Rechtsschutz­versicherung

Wo kein Kläger, da kein Richter. Wer ungerecht behandelt wird, träumt davon, sich selbstbewusst für seine Rechte einzusetzen – am besten mit einem Anwalt. Doch die hohen Kosten halten viele davon ab. Nicht so mit einem passenden Rechtsschutz.

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Was möchten Sie über Rechtsschutz­versicherungen wissen?

Eine Rechtsschutzversicherung sorgt dafür, dass Anwalts- und Prozesskosten kein Hindernis darstellen. Der Versicherungsschutz deckt Kosten für Rechtsstreitigkeiten ab und leistet noch mehr.

Um bei der Vielzahl an Angeboten einen passenden Rechtsschutz zu finden, ist ein individueller Tarifvergleich ratsam.

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Warum ist eine Rechtsschutzversicherung sinnvoll?

Wer schon einmal einen Anwalt gebraucht hat, weiß um die hohen Ausgaben für den Juristen. Ein einziges Beratungsgespräch kostet bereits bis zu 226 Euro. Je nach Streitwert, Umfang der Rechtsanwaltsleistungen sowie etwaigen Gerichtskosten summieren sich die Kosten eines Rechtsstreits schnell auf mehrere hundert oder sogar tausend Euro.

Für sein Recht mit juristischen Mitteln zu kämpfen, ist daher in der Regel teuer. Eine gute Rechtsschutzversicherung bewahrt Versicherte jedoch vor den hohen Gerichts- und Anwaltskosten. Zumeist zahlt sich der Jahresbeitrag schon beim ersten Gespräch mit dem Anwalt aus.

Den Rechtsschutz vereinbaren Versicherte individuell nach dem Baukastenprinzip für verschiedene Lebensbereiche:

Achtung:

Der Arbeitsrechtsschutz lässt sich nur in Kombination mit dem Privatrechtsschutz vereinbaren. Gleiches gilt in der Regel für den Mietrechtsschutz. Einen gesonderten Rechtsschutz stellt die sogenannte Firmenrechts­schutz­versicherung für Unternehmer und Existenzgründer dar.

Welche Leistungen bietet die Rechtsschutz­versicherung?

Eine Rechtsschutz­versicherung kommt nicht nur für Anwaltskosten auf. Ihre Leistungen umfassen auch

  • Gerichtskosten,
  • Zeugengelder und
  • gerichtliche Sachverständigen­honorare.

Die Versicherung springt ebenfalls ein, wenn der Versicherte vor Gericht verliert und die Kosten der Gegenseite übernehmen muss. Eine Ausnahme stellen arbeitsrechtliche Streitigkeiten dar. Unabhängig vom Prozessausgang zahlt jede Partei beziehungsweise Rechtsschutz­versicherung in der ersten Instanz den eigenen Anwalt selbst.

Zu den häufigsten Streitfällen im Bereich Privates zählen laut aktuellem Advocard Streitatlas:
  • Scheidung/Trennung - 31%
  • Erbe - 25%
  • Urlaubs-/Reisemangel - 16%

Die Leistungen greifen nicht nur für den Versicherungsnehmer. Im Familientarif sind mit der Versicherung weitere Familien­mitglieder versichert. Dazu gehören neben dem Ehe- oder Lebenspartner auch Kinder, solange sie minderjährig sind oder sich in einer Ausbildung befinden und ledig sind.

Zu den häufigsten Streitfällen im Bereich Arbeit zählen:
  • Vergütung - 32%
  • Ordentliche Kündigung - 17%
  • Arbeitszeugnis - 12%

Rechtzeitig für Rechtsschutz­versicherung entscheiden

Eine Rechtsschutz­versicherung dient der Vorsorge. Daher sind in der Regel keine Streitigkeiten abgedeckt, die vor Versicherungs­­abschluss und vor Ablauf von Wartezeiten begonnen haben. Interessierte sollten sich daher so früh wie möglich für die Versicherung entscheiden.

Was zahlt die Rechtsversicherung nach einem verlorenen Gerichtsstreit?

Wer verliert, der zahlt! – Diese Regelung gilt in deutschen Gerichtssälen. Wer aus einem Rechtsstreit als Verlierer hervorgeht, hat nicht nur die Niederlage zu schultern. Auch die gesamten Kosten für den Rechtsstreit werden dem Prozessverlierer auferlegt. Dazu zählt auch das Honorar für den Anwalt des Gegners. Diese düstere Aussicht führt dazu, weshalb viele Personen eine gerichtliche Auseinandersetzung scheuen.

Wer vorsorglich eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen hat, darf diesen Situationen gelassener entgegensehen. Die Rechtsschutzversicherung kommt auch dann für die Anwalts- und Gerichtskosten auf, wenn der Versicherte vor Gericht unterliegt. Nur die vereinbarte Selbstbeteiligung muss der Versicherte aus eigener Tasche beisteuern.

Was zahlt die Rechtsschutzversicherung bei verlorenem Prozess?

  • Anwaltskosten des Versicherten
  • Anwaltskosten des Prozessgegners
  • Gerichtskosten
  • Gebühren für Zeugen, Gutachten und Sachverständige

Was zahlt die Versicherung nicht?

  • Strafgelder, die der Versicherte im Laufe des Prozesses an den Gegner bezahlen soll
  • Anwaltskosten des Gegners, die über dem üblichen Anwaltshonorar liegen

Ausnahme Arbeitsgericht!

Die Regelung, dass der Prozessverlierer die Anwaltskosten des Gegners übernimmt, trifft auf jeden Rechtsbereich mit Ausnahme des Arbeitsrechtes zu. Beim Arbeitsgericht zahlt jeder Prozessteilnehmer seine Anwaltskosten selbst. Eine Arbeitsrechtsschutzversicherung ist in diesem Fall ein empfehlenswerter Schutz vor hohen Kosten.

Was kostet eine Rechtsschutz­versicherung?

Bei der Rechtsschutz­­versicherung hängen die Kosten stark von den gewünschten Leistungen ab. Sollen alle Lebensbereiche abgesichert sein, gibt es günstigen Rechtsschutz bereits für rund 200 Euro im Jahr, wie der Vergleichsrechner zur Rechtsschutz­­versicherung zeigt. Die Angebote sehen allerdings eine Selbstbeteiligung von bis zu 400 Euro pro Fall vor. Möchten sich Versicherungs­­nehmer nicht an den entstandenen Anwaltskosten beteiligen, steigt der Jahresbeitrag auf bis zu 500 Euro und mehr.

Rechenbeispiele: Kosten der Rechtsschutzversicherung im Vergleich

Unser Musterkunde ist 35 Jahre und arbeitet als Angestellter in Berlin. Er ist Single und sucht nach Rechtsschutzversicherungen für verschiedene Bereiche. Als Selbstbeteiligung möchte er nicht mehr als 150 Euro bezahlen.

Folgende Jahresbeiträge müsste für die einzelnen Rechtsschutz-Bausteine einplanen:

  • Privatrechtsschutz - ab 133 Euro
  • Berufsrechtsschutz* - ab 167 Euro
  • Verkehrsrechtsschutz - ab 65 Euro
  • Mietrechtsschutz* - ab 170 Euro
  • Mietrechtsschutz (Vermieter)** - ab 183 Euro
  • Strafrechtsschutz - ab 235 Euro
  • Rechtsschutz-Kombi aus Privat-, Berufs-, Verkehrs- und Mietrechtsschutz - ab 213 Euro

* nur in Kombination mit Privatrechtsschutz erhältlich
** für eine Wohneinheit und 12.000 Euro Mieteinnahmen jährlich

Mit der Höhe der Selbstbeteiligung können Versicherungsnehmer die Kosten der Rechtsschutzversicherung senken. Single-Tarife ohne Selbstbeteiligung fangen preislich bei über 200 Euro an. Allerdings sollten Verbraucher den Eigenanteil an den Anwalts- und Gerichtskosten nicht zu hoch ansetzen. Schließlich müssen sie diesen im Ernstfall selbst aufbringen.

Generell unterscheiden sich die Anbieter hinsichtlich ihrer Preise stark, wie der aktueller Test von der Stiftung Warentest zeigt (Finanztest-Ausgabe 04/2022). Die Verbraucher­­organisation hat 60 Rechtsschutzpakete (Privat-, Beruf- und Verkehrsrechtsschutz) geprüft. 33 Rechtsschutz­versicherungen überzeugen mit einer guten Bewertung, darunter

  • Allianz,
  • R+V,
  • Arag,
  • Advocard,
  • Itzehoer und
  • Roland.

Der Jahresbeitrag der empfohlenen Anbieter schwankt bei einer Selbstbeteiligung von 150 Euro zwischen günstigen 267 Euro und teuren 1.001 Euro pro Jahr.

Die folgenden beiden Beispiele zeigen, welche Kosten für anwaltliche Leistungen (außergerichtliche Vertretung) zusammenkommen:

Weitere aktuelle Testsieger zur Rechtsschutz­versicherung

Auch die WirtschaftsWoche hat in Zusammenarbeit mit dem Analysehaus Morgen und Morgen 2022 verschiedene Rechtsschutz­versicherungen auf den Prüfstand gestellt. Dabei haben die Experten die Tarife für zwei Musterfälle überprüft:

Familie; Bausteine Privat, Beruf, Wohnen und Verkehr; Selbstbetrag 150 Euro

30-jähriger angestellter Single; Bausteine Privat, Beruf, Verkehr und Wohnen; Selbstbetrag 500 Euro

Für die Bewertung der Angebote spielte einerseits die Beitragshöhe eine wichtige Rolle, andererseits die Leistungen der Tarife.

Dem Test zufolge schneiden mehrere Tarife mit ihrem Preis-Leistungs-Mix mit einem sehr guten Gesamturteil ab.

Top-Tarife für SinglesTop-Tarife für Familien
Auxilia – Tarif „JurPrivat“Auxilia – Tarif „Rechtsschutz“
Örag – „Rechtsschutz Privat“NRV – „All-in“
VHV – „Klassik Garant Flexibilität All-in“
Arag – „Aktiv Rechts­schutz Premium“
Nürnberger – „All-in“
Örag – „Privat plus“

Die Kosten der genannten Top-Tarife schwanken für Familie zwischen rund 357 Euro und 850 Euro im Jahr sehr stark. Singles können sich ab 226 Euro im Jahr sehr gut versichern.

Tipp:

Nähere Informationen zu aktuellen Testsiegern finden Interessierte auf der Themenseite Rechtsschutzversicherung Test.

Hinweis:

Verschiedene Tests zur Rechtsschutz­versicherung zeigen nicht nur, dass sich die Anbieter teils stark in ihren Leistungen unterscheiden. Auch preislich gibt es große Abweichungen. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, mehrere Tarife hinsichtlich Preis und Leistung miteinander zu vergleichen.

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Wichtige Klauseln und Zusatzleistungen beim Rechtsschutz

Neben den Standardleistungen bieten viele Versicherer zusätzlichen Service. Sinnvoll ist beispielsweise eine kostenlose telefonische Rechtsberatung. Über sie können sich Kunden schnell und unkompliziert eine juristische Ersteinschätzung zu ihren Rechtsfragen einholen. Ohne Rechtsschutz kann die Rechtsberatung bis zu 190 Euro zuzüglich weiterer Ausgaben kosten.

Es sind zudem bestimmte Versicherungsbedingungen zu berücksichtigen. Dazu zählen:

Übrigens:

Ebenfalls empfehlenswert ist ein Vorsorge-Rechtsschutz. Mit diesem deckt die Rechtsschutzversicherung Kosten ab, die entstehen, wenn Versicherte eine Vorsorgevollmacht, eine Betreuungsverfügung oder eine Patientenverfügung aufsetzen beziehungsweise ein Testament erstellen.

Sind Streitfälle wegen Corona in der Rechtsschutzversicherung abgesichert?

Stornierte Reisen, Arbeitseinschränkungen oder sogar Kündigungen: Die Corona-Pandemie prägt den Alltag an vielen Stellen. Nicht alle Menschen sind mit den Einschränkungen, die für den Schutz der Gesundheit sorgen sollen, einverstanden.

Ob Streitfälle wegen Corona von der Rechtsschutzversicherung bezahlt werden, hängt von den Versicherungsbedingungen ab und auch vom Fall, um den es geht. Allgemeingültige Aussagen lassen sich dazu nicht machen.

Rechtsschutz­versicherung und Klage: Gute Vorbereitung ist wichtig

Damit diese Kostenerstattung auch bei einer gerichtlichen Niederlage reibungslos erfolgt, sollte der Versicherte im Vorfeld einige Vorbereitungen treffen.

Die Deckungszusage von der Versicherung einholen

Vor einer Klage muss er mit seiner Rechtsschutzversicherung Kontakt aufnehmen, den Rechtsfall erläutern und eine Deckungsanfrage stellen.

Der Versicherer prüft,

  • ob die Voraussetzungen des Versicherungsvertrages erfüllt sind,
  • welcher Versicherungsschutz besteht und
  • schätzt die Erfolgschancen des Konfliktes ein.

Bevor es zu einem Gerichtsfall kommt, werden auch alle außergerichtlichen Möglichkeiten betrachtet, die als Streitlösung infrage kommen. Dazu zählen auch die Mediation als alternatives Streitschlichtungsverfahren.

Hat die Versicherung festgestellt, dass ein Versicherungsfall vorliegt und sind die Erfolgschancen hoch genug, erteilt sie eine verbindliche Deckungszusage. Darin erläutert sie auch, welche Kosten sie in welcher Höhe übernimmt.

Wichtig:

Ohne Deckungszusage sollte es zu keiner Klage kommen. Ansonsten bleibt der Versicherte auf den Streitkosten sitzen.

Ist die Zusage für die Kostenübernahme einmal erteilt, ist der Rechtsschutzversicherer daran gebunden.

Mediation beim Streit in der Verwandtschaft

Familiäre Konflikte kosten Zeit und Nerven. Nicht selten landet ein Streit zwischen Verwandten sogar vor Gericht und dann kann es für die Streitenden teuer werden. Eine preiswerte und vor allem auch nachhaltige Alternative zum Weg vor den Richter ist die Mediation. Zerstrittene Paare, Geschwister, Eltern und deren erwachsene Kinder können hierbei in vertraulichen Gesprächen gemeinsam eine Lösung für ihren Konflikt erarbeiten. Unterstützt werden sie dabei von einem Mediator.

Mediation ist in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Das liegt zum einen daran, dass das Verfahren als außergerichtliche Konfliktbeilegung seit einiger Zeit sogar vom Gesetzgeber gefördert wird. Spätestens seit Inkrafttreten des Mediationsgesetzes im Juli 2012 wird in den Medien viel mehr über dieses Verfahren berichtet.

Ein anderer Grund, weshalb Mediation gerade auch im familiären Kontext immer stärker nachgefragt wird, ist wohl das Bedürfnis vieler Menschen, einen Streit in der Familie beizulegen. Gerade Paare, die sich trennen, wollen einen Konflikt nicht ihr Leben lang mit sich herumtragen, sondern sich aussprechen und dem Gegenüber auch nach der Trennung noch in die Augen sehen können. Heutzutage ist es vielen wichtig, dass sie trotz eines Streits in Zukunft vernünftig miteinander umgehen können.

Erfolgsaussichten bei weit über 80 Prozent

Mediation eignet sich vor allem für solche Streitfälle, bei denen die streitenden Parteien Interesse daran haben, ihren Konflikt beizulegen. Sofern alle Beteiligten bereit sind, gemeinsam eine zukunftsorientierte Lösung zu finden, liegen die Chancen für die außergerichtliche Streitbeilegung mittels Mediation bei weit über 80 Prozent.

Gegenüber einer juristischen Auseinandersetzung kann Mediation zahlreiche Vorteile haben:

  • Der Konflikt kann im konstruktiven Dialog tiefergehend bearbeitet werden.
  • Die Konfliktbearbeitung erfolgt vertraulich und unter Ausschluss der Öffentlichkeit.
  • Der Konflikt kann häufig schneller beigelegt werden.
  • Die Konfliktbeilegung ist günstiger als ein teurer Rechtsstreit.
  • Die gemeinsam erarbeitete Konfliktlösung ist zukunftsorientiert und nachhaltig.
  • Eine Einigung wird eher akzeptiert als ein Gerichtsbeschluss.
  • Alle Konfliktparteien können als Gewinner aus der Mediation hervorgehen.

Mit Mediation können alle Streitparteien gewinnen

Die kostenlose Informationsbroschüre „Es muss nicht vor Gericht enden – Wie Mediation beim Familienstreit hilft“ nimmt die Familienmediation als Konfliktlösungsverfahren in den Blick. Erfahrene Mediatoren berichten, wie die Mediation in der Praxis abläuft und mit welchen Kosten zerstrittene Parteien rechnen müssen. Interessierte erhalten in der Broschüre außerdem wichtige Tipps für die Suche nach einem passenden Mediator.

Broschüre herunterladen

Worüber streiten sich die Deutschen häufig?

Einen Rechtsschutz gibt es für viele Bereiche. Da stellt sich die Frage: Welche Absicherung brauche ich wirklich? Nicht immer ist das ganze Paket notwendig. Sinnvoll ist es, die Bereiche zu versichern, in denen Streitigkeiten wahrscheinlich sind.

Die folgende Übersicht zeigt, in welchen Bereichen laut Advocard Streitatlas sich am häufigsten gestritten wird:

  • Privat- & Strafrecht - 38%
  • Straßenverkehr - 26%
  • Arbeit - 13%
  • Wohnen und Miete - 11%
  • Behörden & Finanzen - 7%

Was gehört zum Privatrechtsschutz?

In jedem vereinbarten Lebensbereich leistet die Rechtsschutz­versicherung für entsprechende Fälle. Haben Versicherte beispielsweise Probleme mit der Kfz-Steuer, ist dafür der Verkehrs­rechtsschutz zuständig. Bei der Einkommensteuer ist dagegen der Privatrechtsschutz notwendig, betont die Stiftung Warentest.

Folgende Fälle sind je nach Tarif ebenfalls über den privaten Rechtsschutz abgedeckt:

 

Generell bietet eine Rechtsschutzversicherung Leistungen im Verwaltungsrecht (Ärger mit Behörden), Sozialrecht (Streit um Sozialversicherungs­leistungen), Steuerrecht (Probleme mit dem Finanzamt) und Vertrags- und Sachenrecht (Streitigkeiten um Verträge).

Tipp:

Um Interessenskonflikte beim Rechtsstreit mit einem Versicherungs­unternehmen zu vermeiden, ist es ratsam, einen Anbieter zu wählen, bei dem noch kein Vertrag besteht.

Wo erhalten Verbraucher noch günstigen Rechtsrat?

Eine Rechtsschutzversicherung kann teuer werden, wenn sie viele Bausteine enthält. Verbraucher sparen Kosten und Geld, wenn sie sich im Vorfeld schlau machen, ob sie für bestimmte Rechtsbereiche einen passiven Rechtsschutz nutzen können. Denn nicht jeder Konflikt landet im Gerichtssaal.

Für manche Streitigkeit reicht eine Rechtsberatung vollkommen aus. Dies leisten zum Teil auch Vereine oder Gewerkschaften. Auch andere Versicherungen decken Aufgaben ab, die einem juristischen Schutz ähneln.

Was tun, wenn die Rechtsschutzversicherung nicht zahlt?

Vor Versicherte die Klage einreichen, müssen sie sich beim Anbieter rückversichern, dass dieser den Rechtsfall anerkennt und der Kostenübernahme zustimmt. Was ist zu tun, wenn die Rechtsschutzversicherung den Antrag ablehnt?

Verbraucher müssen diese Entscheidung nicht passiv hinnehmen. Es gibt Wege, um eine erneute Prüfung zu veranlassen.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zur Rechtsschutz­versicherung

Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten rund um die Rechtsschutz­versicherung zusammengestellt:

Individuellen Versicherungs­schutz finden

Eine gute Rechtsschutz­versicherung sollte preislich und in Bezug auf die Leistungen zu den eigenen Wünschen passen. Nicht jeder Interessierte braucht beispielsweise einen Verkehrsrechtsschutz, Rentner sind wiederum nicht auf einen Berufsrechtsschutz angewiesen. Die Testsieger, die von Stiftung Warentest und Co. regelmäßig anhand von Modellkunden ermittelt werden, stellen daher nur eine erste Orientierung dar.

Mit einem guten Vergleichsrechner lassen sich zudem unkompliziert viele Tarife kostenlos gegenüberstellen und hinsichtlich verschiedener Kriterien filtern.

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