Miet- und Vermieterrechtschutz

Wenn Recht bekommen finanziell nicht schmerzt.

  • Finanzielle und juristische Unterstützung im Rechtsstreit
  • Versicherung zahlt auch bei gerichtlicher Niederlage
  • Optimale Rechtsschutz­versicherung jetzt finden

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Zuletzt aktualisiert: Oktober 2019

Was sind Mietrechtsschutz und Vermieterrechtsschutz?

Für Mieter ist der Mietrechtsschutz, für Vermieter dagegen der Vermieterrechtsschutz enorm wichtig. Denn wer zur Miete wohnt oder vermietet, kann schnell in Streitigkeiten geraten, die vor Gericht landen, etwa bei Kündigung wegen Eigenbedarf, Mietrückständen oder hohen Betriebskostenabrechnungen. Ohne Mietrechtsschutz beziehungsweise Vermieterrechtsschutz kann der Streit mit dem Vermieter oder Mieter sehr teuer werden.

 

Weitere Themen

Immer gut zu wissen

Ist der Mietrechtsschutz sinnvoll?

Kommt es zu Konflikten mit dem Nachbarn oder zu Streitfällen mit dem Vermieter, wissen viele Mieter meist nicht, wie sie sich zur Wehr setzen. Zwar gibt es Anlaufstellen wie Mietervereine, die Mieter bei ihren Problemen beraten können. In vielen Fällen hilft jedoch nur ein Anwalt, um den Streit zu klären.

Doch ein Jurist ist nicht gerade günstig. Zudem können sich durch den Rechtsstreit umfangreiche Prozesskosten ergeben. Darüber hinaus müssen Mieter nicht nur ihre eigenen, sondern auch die Kosten des Gegners tragen, wenn sie vor Gericht verlieren.

Vor dieser hohen finanziellen Belastung schützt der Mietrechtsschutz. Dabei sind auch Streitigkeiten im Zusammenhang mit dem Haus beziehungsweise der Wohnung sowie zugehörigen Garagen und sonstigen Abstellplätzen versichert.

Der Mietrechtsschutz umfasst je nach Tarif unter anderem:

  • Anwalts- und Prozesskosten im Wohnungs- und Steuer-Rechtsschutz
  • Außergerichtliche Tätigkeiten des Anwalts
  • Rechtsschutz bei Streitigkeiten mit Handwerkern

Trotz der umfangreichen Leistungen ist die wichtige Absicherung nicht teuer. In Kombination mit dem Privatrechtsschutz gibt es den Versicherungsschutz bereits ab rund 14 Euro im Monat.

Rechtsschutz für Vermieter

Während sich Mieter mit dem Mietrechtsschutz absichern können, richtet der sich der Vermieter­rechtsschutz an Personen, die Wohneinheiten vermieten. Gerade Vermieter, die es mit unzuverlässigen Mietern zu tun haben, wissen, welche Probleme dadurch entstehen, beispielsweise bei ausstehenden Zahlungen. Auch wenn Vermieter den Mietvertrag wegen Eigenbedarf kündigen wollen und sich Mieter wehren, werden anfallenden Kosten für die rechtliche Auseinandersetzung mit dem Rechtsschutz abgefedert.

Durch die Versicherung sind in der Regel fünf Bereiche abgedeckt:

  • Wohnungs- und Grundstücksrechtsschutz,
  • Strafrechtsschutz,
  • Steuer-Rechtsschutz,
  • Ordnungswidrigkeiten-Rechtsschutz und
  • Schadensersatz-Rechtsschutz.

Je nach Rechtsschutzversicherung können sich Vermieter dabei auf unterschiedliche Leistungen verlassen. Dazu zählen:

 

Wie sinnvoll ist der Mietrechtsschutz?

Streitigkeiten rund um die eigene Wohnung oder das eigene Haus bedeuten nicht nur mit viel Ärger, sondern sind auch mit einem hohen finanziellen Aufwand verbunden. Wer sich als Mieter oder Vermieter eine gute Rechtsschutz­versicherung leisten kann, erspart sich bei einem Konflikt enorme Kosten.

Der Mietrechtsschutz beziehungsweise Vermieter­rechtsschutz ist allein schon deshalb sinnvoll, weil Versicherte im Fall eines Rechtsstreits – und bei vielen Anbietern auch schon davor – professionelle Unterstützung vom Versicherer erhalten.

Aktuelles zur Rechtsschutz­versicherung

Rechtsschutz ohne Wartezeit

Üblicherweise können Kunden, die eine Rechtsschutzversicherung mit Mietrechtsschutz oder Vermieter­rechtsschutz abschließen, erst nach einer Wartezeit von mindestens drei Monaten die vertraglich vereinbarten Leistungen ihrer Versicherung in Anspruch nehmen. In dieser Zeit werden zwar die Versicherungsbeiträge fällig, aber die Versicherung steht noch nicht in der Pflicht, für den Versicherungsnehmer zu leisten.

Bei manchen Versicherern gilt sogar eine längere Wartezeit, andere bieten gegen Aufpreis aber auch einen Rechtsschutz ohne Wartezeit an.

Kein Schutz bei bestehenden Streitigkeiten

Egal ob Tarife mit oder ohne Wartezeit – die Rechtsschutz­versicherung kommt nicht für Streitfälle auf, die bereits vor Vertragsabschluss bestanden. Entwickeln sich diese zu einem Rechtsstreit, müssen Betroffene die Kosten dafür selbst tragen. Umso wichtiger ist es, sich rechtzeitig nach dem passenden Versicherungs­schutz umzuschauen.

Jetzt Tarife vergleichen

Leistungen der Rechtsschutz­versicherung

Sowohl beim Mietrechtsschutz als auch beim Vermieter­rechtsschutz sind Honorare für Sachverständige, Gutachter und Notare sowie Zeugengelder abgesichert. Zudem springt die Versicherung für folgende Kosten ein:

 

Anwalts­gebühren

Gerichts­kosten

Kosten der Gegen­seite

Mietrechtsschutz­versicherungen im Test

Die unterschiedlichen Rechtsschutz­versicherungen am Markt unterscheiden sich nicht nur im Preis, sondern vor allem bezüglich der Leistungen, die Kunden vor und während eines Rechtsstreits mit dem Mieter oder Vermieter erhalten. Zudem bieten die Versicherungs­gesellschaften verschiedene Vertragskonditionen und oftmals auch unterschiedliche Services an.

Um den Mietrechtsschutz zu finden, der am besten zu den individuellen Wünschen passt, helfen Tests, in denen die Vorteile und Nachteile einzelner Tarife miteinander verglichen werden. Zu den bekanntesten Institutionen zählt die Stiftung Warentest, die der Rechtsschutzversicherung regelmäßig auf dem Zahn fühlt. Über aktuelle Testsieger können sich Interessierte auf der Seite „Rechtsschutzversicherung Test“ informieren.

Vergleich der Tarife

Miet- und Vermieterrechtsschutz stellen nur zwei wichtige Bausteine der Rechtsschutz­versicherung dar. Darüber hinaus ist es auch im privaten und im beruflichen Bereich sinnvoll, sich vor den finanziellen Konsequenzen eines Rechtsstreits abzusichern.

Mit der richtigen Rechtsschutz­versicherung sind Versicherte nicht nur sehr geschützt, sondern können eventuellen gerichtlichen Auseinandersetzungen auch entspannter entgegenblicken. Schließlich brauchen sie sich keine Gedanken über hohe Kosten für den Anwalt und Co. zu machen.

Da sich die Rechtsschutz­versicherungen hinsichtlich ihrer Leistungen und ihrer Beiträge unterscheiden, ist es ratsam, vor Versicherungsabschluss verschiedene Tarife miteinander zu vergleichen.