Private Rentenversicherung

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Zuletzt aktualisiert: Januar 2021

Rentenversicherung – Verlässliche Vorsorge für jeden

Für den Ruhestand wünschen sich die meisten Menschen zwei Dinge: Gesundheit und finanzielle Unabhängigkeit. Für letzteres bieten sich unterschiedliche Formen der privaten Rentenversicherung an. Im Vergleich zu staatlich geförderten Altersvorsorgevarianten profitieren Sparer hierbei von einer besseren Versteuerung der Rente.

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Immer gut zu wissen

Was ist eine private Rentenversicherung?

Mit einer privaten Rentenversicherung, auch Privatrente genannt, stocken Versicherte ihre Leistungen aus der gesetzlichen Rentenkasse auf. Mit Rentenbeginn können sie sich zwischen einer einmaligen Auszahlung oder einer monatlichen Rente entscheiden.

Es gibt verschiedene Formen dieser Altersvorsorge:

Tipp:

Welche private Rentenversicherung sich für den Ruhestand eignet, hängt nicht nur davon ab, wie planungssicher die Rente sein soll. Auch andere Faktoren wie der finanzielle Spielraum sind entscheidend. Mit einem persönlichen Angebot finden Interessierte heraus, welche Rentenversicherung für sie infrage kommt.

Was ist der Unterschied zwischen aufge­schobener Renten­versicherung und Sofortrente?

Es gibt bei der privaten Rentenversicherung zwei Sparmöglichkeiten. Entscheiden sich Versicherte, mit regelmäßigen Beiträgen Kapital aufzubauen, das im Ruhestand ausgezahlt wird, sprechen Experten von einer aufgeschobenen Rentenversicherung.

Zahlen Sparer dagegen einen größeren Betrag auf einen Schlag in ihre Altersvorsorge ein, den sie mit dem Renteneintritt samt Zinsen und Überschüssen wiedererhalten, handelt es sich um eine sogenannte Sofortrente.

Aktuelles zur Altersvorsorge

Ist eine private Rentenversicherung sinnvoll?

Bei ihrer privaten Altersvorsorge haben Interessierte die Wahl zwischen staatlich geförderten Formen wie der Riester-Rente sowie der Rürup-Rente und Varianten ohne Förderung. Die private Rentenversicherung kommt zwar ohne Zulagen und Steuervorteilen in der Einzahlungsphase daher, ist dadurch aber nicht weniger sinnvoll.

Der Vorteil der privaten Rentenversicherung liegt in der Besteuerung der Auszahlung. Während die Rente aus der geförderten Altersvorsorge bis 2040 voll versteuert werden muss, ist bei der Privatrente lediglich der Ertragsanteil steuerpflichtig.

Generell gilt:

Wichtig ist es, einen Anbieter zu wählen, der möglichst erfolgreich mit den Beiträgen wirtschaftet und eine hohe Rendite für seine Versicherten erzielt.

Welche Versicherer gut sind, zeigt ein Blick auf aktuelle Testsieger zur privaten Rentenversicherung.

Gibt es Steuervorteile in der Ansparphase?

Die Beiträge zur privaten Rentenversicherung können in der Steuererklärung als Sonderausgaben geltend gemacht werden. Allerdings gilt ein jährlicher Maximalbetrag von 1.900 Euro (2.800 Euro für Selbstständige und Beamte). Dieser ist oft durch den Krankenkassenbeitrag bereits ausgeschöpft.

Wie wird die Rentenversicherung in der Auszahlungsphase versteuert?

Versicherte müssen auf ihre monatliche private Rente Steuern zahlen. Allerdings wird diese nicht komplett besteuert, sondern nur der sogenannte Ertragsanteil. Wie hoch dieser ist, regelt das Alter beim Renteneintritt. Wer mit 63 Jahren in den Ruhestand geht, muss 20 Prozent mit dem persönlichen Steuersatz versteuern. Beim Rentenbeginn mit 67 Jahren sind es dagegen 17 Prozent der Rente.

Höhe des Ertragsanteils bei Rentenbeginn
  • 63 Jahre - 20 Prozent
  • 64 Jahre - 19 Prozent
  • 65 und 66 Jahre - 18 Prozent
  • 67 Jahre - 17 Prozent
  • 68 Jahre - 16 Prozent
  • 69 und 70 Jahre - 15 Prozent

Lassen sich Versicherte ihre Rentenversicherung auf einen Schlag auszahlen, gestaltet sich die Besteuerung anders.

Im Vergleich zu den staatlich geförderten Alters­vorsorge­formen profitieren Sparer in der Regel von der besseren steuerlichen Behandlung während der Auszahlung.

Wie unterschiedlich die Besteuerung von einer monatlichen Rente von 300 Euro bei der Riester-Rente und bei der privaten Rentenversicherung ausfällt, zeigt folgende Tabelle.

Private Renten­versicherung, versteuert werden müssen: (Alter bei Renten­beginn) Riester-Rente, versteuert werden müssen: (Jahr des Renten­beginns)
54 Euro (66 Jahre) 240 Euro (2020)
51 Euro (67 Jahre) 255 Euro (2025)
48 Euro (68 Jahre) 270 Euro (2030)

Können Versicherte ihre Rentenversicherung kündigen?

Die private Rentenversicherung kann gekündigt werden. Vor allem in den ersten Jahren nach Vertragsabschluss droht dabei jedoch der Verlust der eingezahlten Sparbeträge, da zunächst Gebühren und Verwaltungskosten abbezahlt werden müssen.

Sinnvoller ist es oftmals, mit der Versicherungsgesellschaft eine Stilllegung des Vertrags zu vereinbaren. Das bis dahin angesparte Kapital wird weiterhin verzinst und zum Ende der Vertragslaufzeit ausgezahlt.

Wer sich dennoch für eine Kündigung der Rentenversicherung entscheidet, kann dies frühestens nach Ablauf des ersten Versicherungsjahres tun. Welche Kündigungsfrist gilt, ist abhängig vom Versicherungsvertrag. Meist beläuft sich die Frist auf einen bis drei Monate zum Jahresende.

Was bedeuten Rentengarantiezeit und Beitragsrückgewähr?

Beide Optionen gehen mit zusätzlichen Kosten einher und mindern die Rendite. Interessierte sollten daher im Vorfeld mit einem Versicherungsfachmann durchrechnen, ob sich die zusätzlichen Leistungen lohnen.

Welche Rentenversicherung ist sehr gut?

In den vergangenen Jahren haben die Versicherungsunternehmen immer neue Tarifvarianten auf den Markt gebracht. Neben klassischen und fondsgebundenen Varianten haben Interessierte inzwischen die Auswahl zwischen diversen Mischformen. Diese Vielfalt ist zwar erfreulich, erschwert jedoch den Vergleich der Renten­versicherungen erheblich.

Um eine passende private Rentenversicherung zu findent, empfiehlt es sich daher, auf ein individuelles Angebot Wert zu legen.