Risikolebensversicherung

Familienabsicherung im Todesfall.

  • Finanzieller Schutz des Partner oder der Kinder im Todesfall
  • Frühzeitiger Abschluss lohnt sich
  • Günstige Risikoversicherung für Hinterbliebene jetzt finden

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Zuletzt aktualisiert: März 2020

Was ist eine Risikolebens­versicherung?

Die Risikolebensversicherung stellt eine wichtige Absicherung für Familien für den Todesfall eines oder beider Elternteile dar. Denn wie sollen Hinterbliebene im Ernstfall finanziell zurechtkommen, wenn der Hauptverdiener unerwartet oder nach einer schweren Krankheit aus dem Leben gerissen wird? Die Risikolebensversicherung leistet finanzielle Hilfe für die Angehörigen und verschafft ihnen dadurch Zeit zum Trauern.

Die Versicherung ist nicht nur ein wichtiger Hinterbliebenenschutz für Familien. Darüber hinaus können sich auch Geschäftspartner gegen das finanzielle Risiko bei dem Tod eines Partners absichern. Dabei steht das Ziel im Fokus, das bis dahin aufgebaute Unternehmen mit der Todesfallsumme der Versicherung aufrechtzuerhalten.

Wozu eine Risikolebens­versicherung abschließen?

Mit einer Risikolebensversicherung sorgen Versicherte sinnvoll vor. Denn sie zahlt im Fall des Todes des Versicherungsnehmers die vereinbarte Summe aus – steuerfrei. Schon ab dem ersten Beitrag gilt der volle Versicherungsschutz.

Die jährlichen Beiträge hierfür fallen gering aus, insbesondere wenn die Risikolebensversicherung frühzeitig abschlossen wird. Denn im Gegensatz zu einer Kapitallebensversicherung bauen Versicherte kein Sparkapital auf, sondern sichern sich nur eine vorab vereinbarte Auszahlung, sollten sie während der Laufzeit versterben.

Kosten einer Risikolebens­versicherung

Die Kosten der Risikolebensversicherungen hängen stark von individuellen Faktoren ab. Dazu zählen

  • Alter,
  • Vorerkrankungen und
  • riskante Hobbys.

Auch Raucher müssen höhere Versicherungsbeiträge aufgrund von Risikozuschlägen in Kauf nehmen. Denn ihr Risiko zu sterben ist deutlich erhöht. Nicht selten zahlen sie dreimal so viel wie Nichtraucher. Zudem ist die Höhe der Versicherungssumme und die Versicherungsdauer entscheidend.

Gesundheitsprüfung ernst nehmen

Um die Fitness des Versicherungsnehmers zu bewerten, werden bei Vertragsabschluss der Risikolebensversicherung Gesundheitsfragen gestellt. Diese sollten wahrheitsgemäß beantwortet werden. Andernfalls hat der Versicherer das Recht, Leistungen zu verweigern, wenn in der Gesundheitsprüfung falsche Angaben gemacht wurden.

Wer braucht eine Risikolebens­versicherung?

Eine Risikolebensversicherung eignet sich besonders dann zur Absicherung, wenn Verbraucher eine Familie haben oder planen, bald eine zu gründen. Denn sollte ihnen etwas zustoßen, müssen ihre Hinterbliebenen und Angehörigen nicht nur den emotionalen Verlust verkraften. Auch finanzielle Einbußen sind häufig mit dem Todesfall verbunden, insbesondere wenn der Hauptverdiener betroffen ist.

Darüber hinaus lässt sich die Risikolebensversicherung andere Zwecke einsetzen

  • Absicherung von Geschäftspartnern: Gerade bei kleinen Unternehmen kann der Tod eines geschäftlichen Partners erhebliche Konsequenzen für den weiteren finanziellen Erfolg der Firma haben. Um dies zu kompensieren, können Geschäftspartner, aber auch Ehepartner mittels einer verbundenen Risikolebensversicherung vorsorgen. Diese zahlt, wenn einer der beiden Versicherten stirbt.
  • Absicherung eines Darlehensvertrag bzw. einer laufenden Finanzierung (etwa einer Baufinanzierung): Insbesondere bei großen finanziellen Verpflichtungen wie einen Immobilienkredit zum Kauf oder Bau eines Eigenheims ist eine Risikolebensversicherung ratsam. Denn der Kredit muss weiter bedient werden. Gleiches gilt für laufende Ausgaben wie Miete, Versicherungen und Einkäufe. Zwar können Darlehensnehmer ihren Kredit auch mit einer Restschuldversicherung absichern. Die Risikolebensversicherung ist jedoch häufig die günstigere Alternative für Darlehen.

Spartipp

Eine verbundene Lebensversicherung sichert Ehepartner oder Geschäftspartner ab. Der Vorteil dabei ist, dass diese Form der Lebensversicherung günstiger ist als zwei einzelne Verträge. Sie lohnt sich vor allem dann, wenn etwa beide Ehepartner zum Einkommen beitragen.

Flexible Risikolebens­versicherung

Flexible Risikolebensversicherungen passen sich an die Lebensumstände des Versicherten an, was beispielsweise bei Darlehensverträgen sinnvoll ist. Die Versicherungssumme sinkt dabei im Laufe der Zeit im gleichen Maß wie die Kreditschuld. Dadurch verringern sich zum Ende der Laufzeit die Beiträge. Es ist auch möglich, dass die Versicherungssumme nach und nach ansteigt. Damit können Versicherte die Inflation, aber auch den mit den Jahren steigenden Lebensstandard ausgleichen.

Risiko­lebensversicherung und Erbschaftssteuer

Der Versicherungsnehmer sollte nicht auch gleichzeitig die zu versichernde Person sein, also der Menschen, dessen Ableben abgesichert wird. Denn dann fließt die Auszahlung im Fall des Todes an ihn und gehört zum Erbe. Je nach Freibetrag fällt dann die Erbschaftssteuer an. Gerade unverheirateten Paaren wird daher die Absicherung „über Kreuz“ empfohlen. Dabei schließen beide eine Risikolebensversicherung ab, nennen aber als zu versichernde Person nicht sich, sondern den Partner.

Günstige Risikolebens­versicherung finden

Gute, aber auch günstige Versicherungspolicen werden schon ab wenigen Euro pro Monat angeboten. Natürlich ist der Beitrag dabei abhängig von Alter, Gesundheitszustand und Hobbys. Nach einem Rechenbeispiel der Stiftung Warentest zahlt eine 35-jährige Nichtraucherin, die ihre Familie absichern will, für eine Versicherungssumme von 250.000 Euro und eine Vertragslaufzeit von 30 Jahren bei den günstigen Risikolebensversicherungen einen Jahresbeitrag von unter 300 Euro (Finanztest-Ausgabe 02/2020). Teure Tarife kosten bis zu 700 Euro.

Wer eine geringere Versicherungssumme für den Leistungsfall vereinbaren will, zahlt entsprechend weniger, wie der Vergleich mit dem Risikolebensversicherung Tarifrechner zeigt. Als grobe Faustformel gilt, dass die Todesfallleistung mindestens dem drei- bis fünffachen des Jahresbruttoverdienstes des Versicherten entspricht. So ist gewährleistet, dass die Auszahlung nicht nur für das erste Jahr nach dem Tod ausreicht, sondern auch mehrere Jahre darüber hinaus, etwa für die Ausbildung der Kinder.

Tipp:

Vor allem bei der Risikolebensversicherung lohnt es sich, verschiedene Tarife miteinander zu vergleichen. Denn die Verträge unterscheiden sich kaum in den Leistungen, auch nicht, wenn sich die Vertragslaufzeit oder andere Faktoren ändern. Dennoch schwanken die Beträge für den Schutz teils deutlich. Mit einem unverbindlichen Vergleich finden Interessierte den optimalen Anbieter und sparen dabei viel Geld ein.