Verkehrsrechtsschutz

Unbesorgt auf der Straße unterwegs sein.

  • Deckt Rechtsstreits bei Unfällen und Reparatur­verträgen ab
  • Zahlung auch im Falle der gerichtlichen Niederlage
  • Beste Rechtsschutz­versicherung jetzt finden

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Zuletzt aktualisiert: Oktober 2019

Verkehrs­rechtsschutz: Wichtige Ergänzung zur Kfz-Versicherung

Streitigkeiten im Zusammenhang mit dem eigenen Fahrzeug können schnell ins Geld gehen, wenn ein Gericht klären muss, wer für den Schaden nach einem Unfall aufzukommen hat. Zwar bietet bereits die Kfz-Versicherung einen passiven Rechtsschutz. Doch oftmals reicht dieser nicht weit genug. Mit dem Verkehrs­rechtsschutz sind Versicherte dagegen umfassend vor den finanziellen Belastungen eines Rechtsstreits geschützt.

 

Weitere Themen

Immer gut zu wissen

Warum ist ein Verkehrsr­echtsschutz sinnvoll?

Der Verkehrs­rechtsschutz unterstützt Versicherte bei Rechts­streitigkeiten im Zusammenhang mit Unfällen, Kauf- und Reparatur­verträgen sowie dem Führerschein. Gerade durch Ereignisse im Straßenverkehr können zudem vor allem Autofahrer schnell in rechtliche Konflikte geraten, etwa wenn die Schuldfrage nach einem Unfall geklärt werden muss oder Fahrer Knöllchen beanstanden.

Bei diesen und weiteren Fällen greift der Verkehrs­rechtsschutz Betroffenen unter die Arme. Die Rechtsschutz­versicherung schützt Versicherte vor den finanziellen Konsequenzen, die ein Rechtsstreit mit sich zieht. Im Normalfall sind folgende Kosten berücksichtigt:

 

Mit einer Verkehrs­rechtsschutz gibt es kein finanzielles Risiko: Gewinnen Versicherte vor Gericht, muss der Gegner für die Kosten aufkommen. Verlieren sie, greift die Rechtsschutzversicherung. Welche Rechtsschutz­versicherungen ein hohes Leistungs­niveau bieten und dabei günstig sind, zeigt ein individueller Tarifvergleich.

Wen schützt der Verkehrs­rechtsschutz?

Der Verkehrs­rechtsschutz versichert sowohl den Versicherungs­nehmer als auch den Lebens- oder Ehepartner sowie seine Kinder. Für volljährige, unverheiratete Kinder gilt, dass sie sich in der ersten Berufs­ausbildung befinden müssen. Viele Verkehrs­rechtsschutz-Anbieter geben zudem als weitere Bedingung vor, dass das Kind noch im Haushalt der Eltern leben muss. Auch Eltern, Großeltern und weitere Familien­mitglieder können mitversichert werden.

Aktuelles zur Rechtsschutz­versicherung

Verkehrs­rechtsschutz nicht nur für Autofahrer wichtig

Wer kein Fahrzeug auf seinen Namen zugelassen oder kein eigenes Auto hat, profitiert dennoch von den Leistungen des Verkehrs­rechtsschutzes. Denn der Rechtsschutz greift auch, wenn Fahrer im Dienst- oder Firmenwagen, als Berufs­kraftfahrer mit dem LKW oder mit dem Mietwagen auf den Straßen unterwegs sind.

Zudem sind Radfahrer, Fußgänger und Benutzer öffentlicher Verkehrsmittel versichert. Sobald dort Kosten in Form eines Rechtsstreits entstehen, greift der Fahrer­rechtsschutz der Versicherung. Nachteilig ist hierbei jedoch, dass viele Versicherungs­gesellschaften den Rechtsschutz bei Sachen- oder Vertragsrecht ausschließen. Kommt es beispielsweise zu einem Streit mit der Mietwagenfirma, müssen die Kosten trotz Versicherung selbst übernommen werden.

Was leistet die Kfz-Versicherung?

Der passive Rechtsschutz der Autoversicherung wehrt unberechtigte Schadens­ersatzansprüche des Unfallgegners ab. Wollen Autofahrer eigene Schmerzensgeld- oder Schadens­ersatzansprüche durchsetzen, greift die Autoversicherung in der Regel nicht. Hier sind die Kosten für den juristischen Beistand selbst zu zahlen.

Rote Ampel, Blitzer, Trunkenheit am Steuer und Parkverbot

Die Rechtsschutz­versicherung leistet zwar in vielen Fällen. Viele Anbieter kommen allerdings nicht für die Kosten auf, die in Folge eines Rechtsstreits über Halte- oder Parkverstöße entstehen. Ebenfalls ausgeschlossen sind Straftaten im Verkehr, die vorsätzlich geschehen sind. Darüber hinaus übernimmt die Versicherung in den folgenden Fällen keine Geldstrafen oder Bußgelder:

Verkehrs­rechtsschutz im Test von Stiftung Warentest

Oftmals wird die Rechtsschutz­versicherung nur im Paket aus Privat, Berufs- und Verkehrs­rechtsschutz getestet. Für die Januar-Ausgabe 2019 der Finanztest hat die Stiftung Warentest eine Ausnahme gemacht und 130 Rechtsschutz­versicherungen unter die Lupe genommen. Gesucht wurde nach den besten Anbietern für Singles mit und ohne Auto sowie für Familien mit einem oder mehreren Fahrzeugen.

Aufgrund der verschiedenen Modellkunden empfehlen sich unterschiedliche Angebote für Interessierte. Für Familien mit einem Auto gibt es laut dem Rechtsschutz­versicherung Test neun sehr gute Versicherer. Die beste Bewertung erhalten dabei

  • Advocard
  • LVM

Deren bewertete Rechtsschutz­versicherungen kosten zwischen 124 Euro und 188 Euro im Jahr.

Vereinbaren Versicherte einen Selbstbehalt von 150 Euro, senken sie den Beitrag auf 95 Euro bis 128 Euro. Andere sehr gute Tarife sind allerdings noch günstiger. Entsprechend sinnvoll ist es, sich nicht nur an den Testsiegern zu orientieren, sondern zusätzlich verschiedene Angebote zur Verkehrs­rechtsschutz­versicherung individuell mit einem Tarifrechner zu vergleichen.

Telefonische Anwalts­beratung

Zu den Extraleistungen beim Verkehrs­rechtsschutz zählt die kostenlose telefonische Anwalts­beratung. Hierbei bietet die Versicherung eine kostenfreie Hotline zu Fachanwälten. Bei einigen Tarifen können die Anwälte auch per E-Mail kontaktiert werden.

Kostenloser und unabhängiger Vergleich

Ob im Straßenverkehr, auf der Arbeit oder im privaten Bereich: Manche Streitig­keiten lassen sich erst mithilfe einer Klage lösen. Aus diesem Grund lohnt sich nicht nur der Abschluss einer Verkehrs­rechtsschutz­versicherung, sondern einer Rechtsschutz­versicherung, die auch in anderen Lebenslagen greift, etwa bei Ärger mit dem Vermieter oder dem Arbeitgeber.

Um den richtigen Tarif zu finden, der zu den persönlichen Wünschen passt, verschaffen sich Interessierte am besten mit einem Tarifrechner einen Überblick über verschiedene Angebote. Der schnelle und kostenlose Vergleich bietet eine Übersicht über die Kosten und das Leistungs­niveau der Rechtsschutz­versicherungen.