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Pflegeversicherung Testsieger

Aktuellste Ergebnisse von Stiftung Warentest
Pflegeversicherung Testsieger
  • Empfehlungen zur optimalen Pflegeversicherung
  • Früher Abschluss lohnt sich besonders
  • Schutz schon bei geringem Pflegegrad
  • Optimale Pflegevorsorge schnell und unkompliziert finden

Pflegeversicherung Test: Die aktuellen Testsieger im Vergleich

Trotz vieler Pflegereformen bleibt die private Pflegeversicherung nicht nur sinnvoll, sondern notwendig. Sie schließt die finanzielle Lücke, die im Pflegefall entsteht. Je früher solch eine Versicherung abgeschlossen wird, desto günstiger fallen die Beiträge aus. Aktuelle Testsieger geben Aufschluss darüber, bei welchen Tarifen Interessierte gut aufgehoben sind.

Persönlich beste Pflegeversicherung finden

Auf der Suche nach einer passenden Pflegeversicherung hilft ein Blick auf die Ergebnisse verschiedener Tests. Denn neben den Kosten und Leistungen für den jeweiligen Pflegegrad variieren auch die einzelnen Vertragsbedingungen der Versicherer zum Teil enorm. Die Testsieger, etwa von Finanztest (Stiftung Warentest) oder Öko-Test, zeichnen sich unter anderem dadurch aus, dass sie dem Kunden eine nachträgliche Leistungserhöhung ermöglichen.

Alle Pflegeversicherung Tests bis einschließlich 2016 beziehen sich auf die Leistungen in Abhängigkeit zur Pflegestufe. Die Pflegestufen wurden 2017 von den Pflegegraden 1 bis 5 abgelöst, entsprechend haben die Pflegeversicherer ihre Tarife angepasst. Die Testsieger aus den vorherigen Jahren dienen zwar noch als gute Orientierung für die persönlich beste Pflegevorsorge. Dennoch ist Interessierten zu empfehlen, sich ein individuelles Angebot erstellen zu lassen.

Aktuelle Testsieger zur Pflegeversicherung von Stiftung Warentest

Für die Finanztest-Ausgabe 11/2017 hat die Stiftung Warentest 31 Tarife zur Pflegetagegeldversicherung überprüft. Dabei setzte die Verbraucherorganisation den zwei Modellkunden im Alter von 45 Jahren und 55 Jahren ein Limit, was die private Pflegeversicherung monatlich kosten darf. Für 45-Jährige soll der Beitrag für die Pflegevorsorge bei rund 56 Euro pro Monat liegen, für 55-Jährige bei 87 Euro.

Anschließend bewerteten die Experten die damit einhergehenden Leistungen in den fünf Pflegegraden sowohl für die ambulante als auch die stationäre Pflege. Ein weiterer Teil der Gesamtnote entfiel auf Versicherungsbedingungen, die in den Augen der Tester besonders wichtig sind, beispielsweise:

  • Dynamik: Wird das Pflegetagegeld regelmäßig angepasst, damit es mit der Preisentwicklung mithält?
  • Ausland: Zahlt der Versicherer auch bei einem Umzug ins europäische Ausland?
  • Wartezeit: Gilt der Leistungsanspruch erst nach Ablauf einer bestimmten Karenzzeit?

Die untersuchten privaten Pflegeversicherungen bieten unterschiedliche Leistungsmodelle. Bei manchen Anbietern steigt das Pflegetagegeld mit erhöhtem Pflegebedarf, bei anderen sind die Leistungen in den Pflegegraden 2 bis 5 gleich hoch. Am wichtigsten ist aus Sicht der Stiftung Warentest, dass sich Interessierte für einen Tarif entscheiden, der einerseits in jedem Pflegegrad leistet. Andererseits sollten sie die Pflegevorsorge in den unteren Graden nicht zu gering ansetzen. Nach Abzug der Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung rechnet die Verbraucherorganisation beispielsweise in Pflegegrad 3 bei ambulanter Pflege mit einer Lücke von 1.100 Euro, die Pflegebedürftige jeden Monat mit ihrem Einkommen füllen müssen.

Zwei Mal vergibt die Stiftung Warentest in ihrem aktuellen Pflegeversicherung Test eine sehr gute Bewertung. Die vordersten Plätze teilen sich je nach Musterkunde verschiedene Anbieter:

45 Jahre (Note) 55 Jahre (Note)
HanseMerkur „PGA, PGS“
Württembergische „PTPU“ (beide sehr gut mit 1,5)
DFV „DeutschlandPflege Flex“
DKV „PTG“
HanseMerkur „PGA, PGS“ (alle gut mit 1,6)
Concordia „PG 1, PG 2, PG 3, PG 4“
DFV „DeutschlandPflege Flex“
DKV „PTG“
DKV „KPET“ (alle gut mit 1,6)“  
DKV „KPET“ (gut mit 1,7)

8 sehr gute Pflegeversicherungen beim DISQ

26 Anbieter einer Pflegetagegeldversicherung hat das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) im Juli 2017 getestet. Rund ein Drittel der Versicherungsgesellschaften schneidet dabei sehr gut, gut oder befriedigend ab. Gleich acht Pflegeversicherungen sichern sich die beste Bewertung. „Insgesamt erreichen die Versicherer ein gutes Niveau. Besonders der Umfang der ausgezahlten Leistungen und das Rating der Leistungen erzielen gute, teils sogar sehr gute Werte“, erläutern die Tester.

Die Top-Leistungen haben jedoch oftmals ihren Preis. So zählt die Mehrheit der Testsieger nicht zu den günstigsten Angeboten. Allerdings sollten Interessierte bei der Wahl einer passenden Pflegevorsorge nicht nur auf den Preis schauen. Am Ende müssen auch die Leistungen stimmen. Die Pflegeversicherung mit den schlechtesten Leistungen zahlt beispielsweise fünf Mal weniger Geld im Pflegefall aus als andere Anbieter.

Das DISQ empfiehlt, „die Tarife der einzelnen Angebote vor Abschluss zu prüfen, um das individuell beste Produkt zu identifizieren.“ Gerade weil der aktuelle Pflegeversicherung Test keine genauen Tarife, sondern nur die Versicherer nennt, ist dieser Schritt sinnvoll. Denn oft haben diese mehr als eine Pflegeversicherung im Angebot.

Die Top 5 im Vergleich der Pflegetagegeldversicherungen setzt sich wie folgt zusammen:

  • Hallesche
  • HanseMerkur
  • DKV
  • Württembergische
  • Deutscher Ring
Pflegeversicherung Test: Die richtige
Police finden.

Focus-Money zeigt empfehlenswerte Tarife zur Pflegevorsorge

Das Magazin Focus-Money lässt regelmäßig einen Blick auf die private Pflegeversicherung werfen, beispielsweise für die Ausgabe 9/2017. Zusammen mit dem Deutschen Finanz-Service Institut wurden statische und flexible Pflegetagegeldversicherungen hinsichtlich ihrer Tarifbedingungen und Leistungen im Pflegefall untersucht. Die beiden Varianten unterscheiden sich hinsichtlich der Option, die Höhe des Tagegeldes in allen Pflegegraden selbst festzulegen (flexibel) oder es dem Versicherer zu überlassen, dieses je nach Pflegegrad um einen bestimmten Prozentsatz zu kürzen (statisch).

Zu den Bedingungen, die von den Testern positiv bewertet wurden, zählen:

  • Versicherung leistet unabhängig von Zahlungen der gesetzlichen Pflegeversicherung
  • Rückwirkende Leistungen sind möglich
  • Optionen, den Vertrag ruhen zu lassen
  • Keine Wartezeit bei Unfall
  • Leistung bei Alkoholdemenz

Alle Tarife sollten im höchsten Pflegegrad 5 ein Pflegemonatsgeld von 1.500 Euro bieten. Dem Pflegeversicherung Test zufolge sichern sich Interessierte am besten ab bei:

Statisch Flexibel
Allianz „PflegetagegeldBest PZTB03“ DFV „DeutschlandPflege Komfort“
DKV „Pflege Tagegeld PTG“    
Württembergische „Pflegetagegeld PremiumPlus PTPU“    

Pflegeversicherung im Test bei Öko-Test

Für die Mai-Ausgabe ließ Öko-Test sowohl Pflegetagegeldversicherungen für Kinder (Eintrittsalter 1 Jahr) also auch Erwachsene (Versicherungsabschluss mit 35 Jahren und 65 Jahren) untersuchen. Da nur wenige Tarife die Kriterien der Tester erfüllen, erzielen jeweils lediglich zwei Tarife den ersten Rang in der Untersuchung. Für Kinder empfiehlt sich demnach beispielsweise der Abschluss von „PTG“ der DKV.

Für 65-Jährige bietet DKV mit „PTG“ sowie „KPET“ die besten Vorsorgeoptionen. Der letztgenannte Tarif empfiehlt sich auch 35-Jährigen sowie „PTPU“ von der Württembergischen.

Pflege-Bahr-Tarife bei €uro im Test

Die Zeitschrift €uro hat im Juni 2017 Pflege-Bahr- sowie Pflege-Kombi-Tarife, bestehend aus einer geförderten und einer ungeförderten Pflegetagegeldversicherung, getestet. Jeweils 17 Anbieter stellten sich der Untersuchung, in der für je drei Altersklassen (Versicherungsabschluss mit 25, 45 und 55 Jahren) die Leistungen und die Beitragshöhe bewertet wurden.

In der Untersuchung erzielt nur das Pflege-Bahr-Angebot von Central („central.pflege“) ein sehr gutes Ergebnis. Das Magazin warnt generell davor, dass die Leistungen der geförderten Pflegeversicherung im Pflegefall nur eine geringe Hilfe sind. Im höchsten Pflegegrad 5 erhalten Versicherte, die sich mit 55 Jahren für eine Pflegevorsorge entschieden haben, lediglich 600 Euro im Monat. Damit lassen sich die Pflegekosten schwerlich decken.

Sinnvoll ist es, einen Kombi-Tarif zu wählen, bei denen die Leistungen des Pflege-Bahrs durch eine ungeförderte Pflegeversicherung aufgestockt werden. Allerdings müssen Interessierte hier beim Vertragsabschluss Gesundheitsfragen beantworten. Bei Tarifen mit ausschließlich staatlicher Förderung ist eine Gesundheitsprüfung nicht vorgesehen.

Die besten Pflege-Kombi-Tarife bieten dem Pflegeversicherung Test zufolge Allianz („PflegeBahr PZTGG02+ PflegetagegeldBest PZTB03“9), DKV („KombiMed FörderPflege KFP + Pflege Tagegeld PTG“), Hallesche („Förderbar + Olgaflex“) und Central („central.pflege + central.pflegePlus“).

Regelmäßige Tests zur Pflegeversicherung

Weitere Testsieger von Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest veröffentlicht regelmäßig Tests zur privaten Pflegeversicherung, so auch im Mai 2015. Dabei empfehlen die Experten grundsätzlich den Abschluss einer privaten Pflegevorsorge. Denn die gesetzliche Pflegeversicherung deckt die Pflegekosten im Ernstfall nur teilweise. Je nach Grad der Pflegebedürftigkeit müssen Betroffene pro Monat über tausend Euro mit der eigenen Rente und ihrem Vermögen bezahlen, um die anfallenden Pflegekosten zu begleichen. Eine sehr gute private Pflegeversicherung kann diese Kosten übernehmen.

Die Stiftung Warentest hat sowohl geförderte als auch ungeförderte Pflegetagegeldtarife sowie sogenannte Kombitarife unter die Lupe genommen, bei denen ein Teil der Beiträge durch die staatliche Förderung aufgestockt wird. Die geförderten Pflege-Bahr-Tarife enttäuschen im Test. Sie fallen allesamt durch.

Anders verhält es sich bei den Kombi-Tarifen und Pflegetagegelder ohne Förderung. Hier gibt es mehrere Angebote, die für die Musterkunden im Alter von 45 beziehungsweise 55 Jahren empfehlenswert sind. 45-Jährige sind beispielsweise mit diesen Tarifen sehr gut beraten:

Tarife ohne Förderung

  • Württembergische – „PTPU“
  • HanseMerkur – „PA“

Kombitarife

  • DFV – „DFV-DeutschlandPflege Ergänzungsabdeckung und DFV-FörderPflege“
  • HanseMerkur – „PA + PB“

Testsieger für die Pflegerentenversicherung

Um die Pflegelücke zu schließen, eignen sich neben Pflegetagegeldversicherungen sogenannte Pflegerentenversicherungen. Dabei zahlt der Versicherer je nach Pflegegrad eine monatliche Rente aus. Im Oktober 2016 hat Focus-Money zusammen mit dem Deutschen Finanz-Service Institut die besten Anbieter gesucht. Die Tarife wurden dafür in Basis-, Komfort- und Premium-Policen unterteilt. Die Tester unterschieden zudem zwischen den Pflegezusatzversicherungen, die eine feste Rente bieten, und solchen, bei denen Versicherte die Rentenhöhe im Vorfeld individuell festlegen können.

Nach Überprüfung der Rentenleistung, Tarifbedingungen und Finanzstärke des Versicherers für drei verschiedene Altersgruppen (40, 55 und 65 Jahre) zeigt sich, dass sich in allen Bereichen die Pflegerentenversicherungen von WWK („PflegeRente PR06“) und Ideal („PflegeRente superia“) an der Spitze abwechseln.

 

Redaktions-Tipp für Frauen

Besonders Frauen sollten frühzeitig über eine Pflegeversicherung nachdenken. Wenn sie zum Pflegefall werden, haben sie oftmals niemanden mehr, der sich rund um die Uhr um sie kümmern kann. Da Frauen zudem eine geringere Rente erhalten, ist eine zusätzliche finanzielle Absicherung für sie sehr wichtig.

Optimale Vorsorge mit einer privaten Pflegeversicherung

Die unterschiedlichen Testsieger zeigen: Die eine optimale Pflegevorsorge gibt es nicht. Daher ist es ratsam, sich nicht für die nächstbeste Pflegeversicherung zu entscheiden, sondern verschiedene Möglichkeiten für den privaten Pflegeschutz in aller Ruhe anzuschauen. Zudem sollten sich Interessierte im Vorfeld gut überlegen, welche Leistungen sie benötigen. So finden sie eine Pflegezusatzversicherung, die zu ihren individuellen Bedürfnissen passt.

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