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Private Krankenversicherung im Test

Aktuelle Testsieger im Überblick
Private Krankenversicherung im Test
  • Neueste Vergleiche von Stiftung Warentest & Co. auf einen Blick
  • Große Preisspannen bei hohem Leistungsniveau
  • Jetzt PKV mit optimalem Mix aus Preis & Leistung finden

Private Krankenversicherung im Test: Welche Anbieter überzeugen im Vergleich?

Eine gute private Krankenversicherung (PKV) bietet ein erstklassiges Leistungsniveau, auf das sich Versicherte in jeder Lebenslage verlassen können. Dabei sollte die Absicherung im Vergleich zu anderen Anbietern nicht zu teuer sein. Gerade beim Preis sind die Unterschiede jedoch groß, wie verschiedene Tests zu privaten Krankenversicherung zeigen. Die aktuellen Testsieger zeichnen sich meist durch einen sehr guten Mix aus Kosten und Leistungen aus.

Zuletzt aktualisiert: April 2019

Private Krankenversicherung: Aktuelle Testsieger 2019

Die private Krankenversicherung bietet für jeden Interessierten das passende Leistungsniveau. Abhängig davon, wie umfangreich die Versicherungsleistungen ausfallen, können Versicherte einen Grund-, Standard- oder Topschutz vereinbaren. Welcher Anbieter die beste private Krankenversicherung, hat 2019 bisher nur das Handelsblatt in einem Test ermittelt. Darüber hinaus gibt es einen Vergleich zu den Erfahrungen der Privatversicherten mit ihrem Anbieter. Im vergangenen Jahr wurden zudem viele Untersuchungen durchgeführt, an deren Testsieger sich Interessierte ebenfalls orientieren können.

Achtung: „In keinem anderen Versicherungsbereich ist ein Preis- und Leistungsvergleich so schwierig“ wie in der PKV, erläutert die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Sie rät daher dazu, sich „Angebote immer bei bestehendem Krankenversicherungsschutz und ohne Zeitdruck einzuholen.“

Aufgrund der hohen Komplexität in der privaten Krankenversicherung sollten sich Interessierte zudem nicht gleich für den erstbesten Tarif entscheiden. Sinnvoller ist es, mehrere Angebote zu vergleichen und deren Stärken sowie Schwachstellen mit einem Experten gegenüberzustellen.

Private Krankenversicherung im Vergleich beim Handelsblatt 2019

Im April 2019 ließ das Handelsblatt von der Ratingagentur Franke und Bornberg 184 Tarife zu privaten Krankenversicherung in einem Test analysieren. Dabei prüften die Analysten die PKV-Angebote hinsichtlich ihrer Leistungen und Kosten. Letztere stellen jedoch nur eine grobe Orientierung dar. Denn der Beitrag für die private Krankenversicherung ist unter anderem vom Alter und Gesundheitszustand abhängig. Weichen diese vom kerngesunden 35-jährigen Modellkunden ab, der für die Untersuchung herangezogen wurde, ändert sich die Beitragshöhe.

Eine private Krankenversicherung zählt in den Augen der Experten zum Standardschutz, wenn diese die Erstattung von

  • Psychotherapie,
  • Krankenfahrstühlen,
  • Zweibettzimmer und
  • mindestens 60 Prozent der Kosten für Zahnersatz vorsieht.

Leistet der Tarif weniger, gehört er in die Kategorie Grundschutz. Ein Tarif mit Topschutz spiegelt hingegen wider, dass die private Krankenversicherung zusätzlich zum Standardschutz Leistungen beim Heilpraktiker sowie Erstattungen für ein Einbettzimmer, Implantate und mindestens 80 Prozent der Zahnersatzkosten ermöglicht.

Das Ergebnis: Welche Tarife überzeugen?

Das Gesamtergebnis setzt sich zu 70 Prozent aus der Bewertung der Leistungen und zu 30 Prozent aus der des Beitrags zusammen. Beim Grundschutz überzeugen so sechs private Krankenversicherungen im Test mit einer sehr guten Bewertung. Die drei Angebote mit der höchsten Punktzahl sind:

Debeka „NW“
AXA „EL Bonus, Komfort Zahn-U, Kur-U/100“
R+V „Agil classic pro U“ und Barmenia „einsA prima2“

Auch beim Standardschutz überzeugen sechs Versicherer. Dabei findet sich erneut die Debeka („N“) unter den topplatzierten Tarifen. Sie erreicht zusammen mit Süddeutsche („AM30, S1, Z6“) und Nürnberger („Top3, S2, ZZ20“) 88 von 100 Punkten. 94 Punkte erzielt dagegen der Anbieter Barmenia („einsAprima2+“), der sich damit an die Spitze des Vergleichs setzt.

Tipp: Franke und Bornberg weist darauf hin, dass eine private Krankenversicherung immer auf den Interessierten zugeschnitten sein muss. „Grundsätzlich kann man mit einem Standardschutz-Tarif, der mindestens ein FFF-Ranking hat, nicht viel falsch machen.“ Das F-Ranking spiegelt dabei das Leistungsniveau wider. Neun Angebote erreichen das Top-Niveau. Deren Kosten schwanken allerdings deutlich zwischen 434 Euro und 596 Euro im Monat.

Aufgrund dieser Unterschiede ist es wichtig, zunächst mit einem individuellen Angebot herauszufinden, welche Krankenversicherung zu den eigenen Wünschen passt und dieses dann mit anderen Tarifen zu vergleichen.

Elf empfehlenswerte private Krankenversicherungen

Einen weiteren Vergleich der privaten Krankenversicherungen hat das Analysehaus Softfair für die WirtschaftsWoche im November 2018 erstellt. Hierbei wurden 220 Tarife hinsichtlich des Leistungsniveaus und der Beitragshöhe bewertet. Als Musterkunde wurde ein 30-jähriger Arbeitnehmer herangezogen.

Die untersuchten Krankenversicherungen teilten die Tester abhängig von ihren Leistungen in drei Kategorien ein: Einsteiger, Komfort und Premium. Dabei blickten sie auf die Bereiche Zahn, Ambulant und Stationär. Auch allgemeine Bedingungen wurden geprüft, etwa ob der PKV-Beitrag während der Elternzeit ermäßigt ist.

Ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis haben dem Test zufolge elf Tarife. Die meisten Top-Bewertungen erteilen die Experten im Premiumbereich, etwa an die private Krankenversicherung „einsAexpert1+, T42+, PVN“ von Barmenia, „AM12, S1, Z9, TA 6, PPN“ von SDK und „QMP 600 U, TAN 6U, PVN“ von Inter. Im Komfortbereich überzeugen „KVS1, PSV, P43, PVN“ von HanseMerkur und „K0, 37, PVN“ von ARAG am meisten, bei den Einsteigern sind es „NG, NW, KT 43, PVN“ von Debeka und „KVS1, T43, PVN“ von HanseMerkur.

Weitere aktuelle PKV-Testsieger: Wer ist der beste Versicherer 2019?

Während sich das Handelsblatt und die WirtschaftsWoche darauf konzentrieren, die privaten Krankenversicherungen hinsichtlich des Preis-Leistungs-Verhältnisses zu prüfen, geht der Branchendienst Map-Report einen anderen Weg. Unabhängig von Tarifen und Kosten analysiert er, welcher Versicherer am besten aufgestellt ist.

Im März 2019 untersuchten die Experten dazu 14 Versicherungsunternehmen anhand der drei Teilbereiche Service, Vertragsdaten und Bilanzzahlen. Durch die Auswertung dieser Fakten frei von Musterkunden liefert der Map-Report eine vergleichsweise objektive Analyse des Marktes.

Sieben Anbieter zur privaten Krankenversicherung erreichen im Vergleich die Höchstnote „mmm“, die für hervorragende Leistungen steht. Die Top 5 setzt sich dabei zusammen aus:

Debeka
Provinzial
Signal Iduna
R+V
Allianz

2018 konnten noch neun Versicherer mit der Bestnote glänzen. Dieses Jahr haben sich unter anderem SDK und Barmenia von den Spitzenplätzen verabschiedet, Allianz ist dagegen neu vertreten.

PKV-Versicherer im Vergleich

Wie der Map-Report hat auch das Deutsche Finanz-Service Institut (DFSI) im Herbst 2018 nicht die PKV-Tarife, sondern die Versicherungsunternehmen selbst untersucht. Geprüft wurden die privaten Krankenversicherer in den Kategorien Substanzkraft, Produktqualität und Service. Alle 33 in Deutschland aktiven Anbieter nahm das DFSI dabei unter die Lupe.

Erfreulich: 29 Unternehmen erreichen mindestens die Note "Gut". Testsieger wurde die Allianz, die als einziger Versicherer die Bestnote "Exzellent" erhält. Acht weitere private Krankenversicherer werden mit "Sehr gut" bewertet, darunter Signal Iduna, Barmenia und ARAG. Im Gegensatz zu den Tests in den vorherigen Jahren stellt das DFSI jedoch wachsende Qualitätsunterschiede zwischen den Anbietern fest. 

Eine private Krankenversicherung bietet umfassende Leistungen.

Private Krankenversicherung bei Stiftung Warentest im Test

Die Stiftung Warentest zählt zu den angesehensten Institutionen. Ihre Tests und die Ergebnisse sind daher häufig Grundlage bei der Entscheidung für oder gegen einen Anbieter. Bei der privaten Krankenversicherung liegt der letzte Vergleich der Stiftung Warentest jedoch schon einige Jahre zurück. Die Testsieger bieten somit nicht mehr als eine äußerst grobe Orientierung.

Mehr als 100 Tarife hatte die Verbraucherinstitution Ende 2014 in Bezug auf deren Preis-Leistungs-Verhältnis überprüft. Einige von ihnen sicherten sich dabei eine sehr gute Bewertung, beispielsweise der Tarif „VKA+u“ von Provinzial Hannover. Speziell für Selbstständige empfahl der Vergleich „VKSu“ vom gleichen Versicherer. Für Beamte überzeugte unter anderem „BV20, BV30“ von Concordia.

 

Selbstständige und Beamte dürfen sich jederzeit privat krankenversichern. Für Beamte ist die private Krankenversicherung sogar meist deutlich preiswerter als die gesetzliche, weil ein großer Anteil ihrer Krankheitskosten von der staatlichen Beihilfe übernommen wird.


Stiftung Warentest, April 2018

Private Krankenversicherung: Die besten Tarife für Beamte

Welche private Krankenversicherung für Staatsdiener die erste Wahl darstellt, hat Franke und Bornberg sowohl für das Handelsblatt als auch für das Wirtschaftsmagazin Focus-Money ermittelt. Dabei weichen die Bewertungskriterien jedoch voneinander ab, sodass die Vergleiche zu unterschiedlichen Resultaten führen.

Beim Test von Focus-Money im Spätsommer 2018 setzt sich die Gesamtnote zu je 40 Prozent aus den Versicherungskosten und den Leistungen zusammen. Die restlichen 20 Prozent entfallen auf die Finanzstärke des jeweiligen Versicherers.

Nürnberger und der Tarifkombination „BK30, BK21, BS230, BS221, BE“,
HanseMerkur („A30, A20Z, P3B30, P3Z, P2EB30, P2EZ, ZA 50, BET“) und
Bayerische Beamten („BC30 SB, BC20k SB, BKlinik+30, BKlinik+20k, BErgänzung+“)

erreichen drei Anbieter ein hervorragendes Ergebnis. Neun Tarife schnitten sehr gut ab, elf immerhin noch gut.

In der Untersuchung des Handelsblattes im April 2018 wurden die privaten Krankenversicherungen ausschließlich anhand ihrer Leistungen (70 Prozent der Gesamtnote) und ihrer Kosten (30 Prozent) beurteilt. Sieben Tarife überzeugen dabei und sind aus Sicht der Tester sehr gut, darunter:

Versicherer Tarifname Monat­liche Kosten
Nürnberger BK30, BK21, BS230, BS221, BE 221,00 Euro
Debeka B30, B20K, WL30, WL20K, BC 247,65 Euro
LVM AB30, AB20E, SB2/30 258,41 Euro

Da Beamte von der Beihilfe des Dienstherrn profitieren, finden sie in der privaten Krankenversicherung oftmals einen guten und günstigen Versicherungsschutz. Allerdings sollten auch sie vor Versicherungsabschluss mehrere Tarife und Angebote berücksichtigen. Auf diese Weise finden Staatsdiener nicht nur eine private Krankenversicherung, die auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist, sondern auch eine, die nicht zu viel kostet.

Welcher PKV-Anbieter ist aus Sicht der Kunden der beste?

Bei der Wahl der optimalen privaten Krankenversicherung spielt für viele Interessierte neben Preis und Leistung ein weiterer Faktor eine wichtige Rolle: die Erfahrungen anderer Kunden. Wie gut oder schlecht ein Versicherer ist, zeigt sich schließlich auch im Umgang mit den Versicherten bei der Kostenerstattung. Das Magazin Focus-Money prüfte daher im Januar 2019 mit dem Analysehaus Service Value, welcher Krankenversicherer bei der Schadenregulierung am fairsten ist.

Dazu wurden über Tausend Kundenurteile gesammelt. Die Versicherten beurteilten beispielsweise, ob sich ihr Anbieter an Leistungszusagen gehalten hat. Von den 29 untersuchten Anbietern sind zwölf den Erfahrungen der Kunden zufolge sehr gut, etwa:

Allianz
AXA
Debeka
HanseMerkur
Inter
Degenia
R+V
SDK
Signal Iduna
UKV

Individuell beste private Krankenversicherung vergleichen und finden

Im Vergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung bietet die private Krankenversicherung ein Maximum an Flexibilität. Statt Einheitsleistungen legen Versicherte ihren Leistungsrahmen selbst fest. Diese Freiheit führt jedoch dazu, dass sich die unterschiedlichen Krankenversicherungen nur schwer vergleichen lassen. Auch individuelle Faktoren wie Alter und Gesundheitszustands tragen dazu bei, dass die meisten Tests zur privaten Krankenversicherung eine Momentaufnahme für einen bestimmten Musterkunden darstellen.

Um die persönlich beste private Krankenversicherung zu finden, ist es daher sinnvoll, sich auf Angebote zu verlassen, die auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Mit der Unterstützung eines Fachmannes haben Interessierte nicht nur einen Experten an ihrer Seite, der sich auf dem Markt auskennt. Ihm sind zudem typische Stolperfallen beim Vertragsabschluss geläufig. Diesen gehen künftige Privatversicherte mit seiner Hilfe aus dem Weg.