Berufsunfähigkeitsversicherung

Auch 2022 der beste Schutz bei Berufsunfähigkeit.

Was möchten Sie über die Berufsunfähigkeits­versicherung erfahren?

Ob Bürojob oder ein Beruf im Handwerk – wer hart arbeitet, hat sich den Ruhestand verdient. Doch für jeden vierten Erwerbstätigen kommt dieser früher als erwartet. Ihre Gesundheit macht nicht mehr mit und sie müssen aus dem Job aussteigen. Damit fällt das regelmäßige Einkommen von heute auf morgen weg. Um diesen Verlust aufzufangen, ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) unerlässlich.

Der schnellste Weg zur optimalen Berufsunfähigkeits­versicherung ist ein persönliches Angebot.

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Warum ist eine Berufsunfähigkeits­versicherung sinnvoll?

Zum Leben braucht man vor allem Geld. Dafür gehen die meisten Menschen arbeiten. Mit ihrer Arbeitskraft erwirtschaften sie im Laufe eines Erwerbslebens hunderttausende Euro, mit denen sie ihren Lebensunterhalt sichern. Der finanzielle Einschlag ist also immens, wenn Erwerbstätige aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls nicht mehr fähig sind zu arbeiten.

Für einen Teil der Bevölkerung gibt es zwar die gesetzliche Erwerbsminderungsrente, die sie auffangen soll. Doch selbst bei voller Erwerbsunfähigkeit erhalten Empfänger im Schnitt nur 30 Prozent ihres letzten Bruttoeinkommens. Damit lassen sich weder der Lebensstandard halten noch offene Rechnungen auf Dauer zahlen. Eine private Absicherung ist daher existenzsichernd.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist die einzige Versicherung, die bei Berufsunfähigkeit zuverlässig schützt. Durch die Zahlung einer Berufsunfähigkeitsrente müssen sich Versicherte nicht mit finanziellen Problemen herumschlagen und können sich auf ihre Gesundheit und auf das Leben konzentrieren.

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Welche Leistungen bietet eine Berufsunfähigkeits­versicherung?

Neben der Kernleistung – der Zahlung einer Berufsunfähigkeitsrente, deren Höhe Versicherte bei Vertragsabschluss festlegen – gibt es eine Reihe von wichtigen Leistungen, die einen guten Tarif von einem sehr guten unterscheiden.

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über wichtige Leistungen der Berufsunfähigkeitsversicherung. Weitere Informationen haben wir außerdem auf der Seite zu Leistungen und Vertragliches der BU zusammengefasst.

Versicherungs­leistungBeschreibung
Nach­versicherungs­garantieDurch sie können Versicherungs­nehmer ihre Rentenhöhe bei bestimmten Anlässen wie einer Hochzeit anpassen, ohne dass eine erneute Risikoprüfung fällig ist.
DynamikMit der Dynamik erhöht sich die BU-Rente in regelmäßigen Abständen, sodass die Auswirkungen der Inflation ausgeglichen werden.
Verzicht auf abstrakte VerweisungKommt die Verweisung im Vertrag nicht vor, darf die Versicherung die Zahlung der Rente nicht verweigern, wenn der Kunde theoretisch in einem anderen, gleichwertigen Beruf arbeiten könnte.
Rückwirkende LeistungenWenn die Berufsunfähigkeit verzögert festgestellt wird, zahlt die Versicherung rückwirkend Leistungen. Je nach Anbieter ist dies bis zu drei Jahren möglich.
Prognose­zeitraumDer Prognose­zeitraum gibt die Dauer der Berufsunfähigkeit an, bis diese als solche anerkannt wird. In der Regel sind es sechs Monate.
WartezeitMit Wartezeiten senken Kunden den Beitrag. Sie müssen dann im Ernstfall einen bestimmten Zeitraum abwarten, meist sechs Monate, bis die monatliche Rente ausgezahlt wird.

Für Angestellte kann es zudem sinnvoll sein, wenn die Berufsunfähigkeitsversicherung auch schon bei nachgewiesener Arbeitsunfähigkeit leistet – sie also für einen längeren Zeitraum krankgeschrieben sind. Tarife mit der sogenannten Arbeitsunfähigkeitsklausel werden auch Arbeitsunfähigkeitsversicherungen genannt.

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Berufsunfähigkeits­versicherung: Wie hoch sollte die Berufsunfähigkeitsrente sein?

Die Höhe der monatlichen Rente muss ausreichen, um laufende Kosten wie Miete, Kreditzahlungen und Einkäufe, aber auch andere Ausgaben etwa für Versicherungen zu decken. Als grobe Orientierung gelten 70 Prozent bis 80 Prozent des Nettohaushaltseinkommens als guter Wert, um den Lebensstandard halten zu können.

Was kostet eine Berufsunfähigkeits­versicherung?

An dieser Stelle ist es alles andere als seriös einfach einen Monatsbeitrag zu nennen. Denn die Kosten für den Berufsunfähigkeitsschutz werden sehr individuell berechnet und hängen von unterschiedlichen Berechnungsfaktoren ab:

  • Alter
  • Beruf
  • Höhe der monatlichen Rente
  • Gesundheitszustand
  • Versicherungsdauer
  • Hobbys

Wie sich diese auf die Beitragshöhe auswirken sowie einige Kostenbeispiele finden Interessierte auf der Themenseite „Die Kosten der Berufsunfähigkeitsversicherung“.

Das folgende Berechnungsbeispiel zeigt, wie stark der Beitrag für die Versicherung allein durch unterschiedliche Berufe variiert. Dazu folgende Eckwerte:

  • BU-Rente: 1.500 Euro
  • Laufzeit: Bis zum 67. Lebensjahr
  • Alter bei Versicherungsabschluss: 30 Jahre
  • Keine Vorerkrankungen oder risikoreiche Hobbys
BU-Kosten im Monat
  • Software-Entwickler (bis 100 Prozent Bürotätigkeit) - Ab 36 Euro
  • Außendienstmitarbeiterin (bis 49 Prozent) - Ab 73 Euro
  • Altenpflegerin (bis 24 Prozent) - Ab 136 Euro

Da der Beitrag von so vielen Faktoren abhängt und sich dann noch zwischen den Anbietern unterscheidet, ist es nicht leicht, auf eigene Faust einen Tarif mit passendem Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden. Der beste Weg, um dies zuverlässig und schnell zu erreichen, ist ein individuell erstelltes Angebot aus Expertenhand.

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Wie zuverlässig sind Rechner zur Berufsunfähigkeits­versicherung?

Im Internet finden sich Rechner, mit denen die Kosten der Berufsunfähigkeitsversicherung berechnet werden können. Sie geben allerdings nicht mehr als eine erste grobe Einschätzung über die Beitragshöhe, da sie nicht alle Berechnungsfaktoren berücksichtigen können. Allein der Ausgang der Gesundheitsprüfung kann die Kosten der Versicherung noch einmal deutlich verändern.

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Berufsunfähigkeits­versicherung im Vergleich: Wie schneiden die Tarife im Test ab?

Für die Finanztest-Ausgabe 05/2021 führte die Verbraucherorganisation Stiftung Warentest einen Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich durch. Dabei wurden 71 Tarife für drei Musterkunden untersucht, die sich in Alter, Rentenhöhe und Beruf unterscheiden.

Die Berufsunfähigkeitsversicherungen wurden hinsichtlich ihres Leistungsumfangs und der Anträge miteinander verglichen. Dabei zeigt der Test, dass selbst kleine Abweichungen zwischen den Modellkunden große Auswirkungen auf die Kosten haben.

35 Tarife erzielen eine sehr gute Bewertung. Die folgende Übersicht zeigt die sechs am besten bewerteten Berufsunfähigkeitsversicherungen des Vergleichs von Stiftung Warentest sowie deren Jahres-Nettobeitrag je Musterkunde.

VersichererControllerIndustrie­mechanikerMedizinische Fachangestellte
Basler „SBU BAL 8408 (01.21)“740 €989 €618 €
Alte Leipziger „SBU BV10 pm 2300 – 01.2021“886 €1.112 €648 €
Europa „SBU E-BU (01.21)“739 €880 €522 €
Generali „SBU (04.21)“829 €1.214 €812 €
Hannoversche „SBU 20 Basis (08.20)“785 €797 €554 €
Provinzial Rheinland „SBU TopSBV (04.2021)“1.281 €1.317 €881 €

Wie wird die Berufsunfähigkeit festgestellt?

Psychische Erkrankungen sind der häufigste Grund für Berufsunfähigkeit. Rund jeder dritte Fall geht auf sie zurück. Danach folgen Erkrankungen am Skelett- und Bewegungsapparat, Krebs, Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems und Unfälle.

Damit die Versicherung die Berufsunfähigkeit anerkennt, muss diese durch einen Arzt mit einem Attest festgestellt werden. Dabei gibt es keine Diagnose, die Berufsunfähigkeit lautet. Der Mediziner diagnostiziert vielmehr eine bestimmte Erkrankung, wie einen Bandscheibenvorfall. Er ist auch derjenige, der feststellen kann, dass Erkrankte für mehrere Monate nicht arbeiten können.

Mit diesen Angaben stellen Versicherte einen Leistungsantrag. Dabei prüft die Versicherungsgesellschaft, wie sich der Kräfteverfall durch die gesundheitlichen Probleme auf die Ausübung des aktuellen Jobs auswirkt. Kann der Versicherte seinen Beruf dauerhaft nur noch zu 50 Prozent oder weniger ausüben, gilt der Antragsteller als berufsunfähig und es kommt zur Auszahlung der monatlichen Rente.

Ursachen Berufsunfähigkeit

Warum werden bei der BU Gesundheitsfragen gestellt?

Beim Vertragsabschluss müssen Antragsteller Auskunft zu ihrer gesundheitlichen Verfassung geben. Auf dieser Grundlage kalkulieren die Versicherungsunternehmen das Risiko, ob die künftigen Versicherten berufsunfähig werden und eine Berufsunfähigkeitsrente gezahlt werden muss.

Eine vollwertige Berufsunfähigkeitsversicherung ohne Gesundheitsprüfung gibt es nicht. Da sich die Gesundheitsfragen je nach Anbieter unterscheiden, ist es für Interessierte vor allem mit Vorerkrankungen wichtig, sich bei der Wahl eines passenden BU-Tarifs von einem Experten unterstützen zu lassen.

Er kennt sich am Markt aus und weiß, welche Versicherer wie streng bei der Prüfung vorgehen. Außerdem kann er mit einer anonymen Risikovoranfrage herausfinden, wie sich vorherige Krankheiten auf den Versicherungsbeitrag auswirken.

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Für wen ist eine Berufsunfähigkeits­versicherung sinnlos?

Kurz gesagt: Niemand sollte auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung verzichten. Denn der Versicherungsschutz dient der Existenzsicherung und wendet im Fall der Fälle eine schwere finanzielle Notlage auf Dauer ab.

Damit der Berufsunfähigkeitsschutz optimal absichert, muss er auf jede Person zugeschnitten werden. Daher gibt es für Studenten, Beamte, Selbstständige und Co. bestimmte Klauseln und Versicherungsbedingungen, auf die sie achten sollten.

Weitere wichtige Informationen für verschiedene Berufsgruppen sowie zur Dienstunfähigkeitsversicherung gibt es auf diesen Seiten:

Welche Formen der Berufsunfähigkeits­versicherung gibt es?

Die Berufsunfähigkeitsversicherung lässt sich als eigenständiger Vertrag abschließen (selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung – SBU) oder als Berufsunfähigkeitszusatzversicherung (BUZ) in Kombination mit einer weiteren Versicherung wie einer Rentenversicherung.

Darüber hinaus gibt es fondsgebundene Berufsunfähigkeitsversicherungen, bei denen Überschüsse, die vom Versicherer erwirtschaftet werden, renditeorientiert angelegt werden. Nicht zuletzt ist es möglich, die Versicherung über den Arbeitgeber als betriebliche Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen.

Kann die Berufsunfähigkeits­versicherung von der Steuer abgesetzt werden?

Die Beiträge für den Berufsunfähigkeitsschutz können Versicherte steuerlich absetzen, entweder als „Weitere Vorsorgeaufwendungen“ (selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung) oder als Sonderausgaben (nur bei der Berufsunfähigkeitszusatzversicherung in Kombination mit einer Rürup-Rente).

Im Leistungsfall muss die Berufsunfähigkeitsrente versteuert werden – entweder voll, anteilig oder nur der Ertragsanteil. Wann welcher Fall greift, erklären wir auf der Themenseite „Berufsunfähigkeitsversicherung und Steuern“.

Berufsunfähigkeits­versicherung abschließen ja oder nein? – Alternativen finden

Ganz klar: die Berufsunfähigkeitsversicherung ist die erste Wahl, wenn es um einen adäquaten Versicherungsschutz bei Einkommensausfall durch Krankheit oder Unfall geht. Doch nicht jeder kann sich die Absicherung leisten. Dann sollten sich Betroffene mit den Alternativen zur Berufsunfähigkeitsversicherung beschäftigen:

Häufige Fragen zur Berufsunfähigkeits­versicherung

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