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Risikolebensversicherung im Test

Die aktuellen Testsieger auf einen Blick
Risikolebensversicherung im Test
  • Tests zeigen große Preisunterschiede zwischen Versicherern
  • Schutz der Familie schon ab wenigen Euro im Monat möglich
  • Individuell beste Risikolebensversicherung jetzt finden

Risikolebensversicherung im Test: Welche aktuellen Testsieger gibt es?

Eine Risikolebensversicherung ist spätestens dann sinnvoll, wenn Kinder oder ein Eigenheim geplant sind. Denn kommt ein geliebter Mensch ums Leben, stehen Hinterbliebene vor einem finanziellen Chaos. Eine gute Risikolebensversicherung bietet Angehörigen existenziellen Schutz, der ihnen die schwere Zeit erleichtert. Welche Anbieter empfehlenswert sind, zeigt unter anderem der aktuelle Test von Stiftung Warentest.

Gibt es aktuelle Testsieger für 2018?

Obwohl die Risikolebensversicherung vor allem für Familien eine sehr wichtige Absicherung darstellt, werden die verschiedenen Tarife der Anbieter nicht besonders oft untersucht. So gibt es 2018 bisher noch keinen Vergleich, der Interessierten einen Hinweis auf empfehlenswerte Testsieger liefert. Um eine passende Risikolebensversicherung zu finden, ist es daher ratsam, sich an den Untersuchungen aus dem Vorjahr zu orientieren.

Solch ein Blick auf die Vorjahressieger ist zwar sinnvoll. Da sich die Versicherer jedoch hinsichtlich ihrer Leistungen kaum unterscheiden, sind vor allem die monatlichen Kosten für den Versicherungsschutz entscheidend. Die beste Risikolebensversicherung bietet demnach die gewünschte finanzielle Absicherung zu einem geringen Preis. Anstatt sich nur an alten Testsiegern zu orientieren, finden Interessierte zusätzlich mit einem unverbindlichen Tarifvergleich zur Risikolebensversicherung schnell heraus, welche Anbieter derzeit mit niedrigen Beiträgen punkten.

Guter Schutz für die Familie muss nicht teuer sein

Risikolebensversicherung im Test bei Stiftung Warentest

Egal ob Ehemann oder Lebenspartnerin, Vater oder Mutter – Verstirbt der Hauptverdiener, muss die Familie von heute auf morgen nicht nur den emotionalen Verlust verarbeiten. Auch eine neue finanzielle Situation gilt es zu verkraften. Auf einmal fällt das regelmäßige Einkommen des Verstorbenen weg, mit dem die Ausbildung der Kinder, ein neues Haus oder der jüngste Kredit für ein Auto finanziert wurde.

Im Sommer 2017 hat die Stiftung Warentest daher überprüft, welche Risikolebensversicherung den besten Schutz für Hinterbliebene bietet. Der Vergleich zeigt: Wer clever ist und mehrere Anbieter gegenüberstellt, zahlt mit einem günstigen Versicherer drei Mal weniger als mit einer teuren Risikolebensversicherung.

Für den Test hat die Verbraucherorganisation 40 Versicherungsgesellschaften für verschiedene Musterfälle untersucht. Unterschieden wurde nach

  • Alter (35 Jahre mit einer Versicherungssumme von 250.000 Euro oder 55 Jahre mit 200.000 Euro),
     
  • Beruf (Verwaltungsfachangestellte, Industriemechaniker) sowie
     
  • Rauchverhalten.

Die Tester prüften dabei unter anderem, was die Risikolebensversicherung kostet, ab welcher Versicherungssumme der Anbieter ein ärztliches Gutachten verlangt, bis wann sich Verbraucher versichern können und ob sie die Leistungen ihrer Versicherung nachträglich ohne erneute Gesundheitsprüfung anpassen dürfen.

 

Höhe der Absicherung

Als Faustregel gilt, dass die Risikolebensversicherung mindestens das Drei- bis Fünffache des jährlichen Bruttoeinkommens leisten sollte. So gewähren Versicherte ihren Hinterbliebenen eine ausreichende finanzielle Sicherheit.

Die Testergebnisse

Der Vergleich der Stiftung Warentest zur Risikolebensversicherung zeigt nicht nur, dass die Preisunterschiede zwischen den Anbietern teils riesig sind. Zudem versichern sich Nichtraucher deutlich günstiger als Raucher. Für einen 55-jährigen rauchenden Modellkunden, der als Industriemechaniker angestellt ist, werden beim günstigsten Anbieter 1.490 Euro im Jahr fällig (Hannoversche mit dem Tarif „T1R“). Ohne Zigarettengenuss sind es bei der gleichen Versicherung lediglich 527 Euro (Tarif „T1N10“).

Für einen 35-jährigen Nichtraucher bieten beispielsweise diese Versicherer dem Risikolebensversicherung Test zufolge günstige Tarife:

Verwaltungs­fachangestellte/r Industrie­mechaniker/in
Europa „E-SRL“ (210 Euro/Jahr)    Europa „E-SRL“ (270 Euro/Jahr)
Hannoversche „T1N10 Klassik“ (310 Euro) CosmosDirekt „CRC/Comfort-Schutz (351 Euro)
WGV „Basis/R1LN12“ (312 Euro) Dialog „Risk-vario“ (392 Euro)

Zum Vergleich: Eine Risikolebensversicherung bei einem teuren Anbieter kostet für einen Verwaltungsfachangestellten bis 1.042 Euro im Jahr. Für eine Industriemechanikerin fallen sogar jährlich bis zu 1.488 Euro an – bei gleicher Auszahlungssumme. Die Ergebnisse zeigen eindrucksvoll, wie groß das Einsparpotenzial für jeden Einzelnen ist, wenn er sich nach einer günstigen Risikolebensversicherung umschaut.

Risikolebensversicherung im Vergleich: Wie entscheidend ist der Beruf?

Das Wirtschaftsmagazin Focus-Money ließ im Sommer 2017 vom Deutschen Finanz-Service Institut die besten Risikolebensversicherungen für fünf Berufsgruppen ermitteln: Angestellte, Selbstständige, Beamte, Heilberufe und Berufsanfänger. Dabei flossen die Versicherungsbedingungen zu 40 Prozent, die Beiträge zu 35 Prozent und die Finanzstärke des jeweiligen Versicherers zu 25 Prozent in das Gesamtergebnis ein.

Im Test zeigt sich, dass vor allem die Direktversicherer Europa mit der Risikolebensversicherung „E-RLP“ und Hannoversche mit „T1-Plus“ die meisten Top-Ergebnisse einsammeln. Für Berufsanfänger stellen sie eine sehr gute, für alle anderen Gruppen sogar eine hervorragende Wahl dar. Darüber hinaus erzielen unter anderem Allianz („LCO“), InterRisk („SR1XXL“) sowie WWK („Premium Risk Tarif H08 NT“) eine sehr gutes Ergebnis für die Mehrheit der untersuchten Berufsgruppen.

Wie aussagekräftig die Testergebnisse sind, muss jeder, der mit einer Risikolebensversicherung vorsorgen will, selbst entscheiden. Denn die Testsieger wurden je Berufsgruppe nur anhand von zwei Musterkunden ermittelt. Für die Kategorie Angestellte prüften die Tester beispielsweise Angebote für einen Versicherungskaufmann und einen Informatiker. Die Musterkunden hatten dabei unterschiedliche Wünsche bei der Höhe der Versicherungssumme und der Laufzeit. Entsprechend der Vorgaben überzeugt mal der eine, mal der andere Versicherer mehr.

Persönlich besten Schutz jetzt finden

Eine Risikolebensversicherung empfiehlt sich besonders für

Familien mit einem Hauptverdiener,
unverheiratete Paare,
Alleinerziehende und
für Immobilienkäufer.

Jeder von ihnen hat jedoch andere Wünsche an die Versicherung. Zudem bestimmen viele individuelle Faktoren wie Alter, Hobbys, Beruf und Gesundheitszustand, wie viel der Schutz der Hinterbliebenen kostet. Doch gerade bei der Bewertung dieser Kriterien, vor allem bei der gesundheitlichen Verfassung, gibt es große Unterschiede zwischen den Anbietern. Den individuell besten Tarif finden Interessierte daher mit einem unverbindlichen, persönlichen Angebot eines Experten.

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