Fondsgebundene Lebensversicherung

Hohe Renditen für die Altersvorsorge

  • Anlage in Investmentfonds
  • Chance auf hohe Auszahlung
  • Steuervorteile ausnutzen

Für

bis 29-Jährige

Für

30- bis 39-Jährige

Für

40- bis 49-Jährige

Für

50- bis 59-Jährige

Für

über 60-Jährige

Was ist eine fondsgebundene Lebensversicherung?

Die fondsgebundene Lebensversicherung ist eine Form der Kapitallebensversicherung. Sie bietet daher auch eine lebenslange Altersrente und Zahlungen an Angehörige, falls Versicherte vor Vertragsablauf sterben. Anders als bei einer klassischen Lebensversicherung gibt es keine Garantieverzinsung. Doch durch die Anlage in Fonds sind oft hohe Renditen möglich.

Wie funktioniert eine fondsgebundene Lebensversicherung?

Bei einer fondsgebundenen Lebensversicherung werden die Beiträge in Investmentfonds angelegt. Sparer nutzen so die Wertsteigerungen europäischer und weltweiter Kapitalmärkte aus. Abhängig davon, wie risikoreich die Fonds aufgestellt sind, stehen

  • Aktienfonds,
  • Rentenfonds und
  • Mischfonds

zur Auswahl.

Rentenfonds sind dabei auf Sicherheit ausgelegt. Das bedeutet, dass die Renditen vergleichsweise niedrig sind. Dafür ist das Risiko gering, dass das investierte Kapital verlorengeht. Im Gegensatz dazu bieten viele Aktienfonds hohe Renditechancen. Allerdings können Sparer mit ihnen bei ungünstigen Marktbedingungen auch Geld verlieren. Oftmals empfiehlt sich daher ein Mix aus verschiedenen Fondsarten, um das Risiko zu streuen.

Ist eine fondsgebundene Lebensversicherung steuerlich absetzbar?

In der Einkommenssteuererklärung können die Beiträge für die fondsgebundene Lebensversicherung nicht als Sonderabgaben geltend gemacht werden. Dennoch bietet diese Form der Lebensversicherung Steuervorteile, die in der Auszahlungsphase greifen. Dazu müssen Sparer zwei wichtige Voraussetzungen erfüllen:

Vertragslaufzeit von min. zwölf Jahren

Auszahlung frühestens ab dem 62. Lebensjahr

Ist dies der Fall, müssen Sparer lediglich den halben Gewinn – also die Auszahlungssumme abzüglich der geleisteten Beiträge – mit ihrem Steuersatz versteuern. Wer die Bedingungen nicht erfüllt, zahlt vom Gewinn 25 Prozent Abgeltungssteuer, den Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer.

Wichtig:

Die Versicherung führt zunächst die Abgeltungssteuer auf den vollen Ertrag an das Finanzamt ab. Wer daher die Voraussetzungen für den Steuervorteil erfüllt, gibt in der Anlage KAP in Zeile 23 den Gewinn der ausgezahlten fondsgebundenen Lebensversicherung an. Das Finanzamt weiß dann die Auszahlung richtig einzuordnen.

Gesundheitsfragen

Bei Vertragsabschluss müssen Interessierte Gesundheitsfragen beantworten, egal ob klassische oder fondsgebundene Lebensversicherung oder Risikolebensversicherung, die ausschließlich zur Absicherung von Hinterbliebenen dient. Mit der Gesundheitsprüfung kalkuliert der Versicherer das Risiko des vorzeitigen Todes des Versicherungsnehmers. Ganz wichtig ist es, dass die Antworten vollkommen lückenlos und wahrheitsgemäß sind. Stellt die Versicherung später eine nicht genannte Erkrankung fest, kann sie vom Vertrag zurücktreten oder Leistungen verweigern.

Bezugsrecht klären

Versicherte sollten ein widerrufliches Bezugsrecht vereinbaren. Dies ist relevant für die Bestimmung des Bezugsberechtigten. Nur mit einem widerruflichen Bezugsrecht können sie ohne die Zustimmung der jeweiligen Person später erneut festlegen, wer das Geld erhalten soll.

Welche fondsgebundene Lebensversicherung ist die beste?

Es gibt viele sehr unterschiedliche fondsgebundene Lebensversicherungen. Die Auswahl reicht von sehr risikofreudigen Fonds bis zu stabileren Anlagen. Dementsprechend variieren die Renditechancen. Die Wahl des richtigen Versicherers für eine solide Vorsorge ist daher gerade bei der fondsgebundenen Lebensversicherung wichtig. Um hier auf der sicheren Seite zu sein, empfiehlt sich ein persönlich zugeschnittenes Angebot, das das Sparverhalten ebenso berücksichtigt wie individuelle Wünsche an den Versicherungsschutz.