländern in und außerhalb Europas.

Viele Deutsche haben Schulden. Gläubiger, die sich nicht lange mit dem Eintreiben offener Rechnungen aufhalten wollen, lassen das immer öfter von Inkassounternehmen erledigen. Rund 750 Inkasso-Dienstleister sind bereits in Deutschland tätig. Entweder berechtigt der Gläubiger das Inkassounternehmen per Vollmacht zum Eintreiben der rückständigen Forderung und zahlt bei Erfolg eine Provision. Oder er verkauft seine Forderung gleich ganz an die Inkassofirma – allerdings mit kräftigem Risikoabschlag.

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