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Krankenzusatzversicherung: Einfach besser versichert

Mit einer Krankenzusatzversicherung schützen sich Personen vor Zusatzkosten, die beispielsweise durch einen notwendigen Zahnersatz, einen Krankenhausaufenthalt im Einbettzimmer oder eine Erkrankung während einer Auslandsreise anfallen. Die private Zusatzversicherung richtet sich hauptsächlich an Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung. Sie kann aber auch für Privatversicherte wichtig sein.

Ist eine Krankenzusatzversicherung sinnvoll?

Die gesetzliche Krankenversicherung bietet zwar einen soliden Schutz. Doch spätestens wenn Kassenpatienten eine teure Rechnung vom Zahnarzt erhalten, wird ihnen klar, dass die Krankenkasse eben nicht alle Leistungen übernimmt, die sie sich wünschen. Das beginnt zum Beispiel bei der Zuzahlung für verschreibungspflichtige Medikamente und endet bei bestimmten Behandlungsmethoden, die Versicherte ganz aus der eigenen Tasche zahlen müssen. Mit einer Krankenzusatzversicherung stocken Verbraucher den Schutz ihrer Krankenversicherung auf. So reduzieren sie beispielsweise die Kosten für Zahnersatz und Co. mit einer Zahnzusatzversicherung auf ein Minimum.

Welche Zusatzversicherungen gibt es?

Immer mehr Verbraucher entdecken den Nutzen einer Zusatzversicherung. So ist die Zahl der Versicherten laut dem Verband der Privaten Krankenversicherung von rund 17 Millionen Versicherten im Jahr 2005 auf zuletzt über 26 Millionen Personen gestiegen (Stand 2016). Abhängig davon, welche Bereiche Kassenpatienten zusätzlich absichern wollen, stehen ihnen verschiedene Krankenzusatzversicherungen bereit. 

Zahnzusatzversicherung: Finanzieller Schutz bei Zahnersatz

Die gesetzliche Krankenkasse zahlt beim Zahnarzt nur einen Festzuschuss von maximal 65 Prozent der Standardversorgung. Dieser Zuschuss bleibt gleich, unabhängig davon, für welche Behandlung sich Patienten schließlich entscheiden. Insbesondere bei einer aufwendigeren Versorgung wird der Zahnarztbesuch schnell teuer. Das zeigt auch ein Kostenbeispiel der Stiftung Warentest aus dem Jahr 2016 für ein Implantat mit vollständig verblendeter Metall-Keramik-Krone. Die Gesamtkosten liegen bei 3.580 Euro, wovon die Krankenkasse maximal 429 Euro übernimmt – bleiben mehr als 3.000 Euro Eigenanteil.

Eine Zahnzusatzversicherung deckt bis zu 100 Prozent der eigenen Ausgaben für den Zahnarzt ab. Interessierte haben dabei meist die Wahl zwischen Tarifen, die entweder nur Zahnbehandlung oder Zahnersatz erstatten, und Kombitarifen.

Krankenzusatzversicherung
Krankenzusatzleistungen sind in der
Regel zeitlich unbegrenzt

Zahnzusatzversicherung im Test bei Stiftung Warentest

Ende 2016 hat die Stiftung Warentest 209 Zahnzusatzversicherungen hinsichtlich ihrer Leistungen sowie jährlichen Obergrenzen getestet. Die Tester sind dabei auf eine Vielzahl von sehr guten Angeboten gestoßen. Testsieger ist der „DFV-Zahnschutz Exklusiv“ der DFV geworden. Mit 43 Euro monatlich für den 43-jährigen Modellkunden zählt die Zusatzversicherung jedoch nicht zu den günstigsten Tarifen. Hier profiliert sich Hallesche mit „DentZE.90“.

Interessierte, die keine zusätzliche Krankenversicherung für Zahnersatz benötigen, sondern nur Zahnbehandlungen absichern wollen, finden dem Zahnzusatzversicherung Test zufolge mit HUK-Coburgs „ZZ“ und „ZZ Basis“ von Pax sehr gute und preiswerte Zahnzusatzversicherungen.

Tipp: Prüfen Sie, ob Ihre Krankenkasse mit einem Versicherer kooperiert. In diesem Fall können Sie oftmals eine vergünstigte Zahnzusatzversicherung abschließen.

Ambulante Zusatzversicherung für alternative Heilmethoden, Medikamente und Co.

Mit einer ambulanten Krankenzusatzversicherung sichern sich Kunden gleich mehrere Leistungen. Die meisten Tarife decken Zuzahlungen ab, die für Medikamente und Heilmittel anfallen. Besonders interessant ist eine ambulante Zusatzversicherung für Anhänger alternativer Heilmethoden.

Hier bieten die gesetzlichen Krankenkassen zwar wieder mehr freiwillige Leistungen. Doch diese sind oft an ein bestimmtes Budget geknüpft. Ist dieses aufgebraucht, bleiben Kassenpatienten auf weiteren Kosten sitzen. Eine zusätzliche Absicherung sorgt für Abhilfe. Je nach Tarif werden beispielsweise Naturheilverfahren, Osteopathie, Traditionelle Chinesische Medizin und Homöopathie übernommen. Um herauszufinden, welche Art der ambulanten Zusatzversicherung im Einzelfall am meisten Sinn macht, lohnt sich oft ein Gespräch mit einem Versicherungsexperten.

 

Redaktions-Tipp

Häufig umfasst das Versicherungspaket auch Erstattung für Brillen, Vorsorgeuntersuchungen und Schutzimpfungen. Dies kann ein willkommener Bonus für Personen sein, die sich hauptsächlich für die Heilpraktiker-Kostenübernahme interessieren. Eine Extra-Versicherung ausschließlich für Sehhilfen oder Impfungen lohnt sich dagegen in der Regel nicht. 

Ambulante Krankenzusatzversicherung im Test bei Focus-Money

In einer Untersuchung der Focus-Money zusammen mit der Ratingagentur Franke und Bornberg wurden sowohl ambulante Zusatzversicherungen geprüft, die Zahnersatz-Leistungen anbieten, als auch Tarife ohne diesen Service. Auffällig ist, dass die Angebote mit Zahnleistungen deutlich teurer sind. Keine Zusatzversicherung schneidet daher besser als „gut“ ab. Demgegenüber stehen drei hervorragende sowie sechs sehr gute ambulante Krankenzusatzversicherungen ohne Zahnschutz. 

Die insgesamt 114 Tarife wurden zu 70 Prozent hinsichtlich ihrer Leistungen in den Bereichen Sehhilfen, Naturheilverfahren und Vorsorge bewertet. Die restlichen 30 Prozent der Gesamtbewertung macht der Preis aus.

Anbieter Tarif Note Leistung Note Beitragshöhe Gesamt
AXA MED Komfort-U 1,3 1,5 hervorragend
Deutscher Ring AmbulantPLUS 1,3 1,5 hervorragend
Allianz Ambulant Best (AB02) 1,6 1,0 hervorragend

Krankenhauszusatzversicherung: Das Plus an Leistungen beim Klinikaufenthalt

Müssen sich gesetzlich Versicherte im Krankenhaus behandeln lassen, teilen sie sich meist ein Zimmer mit mehreren Patienten und werden von unterschiedlichen Ärzten behandelt. Manche blicken dann neidvoll auf Versicherte der privaten Krankenversicherung, die im Ein- oder Zweibettzimmer genesen und vom Chefarzt betreut werden. Mit einer Krankenhauszusatzversicherung beziehungsweise stationären Krankenzusatzversicherung können sich Kassenpatienten genau diese Leistungen sichern. Je nach Versicherungsunternehmen kommen diese beispielsweise für Wahlleistungen, Chefarztbehandlung und freie Arztwahl auf.

91 Krankenhauszusatzversicherungen im Test

Für die Focus-Money Ausgabe 40/2016 standen 91 Tarife zur stationären Krankenzusatzversicherung auf dem Prüfstand. Während nur ein Anbieter für Zusatztarife mit Zweibettzimmer als sehr gut bewertet wurde (Arag „262“), sichern sich gleich zehn Tarife mit Einbettzimmer dieses Ergebnis:

  • DFV „KlinikSchutz“
  • Domcura „pro care stationär“
  • Allianz „Krankenhaus Beste (KHB02)“
  • Arag „261“
  • Barmenia „S+“
  • Concordia „SZ1, SZplus“
  • R+V „Klinik premium (K1U)“
  • Süddeutsche „SG1“
  • uniVersa „uni-SZ“
  • Inter „S1B+S1B65“

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Welche Krankenzusatzversicherung am besten zu den individuellen Anforderungen passt, ist nicht immer leicht herauszufinden. Ein Experte kann Ihnen dabei helfen, den passenden Tarif für Sie zu finden.

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Auslandsreisekrankenversicherung: Erweiterter Schutz im Urlaub

Versicherte können sich innerhalb der Europäischen Union, in Ländern, mit denen Deutschland ein Sozialversicherungsabkommen geschlossen hat, und in Staaten des Europäischen Wirtschaftsraumes auf den Schutz ihrer gesetzlichen Krankenversicherung verlassen. Allerdings zahlt diese nur das, was die inländische Krankenkasse Versicherten zahlen würde. Zuzahlungen und Eigenanteile werden daher nicht erstattet. Ausgeschlossen ist zudem die Kostenübernahme eines Krankenrücktransports, etwa wenn Urlauber infolge eines Unfalles schwere Verletzungen erleiden, die besser in Deutschland behandelt werden können. 

Um die Versorgungslücke zu schließen, gibt es Auslandsreisekrankenversicherungen. Besonders für Reisende, die ins außereuropäische Ausland fahren, ist diese wichtig. Denn dort zahlt die gesetzliche Krankenkasse für keine Behandlung. Auch Privatversicherte sollten vor Antritt der Reise die Leistungen ihrer Krankenversicherung prüfen.

Aktuelle Testsieger zur Auslandsreisekrankenversicherung

Laut Stiftung Warentest gibt es sowohl für Singles als auch für Familien eine Vielzahl sehr guter Reisekrankenversicherungen. Im Test für die Finanztest-Ausgabe 4/2017 erzielen die Tarife „ReiseMed Tarif RD“ der DKV und „RD“ der Ergo Direkt die besten Ergebnisse. Sie kosten für Einzelpersonen nicht einmal zehn Euro beziehungsweise für Eltern mit Kind knapp 20 Euro im Jahr.

Tipp: Achten Sie darauf, dass Ihre Auslandsreisekrankenversicherung auch für den medizinisch sinnvollen Rücktransport zahlt. 

Mit einer Krankentagegeldversicherung Einkommen absichern

Wer länger als sechs Wochen krank ist, erhält statt des normalen Gehalts vom Arbeitgeber ein Krankengeld von der Krankenkasse. Das entspricht allerdings nur 70 Prozent des Bruttoverdienstes. Um die Einkommenslücke auszugleichen, kann eine private Krankentagegeldversicherung vereinbart werden. Daneben gibt es Personen wie freiwillig gesetzlich versicherte Selbstständige, die gar kein Krankengeld bekommen. Gerade für sie ist diese Absicherung wichtig.

 

Redaktions-Tipp

Zusätzlich können sich Personen mit einer Krankenhaustagegeldversicherung bis zu 100 Euro für jeden Tag im Krankenhaus auszahlen lassen, solange der Aufenthalt medizinisch notwendig und stationär ist. Von Verbraucherschützern wird diese Zusatzversicherung jedoch meist als überflüssig angesehen.

Gesundheitsfragen bei der Krankenzusatzversicherung

Bei den meisten Krankenzusatzversicherungen werden Gesundheitsfragen gestellt. Die Gesundheitsprüfung kann dazu führen, dass der Antrag auf eine Zusatzversicherung abgelehnt oder bestimmte Gesundheitsrisiken ausgeschlossen werden. Dies sollten Verbraucher jedoch nicht zum Anlass nehmen, die Fragen weniger genau zu beantworten. Sind die dortigen Angaben wissentlich falsch gemacht worden, erhalten Versicherte keine Leistungen beziehungsweise müssen diese zurückzahlen.

Je nach Zusatzversicherung sind die Gesundheitsfragen unterschiedlicher Natur. Bei der Zahnzusatzversicherung müssen Interessierte beispielsweise Auskunft über fehlende Zähne und geplante Behandlungen geben. Bei einer ambulanten Zusatzversicherung kann dagegen nach den Behandlungen innerhalb der letzten drei bis fünf Jahre gefragt werden.

 

Redaktions-Tipp

Wenn Sie unsicher sind, ob Sie Ihre gewünschte Krankenzusatzversicherung aufgrund Ihrer Vorerkrankungen überhaupt abschließen können, sollten Sie sich von einem Versicherungsexperten unterstützen lassen. Dieser kennt gegebenenfalls Anbieter, bei denen keine Gesundheitsprüfung fällig wird.

Passende Krankenzusatzversicherung finden

Das Angebot an Zusatzversicherungen ist sehr groß. Zwar werden die Zahnzusatzversicherung und für Reisen außerhalb Deutschlands die Auslandsreisekrankenversicherung als besonders sinnvoll erachtet. Doch jede Person muss selbst entscheiden, in welchen Bereichen der Schutz der eigenen Krankenversicherung zu schwach ausfällt und daher eine zusätzliche Absicherung gewünscht ist. Wer sich umfassend versichern will, kann auf Kombitarife zurückgreifen.

Umgekehrt gilt: Interessierte sollten keine unnötigen Leistungen vereinbaren. Diese machen die Zusatzversicherung in den meisten Fällen nur teurer. Darüber hinaus ist es ratsam, mehrere Angebote miteinander zu vergleichen, die in Preis und Leistung den eigenen Vorstellungen entsprechen, um so die persönlich beste Krankenzusatzversicherung zu finden.

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