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Krankenzusatzversicherung: Einfach besser versichert

Eine Krankenzusatzversicherung schützt Personen vor hohen Behandlungskosten, die die gesetzliche Krankenkasse nicht übernimmt. So frisst nicht nur teurer Zahnersatz ein Loch in die Haushaltskasse. Auch ein Einzelzimmer im Krankenhaus oder eine Erkrankung im Urlaub belasten Betroffene finanziell. Mit der passenden Zusatzversicherung müssen Kassenpatienten jedoch nicht auf eine bessere Behandlung verzichten.

Zuletzt aktualisiert: November 2018

Warum ist eine Krankenzusatzversicherung sinnvoll?

Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) bietet Versicherten zwar einen soliden Schutz. Doch die Krankenkasse übernimmt bei Weitem nicht alle Leistungen, die sich Kassenpatienten wünschen. Insbesondere beim Zahnarzt wird dies deutlich: Hier zahlt die Kasse lediglich einen Festzuschuss von oftmals nur 50 Prozent der Kosten für die Regelversorgung. Bei dieser steht Ästhetik meist nicht im Vordergrund.

Doch auch Zuzahlungen für verschreibungspflichtige Medikamente gehören zum Alltag für gesetzlich Versicherte. Manche Behandlungsmethoden müssen sie sogar komplett aus der eigenen Tasche zahlen.

Mit einer Krankenzusatzversicherung stocken Verbraucher den Schutz ihrer Krankenversicherung auf. Eine Zahnzusatzversicherung reduziert beispielsweise die Kosten für Zahnersatz und Co. auf 0 Euro. Die private Zusatzversicherung richtet sich dabei hauptsächlich an Kassenpatienten. Sie kann aber auch für Privatversicherte wichtig sein.

Welche Zusatzversicherungen gibt es?

Bei den Zusatzversicherungen haben Verbraucher die Auswahl zwischen verschiedenen Formen. Die beliebteste Krankenzusatzversicherung ist die Zahnzusatzversicherung. Doch auch für die ambulante und die stationäre Zusatzversicherung haben sich bereits einige Millionen Verbraucher entschieden:

  • Zahnzusatzversicherung: 15,66 Millionen Versicherte
  • Ambulante Krankenzusatzversicherung: 8, 02 Millionen
  • Krankenhauszusatzversicherung: 6,11 Millionen

Zahnzusatzversicherung: Finanzieller Schutz bei Zahnersatz

Die gesetzliche Krankenkasse zahlt beim Zahnarzt einen Festzuschuss von maximal 65 Prozent der Standardversorgung. Unabhängig davon, für welche Behandlung sich Patienten entscheiden, bleibt dieser Zuschuss gleich. Daher wird der Zahnarztbesuch bei einer aufwendigeren Versorgung schnell teuer.

Das zeigt auch ein Kostenbeispiel der Stiftung Warentest aus dem Jahr 2018 für ein Implantat mit vollständig verblendeter Metall-Keramik-Krone. Die Gesamtkosten liegen bei 3.762 Euro. Die Krankenkasse übernimmt davon maximal 468 Euro – bleiben knapp 3.300 Euro Eigenanteil. Die Leistungen der Kasse fallen so gering aus, weil für den Befund eine andere als die gewünschte Versorgung als Standardbehandlung vorgesehen ist.

Eine Zahnzusatzversicherung deckt bis zu 100 Prozent der Ausgaben für den Zahnarzt. Interessierte haben dabei die Wahl zwischen Tarifen, die nur Zahnbehandlungen oder Zahnersatz erstatten, und Kombitarifen.

Vor teuren Zahnarztkosten schützen

Zahnzusatzversicherung im Test 2018 bei Stiftung Warentest

Für die Finanztest-Ausgabe 5/2018 hat die Stiftung Warentest 220 Zahnzusatzversicherungen hinsichtlich ihrer Leistungen sowie der jährlichen Obergrenzen getestet. Die Tester sind dabei auf eine Vielzahl von Top- Angeboten gestoßen: Fast jede dritte Zahnzusatzversicherung erhält ein sehr gutes Ergebnis im Vergleich.

Die höchste Bewertung haben die Testsieger „Zahn Prestige“ von Die Bayerische, „Zahnschutz Exklusiv 100“ von DFV und „EZL“ von HanseMerkur bekommen. Sie kosten für den 43-jährigen Musterkunden rund 40 Euro im Monat. Dafür übernehmen die Tarife bis zu 100 Prozent des Eigenanteils.

Tipp: Auf unseren Seiten zur Zahnzusatzversicherung und zur Zahnzusatzversicherung im Test finden Interessierte mehr Informationen zu dieser Krankenzusatzversicherung.

Ambulante Zusatzversicherung für alternative Heilmethoden, Medikamente und Co.

Mit einer ambulanten Krankenzusatzversicherung sichern sich Kunden gleich mehrere Leistungen, beispielsweise die Erstattung von

  • Behandlungen beim Heilpraktiker,
  • Sehhilfen,
  • Hörhilfen und
  • Vorsorgeuntersuchungen.

Besonders interessant ist eine ambulante Zusatzversicherung für Anhänger alternativer Heilmethoden. Hier bieten manche gesetzlichen Krankenkassen zwar freiwillige Leistungen. Doch diese sind oft an ein bestimmtes Budget geknüpft. Ist dieses aufgebraucht, bleiben Kassenpatienten auf weiteren Kosten sitzen.

Eine zusätzliche Absicherung in Form einer Krankenzusatzversicherung sorgt für Abhilfe. Je nach Tarif werden beispielsweise Naturheilverfahren, Osteopathie, traditionelle Chinesische Medizin und Homöopathie übernommen. Um herauszufinden, welche Art der ambulanten Zusatzversicherung im Einzelfall am meisten Sinn macht, lohnt sich oft ein unverbindliches Angebot zur Krankenzusatzversicherung.

Ambulante Krankenzusatzversicherung im Test bei Focus-Money

In einer Untersuchung von Focus-Money zusammen mit dem Deutschen Finanz-Service Institut wurden im Sommer 2018 ambulante Zusatzversicherungen geprüft, die Kassenpatienten über ihre Krankenkasse abschließen können (Ausgabe 25/2018). Dabei kooperieren die Kassen mit dem jeweiligen Versicherer und ermöglichen ihren Mitgliedern Vorteile, wie einen niedrigeren Monatsbeitrag für die Zusatzversicherung.

Die Tarife wurden zu jeweils 50 Prozent hinsichtlich ihrer Leistungen und ihres Preises getestet. Kein Angebot überzeugt dabei mit einer hervorragenden Bewertung. Zwei Versicherer sind in den Augen des Vergleichs jedoch sehr gut.

Anbieter Tarif Krankenkasse
Barmenia Exklusiv+ Bosch BKK
Münchener Verein Deutsche Ambulant­Versicherung PremiumSchutz Novitas BKK

Der Versicherer Münchener Verein überzeugt zwar mit einem hervorragenden Leistungsumfang. Allerdings gehört der Tarif mit monatlichen Kosten von über 50 Euro für einen 25-jährigen Modellkunden zu den teuersten der mit gut oder sehr gut bewerteten ambulanten Krankenzusatzversicherungen.

In einem weiteren Vergleich, den Focus-Money im November 2018 mit der Ratingagentur Franke und Bornberg durchgeführt hat, setzen sich „MED Komfort-U“ von AXA und „Ambulant Best (AB02)“ von Allianz als Testsieger durch. Diese Tarife lassen sich unabhängig von der Krankenkasse abschließen. Neben diesen beiden hervorragenden Krankenzusatzversicherungen schneiden „AmbulantPlus“ von Signal und „NaturMedPlus“ von Württembergische mit einem sehr guten Ergebnis ab.

Krankenhauszusatzversicherung: Das Plus an Leistungen beim Klinikaufenthalt

Müssen sich gesetzlich Versicherte im Krankenhaus behandeln lassen, teilen sie sich meist ein Zimmer mit mehreren Patienten und werden von unterschiedlichen Ärzten behandelt. Manche blicken dann neidvoll auf Versicherte der privaten Krankenversicherung, die im Ein- oder Zweibettzimmer genesen und vom Chefarzt betreut werden.

Mit einer Krankenhauszusatzversicherung beziehungsweise stationären Krankenzusatzversicherung sichern sich Kassenpatienten genau diese Leistungen. Je nach Versicherungsunternehmen kommt dieses beispielsweise für Wahlleistungen, Chefarztbehandlung und freie Arztwahl auf.

Welche Krankenhauszusatzversicherungen ist die beste?

Für das Handelsblatt hat die Ratingagentur Franke und Bornberg im Juli 2018 fast 50 stationäre Krankenzusatzversicherungen auf den Prüfstand gestellt. Alle Tarife übernehmen die Kosten für ein Einbettzimmer. Zwölf Anbieter erreichen eine sehr gute Gesamtnote. Die meisten Punkte erzielen dabei:

DFV „KlinikSchutz Premium“
Barmenia „S+“
Concordia „SZ1, SZplus“ und Gothaer „MediClinicPremium“

Diese Krankenhauszusatzversicherungen übernehmen unter anderem 100 Prozent der Mehrkosten durch eine freie Krankenhauswahl und decken vor- sowie nachstationäre Behandlungen ab. Der 30-jährige Musterkunde zahlt dafür zwischen 36 Euro und 42 Euro im Monat. Andere sehr gute Tarife gibt es schon ab 30 Euro monatlich. Allerdings fällt dort der Leistungsumfang etwas geringer aus.

Auch bei der Untersuchung von Focus-Money im November 2018 setzen sich DFV, Barmenia und Concorda mit einem sehr guten Ergebnis durch. Ebenfalls empfehlenswert sind Allianz „KrankenhausBest (KHB02)“, ARAG „261“, Gothaer „MediClinicPremium“, R+V „Klinik premium (K1U)“, Süddeutsche „SG1“, uniVersa „uni-SZ“ und Württembergische „SZ, SZE“.

Tipp: Welcher Tarif am besten zu den eigenen Wünschen an die Zusatzversicherung passt und dabei günstig ist, erfahren Interessierte mit einem kostenlosen und unverbindlichen Angebot.

Auch im Urlaub gut krankenversichert sein

Auslandsreisekrankenversicherung: Erweiterter Schutz im Urlaub

Gesetzlich Krankenversicherte können sich innerhalb der Europäischen Union, in Staaten des Europäischen Wirtschaftsraumes und in Ländern, mit denen Deutschland ein Sozialversicherungsabkommen geschlossen hat, auf den Schutz ihrer gesetzlichen Krankenversicherung verlassen.

Allerdings zahlt diese nur das, was die inländische Krankenkasse Versicherten für die entsprechende Behandlung zahlen würde. Zuzahlungen und Eigenanteile werden daher nicht erstattet. Ausgeschlossen ist zudem die Kostenübernahme eines Krankenrücktransports, etwa wenn Urlauber infolge eines Unfalles schwere Verletzungen erleiden, die besser in Deutschland behandelt werden können.

Um die Versorgungslücke zu schließen, gibt es Auslandsreisekrankenversicherungen. Besonders für Reisende, die ins außereuropäische Ausland fahren, ist dieser Schutz wichtig. Denn dort zahlt die gesetzliche Krankenkasse für keine Behandlung. Auch Privatversicherte sollten vor Antritt der Reise die Leistungen ihrer Krankenversicherung prüfen.

Aktuelle Testsieger zur Auslandsreisekrankenversicherung 2018

Laut Focus-Money gibt es eine Vielzahl sehr guter Reisekrankenversicherungen. Im Test für die Ausgabe 15/2018 erzielen drei (für Familien) beziehungsweise vier (für Singles) der 29 getesteten Tarife ein hervorragendes Ergebnis. Weitere neun Auslandskrankenversicherungen schneiden für beide Kundengruppen mit einer sehr guten Bewertung ab. Dabei setzt sich die Gesamtnote zu 70 Prozent aus den Leistungen und zu 30 Prozent aus der Beitragshöhe zusammen.

Die besten Auslandsreisekrankenversicherungen im Überblick:

Allianz „UnsereGesundeReise“
DKV „RD“
Ergo Direkt „RD“
Inter „ReiseAV“ (nur Singles)

Soll der Vertrag nur für eine Person gelten, zahlen Interessierte für einen Top-Tarif jährlich zwischen neun und zwölf Euro. Familien müssen zwischen 20 und 29 Euro im Jahr einplanen. Die mit sehr gut bewerteten Versicherungen sind zum Teil etwas günstiger. Aus diesem Grund kann es sinnvoll sein, vor Abschluss der Zusatzversicherung mehrere Angebote anzufordern und zu vergleichen.

Mit einer Krankentagegeldversicherung Einkommen absichern

Wer länger als sechs Wochen krank ist, erhält statt des normalen Gehalts vom Arbeitgeber ein Krankengeld von der Krankenkasse. Das entspricht allerdings nur 70 Prozent des Bruttoverdienstes. Um die Einkommenslücke auszugleichen, kann eine private Krankentagegeldversicherung vereinbart werden. Dies gilt insbesondere für Personen wie freiwillig gesetzlich versicherte Selbstständige, die keinen Anspruch auf Krankengeld haben. Für sie ist die Absicherung äußerst wichtig, um bei Krankheit nicht komplett auf Einnahmen verzichten zu müssen.

Gesundheitsfragen bei der Krankenzusatzversicherung

Bei den meisten Krankenzusatzversicherungen werden Gesundheitsfragen gestellt, mit denen sich der Versicherer ein Bild über die gesundheitliche Verfassung des Antragsstellers macht. Abhängig davon kann der Anbieter den Antrag auf die Zusatzversicherung auch ablehnen oder bestimmte Gesundheitsrisiken ausschließen. Dies sollten Verbraucher jedoch nicht zum Anlass nehmen, die Fragen bei der Gesundheitsprüfung weniger genau zu beantworten. Sind die dortigen Angaben wissentlich falsch gemacht worden, darf der Versicherer Leistungen verweigern.

Je nach Zusatzversicherung sind die Gesundheitsfragen unterschiedlicher Natur. Bei der Zahnzusatzversicherung müssen Interessierte beispielsweise Auskunft über fehlende Zähne und geplante Behandlungen geben. Bei einer ambulanten Zusatzversicherung wird dagegen oft nach den Behandlungen innerhalb der letzten drei bis fünf Jahre gefragt.

 

Was tun bei Vorerkrankungen?

Wer unsicher ist, ob er die gewünschte Krankenzusatzversicherung aufgrund der Vorerkrankungen abschließen kann, sollte sich von einem Versicherungsexperten unterstützen lassen. Dieser kann bei den Anbietern eine anonymisierte Voranfrage stellen.

Passende Krankenzusatzversicherung finden

Gesetzlich und privat Krankenversicherte haben eine große Auswahl an verschiedenen Zusatzversicherungen und Tarifen. Als am sinnvollsten werden die Zahnzusatzversicherung und die Auslandsreisekrankenversicherung erachtet. Doch in welchen Bereichen der Schutz der eigenen Krankenversicherung zu schwach ausfällt und daher eine zusätzliche Absicherung benötigt wird, muss jeder selbst entscheiden.

Wer sich umfassend versichern will, kann auf Kombitarife zurückgreifen. Umgekehrt gilt, dass Verbraucher keine unnötigen Leistungen vereinbaren sollten. Diese machen den Zusatzschutz nur teurer. Bei welchem Versicherer es die Krankenzusatzversicherung mit dem persönlich besten Mix aus Preis und Leistung gibt, erfahren Interessierte schnell und unverbindlich mit einem individuellen Angebot.

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