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Rechtsberatung: Juristische Fragen vom Anwalt klären lassen

In Deutschland gibt es unzählige Gesetze, die für Gerechtigkeit sorgen. Doch die Vielzahl der Regelungen erschwert es den meisten Verbrauchern, die Gesetzeslage zu durchblicken, wenn sie ein juristisches Problem haben. Eine Rechtsberatung hilft ihnen, eine erste Einschätzung zu ihrem Rechtsstreit zu erhalten.

Zuletzt aktualisiert: November 2018

Was ist eine Rechtsberatung?

Rechtsberatungen werden von vielen Stellen angeboten, etwa von Verbraucherzentralen, Universitäten, Arbeitnehmerverbänden und direkt von Rechtsanwaltskanzleien. Ausgeführt werden darf diese im Wesentlichen nur von Rechtsanwälten, Rechtsbeiständen und Steuerberatern. Neben der klassischen Rechtsberatung vor Ort haben sich mittlerweile auch Formen etabliert, bei denen Verbraucher den Anwalt am Telefon oder online kontaktieren.

Unter der Rechtsberatung ist die rechtliche Prüfung eines Einzelfalles zu verstehen. Mit Hinblick auf die vielen verschiedenen Gesetze und Fachgebiete, wie

Einkommenssteuerrecht,
Arbeitsrecht,
Familienrecht,
Mietrecht,
Baurecht,
Zivilrecht und
Strafrecht 

fällt es als Laie mehr als schwer, sich durch die zahllosen Paragrafen zu kämpfen. Egal in welchem Bereich Verbrauchern rechtlicher Ärger droht oder sie sich für ihr Recht stark machen wollen, ohne juristischen Rat wissen sie meist nicht, ob es sich lohnt, sich für ihren Anspruch einzusetzen. Mit der Beratung erfahren Betroffene nicht nur, wie ihre Chancen bei einem Rechtsstreit stehen, sondern auch, welche Kosten dabei auf sie zukommen.

 

Warum ist eine Rechtsberatung wichtig?

Manchmal benötigen Verbraucher eine schnelle Einschätzung ihres juristischen Problems. Denn bei manchen Auseinandersetzungen gilt es Fristen zu wahren, etwa für das Einreichen eines Widerspruchs. Mit einer Rechtsberatung erhalten sie eine erste, wichtige Beurteilung ihrer Lage.

Anwalt fragen: Was kostet eine Rechtsberatung?

Einen Anwalt nach Rat zu fragen, ist in der Regel nicht kostenlos. Die Kosten für eine Rechtsberatung variieren dabei je nach Jurist. Sie dürfen jedoch laut dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (Paragraf 34 Absatz 1 Satz 3) nicht höher als 190 Euro ausfallen, zuzüglich Auslagen und Mehrwertsteuer. Diese Grenze gilt allerdings nur für Privatpersonen. Für andere Personen, etwa Unternehmer, kann die Rechtsberatung wesentlich teurer sein. Sinnvoll ist es daher, sich bei verschiedenen Anwälten zu erkundigen, welche Kosten für die Beratung anfallen.

Tipp: Im Juli 2017 schuf der Bundesgerichtshof mit einem Urteil die Möglichkeit, dass Anwälte eine Erstberatung auch kostenlos anbieten dürfen. Interessierte sollten daher beim Juristen nachfragen, ob diese ihre Leistungen ohne Gebühr anbieten.

Die Kosten für eine Rechtsberatung sind häufig über eine Rechtsschutzversicherung abgedeckt. Abhängig von den vereinbarten Leistungen zahlt sich der Rechtsschutz dabei schon mit der ersten Rechtsauskunft aus. Viele Versicherer bieten zudem eine Anwaltshotline, an die sich Versicherte richten und einen Anwalt zeitnah nach ihrem Problem fragen können.

rechtsberatung
Nicht selten fehlt bei rechtlichem Ärger der Durchblick.

Wann ist eine Rechtsberatung sinnvoll?

Im Alltag ergeben sich unterschiedliche Situationen, in denen eine Rechtsberatung sinnvoll ist. Sie hilft Betroffenen bei der Entscheidung, wie sie weiter vorgehen.

  • Verkehrsunfall: Im Volksmund gilt, dass die Person Schuld am Verkehrsunfall hat, die auffährt. Hat das vorausfahrende Auto jedoch abrupt und ohne Grund gebremst, entsteht nicht selten ein Rechtsstreit darüber, wer für den eigenen und den Fremdschaden aufkommt. Oft hilft zwar der passive Rechtsschutz der Kfz-Haftpflichtversicherung. Dennoch ist es von Vorteil, seine Rechte zu kennen.
     
  • Finanzamt: Probleme mit dem Finanzamt sind keine Seltenheit, etwa wenn es bestimmte Ausgaben in der Steuererklärung nicht anerkennt. Als letzter Ausweg bleibt der Gang vor das Finanzgericht. Ob sich dieser Schritt lohnt, erfahren Interessierte mit einer Beratung beim Anwalt.
     
  • Unterhalt: Zahlt der Ex-Partner nicht für das gemeinsame Kind, hilft oft nur noch eine Unterhaltsklage weiter. Auch hier ist es ratsam, einen Anwalt nach den rechtlichen Möglichkeiten zu fragen.
     
  • Erbe: Gerichtsverfahren um erbliche Angelegenheiten sind häufig mit immensen Kosten verbunden, da um nicht unerhebliche Summe gestritten wird. Entsprechend wichtig ist es, sich im Vorfeld mithilfe einer Rechtsberatung ein Bild darüber zu verschaffen, welche Rechte Erben zustehen und wie teuer ein Rechtsstreit werden kann.
     
  • Urheberrecht: Ob Musik, Bilder oder Texte – Es gibt viele Dinge im Internet, bei denen es Nutzer mit dem Urheberrecht nicht so genau nehmen. Flattert dann eine Urheberrechtsklage ins Haus, brauchen Betroffene schnellen juristischen Beistand.

Rechtsberatung und Haftung

Ein Anwalt haftet für seine Leistungen. Da mit seiner Arbeit große Risiken einhergehen, muss er eine Berufshaftpflichtversicherung abgeschlossen haben, um seinen Beruf ausüben zu dürfen. Diese übernimmt Schäden, die Mandanten im Zuge der anwaltlichen Ausübung eventuell entstehen könnten. Verpasst der Jurist etwa eine wichtige Frist oder gibt einen unzureichenden juristischen Rat, kann das zu finanziellen Konsequenzen für den Mandanten führen. Mit der Versicherung wird sichergestellt, dass Kunden eine Entschädigung erhalten.

Wie gut ist eine Online Rechtsberatung?

Sich im Internet Wissen anzulesen, ist insbesondere bei Rechtsfragen nicht nur kompliziert, sondern auch fahrlässig. Denn eine Garantie auf die Richtigkeit der Aussagen gibt es nicht. Das Internet kann jedoch Hilfe bieten, wenn sich Verbraucher an Anwaltsportale wenden.
Ende Dezember 2017 hat die Stiftung Warentest sieben Rechtsberatungsportale untersucht. Dazu stellten die Tester fünf Fragen aus verschiedenen Rechtsbereichen und bewerteten die Antworten. Zudem blickte die Verbraucherorganisation auf die Datensicherheit und die Nutzerfreundlichkeit der Portale.

Zu den Szenarien, zu denen ein Anwalt online befragt wurde, zählten:

  • Die Ehefrau wurde im Wagen des Ehemanns geblitzt. Er will weder seine Frau verraten noch selbst zahlen.
  • Eine Verbraucherin erhält eine viel zu hohe Handyrechnung, da sie mit einem Drittanbieter telefoniert haben soll.
  • Ein Kunde will eine online gekaufte Matratze zurückgeben, doch der Händler weigert sich, das Geld zurückzuzahlen.

Das Fazit der Stiftung Warentest ist zwar kein schlechtes, jedoch zeigt es die Grenzen der Rechtsberatung im Internet auf. Denn der Organisation zufolge eignen sich die Portale eher nur für einfache Fälle. Zudem ist die Antwort stark von der Art und Weise abhängig, wie die Frage gestellt wurde. Eine persönliche Beratung können die Anbieter beziehungsweise Anwälte daher nicht ersetzen.

dieselskandal
Viele Diesel-Fahrer sind von Fahrverboten bedroht.

Rechte im Dieselskandal herausfinden

Der Abgasskandal um manipulierte Stickstoffwerte ist politisch längst noch nicht geklärt. Das Vertrauen in die Politik und die Hersteller, dass diese noch eine gute Lösung finden, ist bei den betroffenen Autofahrern jedoch nicht besonders groß. Viele Fahrzeughalter haben daher bereits juristische Mittel eingelegt oder überlegen, diesen Schritt zu gehen, um ihre Rechte im Dieselskandal zu wahren.

Mit einer Rechtsberatung finden beispielsweise VW-und Audi-Besitzer heraus, welche Ansprüche sie haben und welche Maßnahmen sie ergreifen können. Entscheiden sie sich, Rechtsmittel einzulegen, haben sie oftmals die Wahl zwischen einer Einzel - und einer Musterfeststellungsklage.

Welcher Weg aus dem Skandal der richtige ist, lässt sich erst durch das Gespräch mit einem Anwalt entscheiden. Geklärt werden kann auch, ob der Rechtsschutz der Rechtsschutzversicherung greift. Wichtig ist, sich überhaupt zu seinen Rechten zu informieren. Denn wer aus Unwissenheit zu spät handelt, kann seine Ansprüche aufgrund von Verjährungsfristen verlieren.

Darlehenswiderruf: Kredit wegen fehlerhafter Widerrufsbelehrung beenden

Wer vor Jahren eine Immobilienfinanzierung abgeschlossen hat, ärgert sich wahrscheinlich über die deutlich besseren Konditionen, die heute aufgrund der Niedrigzinsphase für Baukredite gelten. Doch Kreditnehmer müssen sich mit dieser Situation nicht zwangsläufig abfinden. Denn in der Vergangenheit ist es vermehrt zu falschen Belehrungen im Vertrag zum Widerrufsrecht bekommen. Durch die fehlerhafte Widerrufsbelehrung hat die Widerrufsfrist nie begonnen, sodass der Baukredit noch heute widerrufen werden kann. Ob der Darlehensvertrag eine entsprechende Formulierung beinhaltet, lässt sich ebenfalls im Rahmen einer Rechtsberatung klären.

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