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Fondsgebundene Rentenversicherung

Mit renditestarker Altersvorsorge beruhigendes Finanzpolster schaffen
Fondsgebundene Rentenversicherung
  • Lebenslange Rente sichern
  • Deutlich höhere Rendite als bei klassischer Rentenversicherung
  • Mit persönlichem Angebot die beste private Altersvorsorge finden

Warum jetzt für eine fondsgebundene Rentenversicherung entscheiden?

In der anhaltenden Niedrigzinsphase stellt die fondsgebundene Rentenversicherung eine renditestarke Alternative zur klassischen Altersvorsorge dar. Die Anbieter unterscheiden sich jedoch hinsichtlich ihrer Fondsauswahl und ihrer Kosten. Wer das Beste aus seiner fondsgebundenen Rentenversicherung herausholen will, sollte daher mehrere Angebote bei der Wahl der passenden Absicherung berücksichtigen.

Zuletzt aktualisiert: Oktober 2018

Wie funktioniert eine fondsgebundene Rentenversicherung?

Mit einer privaten fondsgebundenen Rentenversicherung bauen sich Sparer ein solides Polster für den Ruhestand auf. Dabei wird im Vergleich zu klassischen Altersvorsorgeprodukten mit Garantieverzinsung nicht nur ein kleiner Teil der Beiträge in ertragreiche Anlageformen wie Aktien investiert. Vielmehr fließt das Geld vorwiegend in Investmentfonds.

Entwickeln sich diese positiv, profitieren Versicherte von den Erträgen und damit einer hohen Rente im Alter. Bei sehr riskanten Fonds sind jedoch auch Wertverluste möglich. Gerade bei langen Laufzeiten können diese allerdings in der Regel ausgeglichen werden. Um Verluste zu vermeiden, bieten manche Versicherer die Option, sich von schwachen Fonds zu trennen und die Beiträge sowie das bisher angesparte Kapital in andere Investmentfonds anzulegen. Darüber hinaus wird das Kapital in den letzten Jahren vor der Rente oftmals in sichere Fonds umgeschichtet. Kursverluste kurz vor dem Ruhestand sind mit der Fondsrente somit kaum möglich.

Fondsgebundene Rentenversicherung - RentenhöheFondsgebundene Rentenversicherung - Rentenhöhe mobil

Eine gute fondsgebundene Rentenversicherung sollte nicht nur eine breite Auswahl an Fonds bieten, sondern auch geringe Kosten verursachen und möglichst flexibel sein. Hier gibt es jedoch kein Standardprodukt. Vielmehr empfehlen sich je nach finanziellem Spielraum, Lebensumstand und Sparziel sehr verschiedene Angebote. Diese zeichnen sich durch unterschiedliche Risikovarianten aus.

Aufgrund der großen Fondsauswahl ist es wichtig, dass sich Verbraucher eng mit ihrer privaten Rentenversicherung befassen, um den persönlich besten Mix aus Sicherheit und Rendite zu wählen. Mit einem auf sie zugeschnittenen Angebot finden sie eine fondsgebundene Rentenversicherung, die den eigenen Ansprüchen zu 100 Prozent gerecht wird.

Welche Vorteile bietet eine fondsgebundene Rentenversicherung?

Im Gegensatz zu klassischen Rentenversicherungen sind Fondspolicen von den aktuellen Niedrigzinsen kaum betroffen. Klassische Produkte müssen in sichere Anlagen wie Staatsanleihen investieren, die fast keine Zinsen mehr bringen. Fondsrenten erwirtschaften hingegen bei guter Leistung sehr hohe Renditen. Dadurch steigt die Höhe der privaten Renten und somit der finanzielle Rahmen im Alter.

Im Vergleich zu anderen Altersvorsorgemöglichkeiten gewährt eine fondsgebundene Rentenversicherung bei Rentenbeginn zudem mehr Flexibilität. Denn Versicherte haben die Wahl zwischen einer lebenslangen Rente und einer einmaligen Kapitalabfindung.

Bei der Rentenversicherung mit Fondsbeteiligung stehen darüber hinaus verschiedene Risikoklassen zur Auswahl. Das hat den Vorteil, dass Sparer ihre Altersvorsorge an die eigene Anlagestrategie anpassen können. Soll der Fokus eher auf Sicherheit liegen, ist es möglich, einen geringeren Aktienanteil zu wählen. Bei einem renditeorientierten Vorgehen verzichtet Versicherte dagegen auf sichere Anlagen wie Staatsanleihen zugunsten von Renditechancen.

Risikoklasse Eignet sich für Sparer, …
1 die höchsten Wert auf Sicherheit legen. Jeder angesparte Cent fließt in sichere Anlagen.
2 denen Sicherheit wichtig ist. Erwirtschaftet der Versicherer Überschüsse, werden nur diese in Fonds investiert.
3 die auf einen guten Sicherheit-Rendite-Mix achten. Die Tarife bieten eine Risikobegrenzung und Garantieleistungen.
4 die mit hohen Ertragsschwankungen gut zurechtkommen bei gleichzeitiger Chance auf konkrete Zinsgewinne.
5 die äußerst renditeorientiert anlegen wollen. In dieser Klasse sind die Ertragschancen, aber auch das Verlustrisiko sehr hoch.

Tipp: Bei der privaten Rentenversicherung können Sparer ihre Altersvorsorge selbst in die Hand nehmen und verschiedene Investmentfonds zum Aufbau der Altersvorsorge auswählen. Wem die Expertise fehlt, der kann sich von einem Experten sein persönliches Risikoprofil erstellen lassen oder eine vorgeschlagene Fondskombination des Versicherers wählen.

Was geschieht mit der Rente im Todesfall?

Haben sich Versicherte bei ihrer fondsgebundene Rentenversicherung für eine monatliche Rente entschieden, erfolgt die Zahlung ab dem vereinbarten Rentenbeginn bis zum Tod des Versicherungsnehmers. Doch was geschieht mit dem Finanzpolster, wenn der Versicherungsnehmer vor Beginn der Auszahlungsphase oder kurz danach verstirbt? Dies hängt von den Vereinbarungen mit dem Versicherer ab. Denn in bestimmten Fällen erhalten Angehörige das Geld aus der Versicherung.

  • Beitragsrückgewähr: Sieht der Vertrag diese Klausel vor, zahlt die Versicherung bei Tod des Versicherten vor Rentenbeginn Hinterbliebenen die bisher eingezahlten Beiträge sowie die erzielten Erträge aus. Diese Option gibt es jedoch nicht zum Nulltarif, sodass sie die spätere Rente im Erlebensfall schmälert. Zum Schutz der Angehörigen biete sich alternativ eine Risikolebensversicherung an.
     
  • Rentengarantiezeit: Stirbt der Versicherte nach Renteneintritt, hört die Rentenzahlung im Normalfall auf. Mit dieser Option legt der Versicherungsnehmer im Vorfeld einen Zeitraum von beispielsweise zehn Jahren fest. Tritt sein Tod innerhalb dieser zehn Jahre nach Beginn der Rentenzahlung ein, wird die Rente bis Ablauf an die bezugsberechtigte Person gezahlt.
     
  • Hinterbliebenenrente: Damit lässt sich beispielsweise der Ehepartner absichern. Er erhält im Todesfall bis zum eigenen Lebensende die vereinbarte Hinterbliebenenrente – unabhängig davon, ob der verstorbene Partner bereits die private Rente bezog oder sich noch in der Sparphase befand.

Tipp: Wie bei der Beitragsrückgewähr entstehen durch Rentengarantiezeit und Hinterbliebenenrente zusätzliche Kosten. Interessierten ist daher zu empfehlen, beim Vergleich der verschiedenen Rentenversicherungen gemeinsam mit einem Experten abzuwägen, ob sich der ergänzende Schutz wirklich auszahlt oder es Alternativen gibt.

Steuererklärung und Steuervorteile

Die Beiträge für die fondsgebundene Rentenversicherung sind zwar nicht steuerlich absetzbar. Dennoch bietet diese Variante Steuervorzüge. Diese gelten dann, wenn die Vertragslaufzeit mindestens zwölf Jahre umfasst und die Versicherung nicht vor dem 63. Lebensjahr des Sparers endet. Ist dies der Fall, müssen im Rentenalter nur 50 Prozent der Erträge, die mit der fondsgebundenen Rentenversicherung erwirtschaftet wurden, versteuert werden.

Sind die Voraussetzungen nicht erfüllt, fallen neben einer 25-prozentigen Abgeltungssteuer ein Solidarzuschlag und gegebenenfalls die Kirchensteuer an.

Tipp: Die Rürup-Rente bietet bereits während der Ansparphase steuerliche Vorteile. 2018 können 86 Prozent der eingezahlten Beiträge bis zur Höchstgrenze geltend gemacht werden. Diese Altersvorsorge richtet sich daher vorwiegend an Selbstständige und Freiberufler sowie gutverdienende Arbeitnehmer.

Für wen ist die fondsgebundene Rentenversicherung geeignet?

Die fondsgebundene Rentenversicherung ist insbesondere für Sparer interessant, deren Rentenbeginn noch ein paar Jahrzehnte in der Zukunft liegt. Sie profitieren am meisten von den renditeorientierten Tarifen und können Wertverluste im Regelfall durch ihre lange Spardauer ausgleichen. Dazu haben sie die Möglichkeit, die Anlage in stärkere Fonds umzuschichten. Ein solcher Wechsel ist steuerfrei und jederzeit eine Option.

Aber auch Menschen ab Mitte 40 haben noch immer eine gute Chance, sich mit der fondsgebundenen Rentenversicherung ein solides Polster für den unbeschwerten Ruhestand aufzubauen. Allerdings sollten sie vor Abschluss der Versicherung eines Experten zurate ziehen, um unnötige Risiken beispielsweise durch einen zu risikoreichen Anbieter zu vermeiden.

Welche Anbieter bieten starke Rentenversicherungen an?

Die fondsgebundene Rentenversicherung im Test

Fondsgebundene Rentenversicherungen lassen sich aufgrund ihrer unterschiedlichen Risikobewertungen schwer miteinander vergleichen. Dennoch versuchen Tests diesen Klassen gerecht zu werden, indem die Tarife in bestimmte Bereiche eingeteilt werden. Der Vergleich des Wirtschaftsmagazins Focus-Money (Ausgabe 41/2017) hat zusammen mit der Ratingagentur Franke und Bornberg verschiedene Rentenversicherungen mit Fondsbeteiligung untersucht. Unter den Tarifen mit 100 Prozent Beitragsgarantie erzielen

Allianz – Tarif „PrivatRente InvestFlex“
Continentale – „Rente Garant“
WWK – „Premium FondsRente protect pro“
MyLife – „Aktiv FGNK+“
Signal Iduna – „SI Global Garant Invest Flexible Rente“
Württembergische – „FRB Genius FRH“ und
AXA/DBV – „Relax Rente Comfort“

eine sehr gute Bewertung. Unter den Fondspolicen ohne Beitragsgarantie überzeugt der Versicherer Neue Leben („aktivplan HRV2“) mit einer hervorragenden Bewertung. Weitere sieben Anbieter sind sehr gut, darunter Alte Leipziger („AL_RenteFlex AR15 (Fonds)“), Debeka („Chance Invest CA6I“) und Stuttgarter („FlexRente invest 53oG“).

Tipp: Auf der Seite Rentenversicherung Test finden sich weitere aktuelle Testsieger.

Wann ist ein Wechsel oder eine Kündigung der Rentenversicherung sinnvoll?

Entwickeln sich die Fonds nicht wie gewünscht oder verbuchen sogar Verluste, denken Versicherte schnell über eine Kündigung nach. Eine übereilte Vertragskündigung ist jedoch in der Regel nicht empfehlenswert. Einerseits geht dies mit Wertverlusten einher. Andererseits verlieren Sparer den Anspruch auf den Steuervorteil, sodass eine 25-prozentige Abgeltungssteuer fällig wird.

Grundsätzlich sind Versicherte gut beraten, wenn sie ihre Sparanteile alternativ auf andere Fonds umverteilen. Bei vielen Versicherungen ist ein solcher Fondswechsel einmal jährlich sogar kostenfrei möglich.

Sind Kunden knapp bei Kasse und können die Beiträge nicht mehr aufbringen, ist es sinnvoll, den Versicherungsvertrag beitragsfrei zu stellen. Dann zahlen sie keine Beiträge mehr, das bisher angesparte Kapital erwirtschaftet allerdings weiterhin Erträge. Bei Ende der Vertragslaufzeit nehmen sie wie geplant die Rentenversicherung in Form einer Einmalauszahlung oder einer monatlichen Rente in Anspruch.

Wird eine Fondspolice gekündigt, zahlt die Versicherung nur den sogenannten Rückkaufswert aus. Dieser errechnet sich aus dem Wert der Fondsanteile abzüglich eines – oftmals nicht unerheblichen – Abschlages. Eine Kündigung ist daher immer der letzte Schritt für Versicherte.

Jetzt persönlich beste Absicherung finden

Die Bandbreite der fondsgebundenen Rentenversicherungen reicht von eher sicheren bis zu sehr risikofreudigen Fonds. Entscheidend ist daher, dass Interessierte eine finanzielle Absicherung wählen, die zu ihrem Spartyp passt. Ein individuelles Angebot hilft dabei herauszufinden, welcher Mix aus Rendite und Sicherheit am besten zu den eigenen Anforderungen an die private Altersvorsorge passt. Mithilfe eines Versicherungsexperten lassen sich zudem unverbindlich und kostenlos gute von schlechten Tarifen trennen.