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2015

finanzen.de Nachrichten
Der BGH hat aktuell ein Urteil zur Berechnung von Wohnflächen gefällt, das sowohl Mieter als auch Vermieter interessieren dürfte. Denn bei der Festlegung der Miete muss die tatsächliche Wohnungsgröße berücksichtigt werden, nicht die Angabe im Mietvertrag. Obwohl im vorliegenden Fall der Mieter eine Mieterhöhung hinnehmen muss, wird das Urteil als positiv für Mieter bewertet.
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert ab sofort den Einbruchschutz. Mieter und Hausbesitzer können sich Zuschüsse von bis zu 1.500 Euro für einbruchsichere Türen, Fenster und anderen bauliche Maßnahmen sichern. Allerdings werden die Kosten nur anteilig übernommen. Die Investition lohnt sich trotzdem, schon der Einbau sicherer Türen schreckt Einbrecher ab.
Im Juni 2015 hat die Bundesregierung die Mietpreisbremse in Kraft getreten. Bisher wurde sie in sechs Bundesländern eingeführt, um Mieter vor sprunghaften Mieterhöhungen zu schützen. Allerdings fehlt in vielen Städten ein Mietspiegel, welcher die ortsübliche Vergleichsmiete aufzeigt. In drei Viertel aller Gemeinden bleibt die Mietpreisbremse dementsprechend ohne Wirkung.
Das Magazin Focus-Money und die Ratingagentur Franke und Bornberg haben aktuell Hausratversicherungen genau unter die Lupe genommen. Insgesamt wurden 108 Tarife verglichen und die beste Hausratversicherung für 2015 gekürt. Welche Versicherer einen Top-Schutz zu günstigen Preisen bieten, hängt dabei auch vom Wohnort ab.
In Berlin regt sich Widerstand gegen das Ferienwohnungsverbot. Erst im September hat der Senat das als Zweckentfremdungsverbot bezeichnete Gesetz erneut verschärft. Vermittlungsportale von Ferienwohnungen sollen nun verpflichtet werden, zu überprüfen, ob die Wohnungen genehmigt sind. Gewerbliche Vermittler und private Vermieter erwägen eine Verfassungsklage.
Der aktuelle Naturgefahrenreport 2015 zeigt die Bilanz der Versicherungsschäden aus dem vergangenen Jahr auf. Allein für Naturgewalten zahlten Wohngebäude- und Hausratversicherungen rund 1,2 Milliarden Euro. Dennoch sind viele Hauseigentümer nicht bestmöglich abgesichert, obwohl prognostiziert wird, dass Naturgewalten weiter zunehmen werden.
Die beste Wohngebäudeversicherung 2015 bieten Domcura und Waldenburger. Beide Versicherer erhalten im Gebäudeversicherung Test von Focus-Money die höchste Bewertung. Gleichzeitig zeigt die Untersuchung, dass der Top-Schutz fürs Haus inklusive der Absicherung gegen Elementarschäden nicht teuer sein muss.
Elementarschäden durch Naturereignisse wie Hochwasser und Stürme sind nicht durch jede Versicherung gedeckt. Doch obwohl extreme Naturereignisse zunehmen, glauben viele Deutsche, sie erhalten bei Elementarschäden von ihrer Versicherung oder dem Staat Unterstützung. Oft liegen sie falsch. Denn nur spezielle Elementarschadenversicherungen leisten Hilfe.
2014 wurden in Deutschland so viele Fahrräder geklaut wie seit fünf Jahren nicht mehr. Insgesamt machten sich Langfinger an fast 340.000 Drahteseln zu schaffen. Allerdings blieb der Schaden bei mehr als jedem zweiten Fahrrad gering. Denn in 210.000 Fällen war das Rad über die Hausratversicherung abgesichert.
So mancher Bausparer hat oder wird in den nächsten Tagen Post von der BHW bekommen. Denn die Bausparkasse verschickt derzeit Verrechnungsschecks an Kunden mit gut verzinsten Bausparverträgen. Doch Verbraucherschützer warnen: Wer den Scheck einlöst, stimmt der Auflösung seines Vertrags zu.

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