Beste Gebäudeversicherung 2018: Darauf kommt es für Hausbesitzer an

Eine Gebäudeversicherung gehört für viele Eigenheimbesitzer zum festen Bestandteil ihrer Vorsorge. Denn sie springt ein, wenn das Haus durch ein Feuer, ein Unwetter oder einen Wasserschaden beschädigt wird. Ein neuer Test von €uro zeigt, was bei der Absicherung der eigenen vier Wände wichtig ist und wo Hausbesitzer die beste Wohngebäudeversicherung 2018 bekommen.

  • Mit einer Gebäudeversicherung schützen sich Hausbesitzer vor hohen Kosten, wenn ihr Eigenheim zu Schaden kommt.
  • Auf der Suche nach der besten Gebäudeversicherung 2018 ergeben sich dabei mehrere Hundert Euro Preisunterschied, wie ein neuer Test zeigt.
  • Da die Kosten vor allem von den persönlichen Lebensumständen abhängen, empfiehlt sich ein individueller Tarifvergleich, um ein passendes Angebot zu finden.

Wer ein eigenes Haus besitzt, sollte dieses gut absichern. Denn andernfalls bleiben Hausbesitzer auf den Kosten sitzen, wenn beispielsweise ein Brand das gesamte Dach zerstört oder Wände durch einen Rohrbruch feucht werden.

Welche Bedeutung eine Gebäudeversicherung für Hauseigentümer hat, zeigen aktuelle Zahlen des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft. Demnach zählten Unwetter 2017 zu den häufigsten Ursachen für Schäden am Haus. So haben die Versicherer zuletzt knapp zwei Milliarden Euro für Sturm- und Starkregenschäden an Versicherte ausgezahlt.

Umso wichtiger ist es, eine gute Wohngebäudeversicherung zu haben, die einspringt, wenn Unwetter das eigene Haus in Mitleidenschaft ziehen. Das Magazin €uro (1/2018) hat in einem aktuellen Test nach der besten Gebäudeversicherung 2018 gesucht. Doch auch wenn viele Anbieter im Vergleich gut abschneiden, sollten Hauseigentümer beim Abschluss einiges beachten.

Bei der Suche nach der besten Gebäudeversicherung das Kleingedruckte beachten

Die Gebäudeversicherung leistet generell sowohl bei Schäden durch Feuer, Sturm oder Leitungswasser als auch bei Folgeschäden sowie bei Beschädigungen, die durch einen Einbruch entstanden sind. Um für den Schadensfall umfassend abgesichert zu sein, ist es laut den Experten von €uro wichtig, dass der Vertrag einen Unterversicherungsverzicht enthält. Das bedeutet, der Versicherer nimmt keine Leistungskürzungen vor, wenn das Gebäude bei einem bestimmten Schaden zu gering versichert ist.

Weiterhin sollten Hausbesitzer auf der Suche nach der besten Gebäudeversicherung 2018 beachten, dass die Versicherung auch für Schäden aufkommt, die Versicherte vermeintlich groß fahrlässig herbeigeführt haben. Dies gilt beispielsweise, wenn ein morscher Baum im Garten nicht gefällt wurde und bei einem Sturm auf das Haus gestürzt ist. Besonders wichtig ist auch der zusätzliche Schutz vor Elementarschäden wie Überschwemmungen, der extra vereinbart werden muss.

Beste Gebäudeversicherung 2018: Mehrere Hundert Euro Preisunterschied

Dem aktuellen Gebäudeversicherung Test zufolge gibt es bei der Suche nach einer passenden Absicherung des Eigenheims besonders für Neukunden zahlreiche gute Anbieter. Dafür wurden die Beiträge verschiedener Versicherer für ein 1990 in Düsseldorf gebautes Haus im Wert von etwa 350.000 Euro mit und ohne Elementarschutz überprüft. Dabei zeigen sich zum Teil große Kostenunterschiede zwischen den Tarifen. Während der teuerste Anbieter im Vergleich mit Elementarschutz mehr als 1.600 Euro im Jahr verlangt, zahlen Kunden beim günstigsten Versicherer mit rund 460 Euro nur etwa ein Viertel davon.

2018 sind dies laut €uro die fünf besten Gebäudeversicherungen inklusive Elementarschutz:

  • VdVA – Konzept 2015 qm (464 Euro/Jahr)
  • Domcura – Top-Schutz (545 Euro)
  • Basler – Ambiente Top (574 Euro)
  • Dema – ImmoProtect Top-Schutz (605 Euro)
  • Die Bayerische – Optimal Prestige/Paket 3 (638 Euro)

Achtung: Die Testsieger beziehen sich lediglich auf den untersuchten Modellfall und dienen daher als grobe Orientierung. Je nach Lage und Bauart des Hauses können sich für Ihre vier Wände auch andere Anbieter eignen. Mit einem individuellen Vergleich finden Sie den Tarif, der zu Ihren Ansprüchen passt.

Nicht nur für Neukunden interessant

Auch Hauseigentümern, die bereits eine Wohngebäudeversicherung haben, raten die Tester, einen genauen Blick auf die Kosten und Leistungen anderer Versicherer zu werfen. Oft können sich Eigenheimbesitzer mit einem neuen Vertrag günstiger und zugleich umfassender absichern als bisher.

Teurer, aber lohnenswert: Experten raten zur Elementarschutzversicherung

Wohngebäudeversicherungen, die keine Elementarpolice enthalten, sind in vielen Fällen günstiger als Tarife mit dem Zusatzschutz. Im Test von €uro überzeugen mit VdVA, Domcura, Basler und Dema in beiden Bereichen jedoch fast dieselben Anbieter als Testsieger. Lediglich die Bayerische wird bei den Tarifen ohne Elementarschutz von Gothaer („WEZ Top mit Plus-Deckung“) überholt.

Insbesondere für Hausbesitzer, die in der Nähe von Flüssen wohnen, wird der Elementarschutz aufgrund des hohen Schadenrisikos teuer. Dem Vergleich zufolge werden mitunter Zuschläge von über 200 Prozent fällig. Doch da Elementarschäden wie Überschwemmungen längst nicht mehr nur in hochwassergefährdeten Gebieten auftreten, sondern in rund 50 Prozent der Fälle durch Starkregen verursacht werden, ist die zusätzliche Absicherung für jeden Eigenheimbesitzer wichtig.