Hunde-OP-Versicherung

Damit die Gesundheit des Hundes keine Frage des Geldes ist.

  • Operationskosten von der Versicherung zahlen lassen
  • Versicherungsschutz ab unter 10 Euro im Monat
  • Preise und Leistungen vieler Anbieter einfach & schnell vergleichen

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Hunde-OP-Versicherung: Teure Operationen absichern

Viele Hunde kennen den Tierarzt lediglich von Vorsorge­untersuchungen. Doch es kann auch anders kommen, sei es eine schwere Krankheit wie Krebs oder eine böse Verletzung. Muss der Vierbeiner operiert werden, wird es für Halter schnell teuer. Zwischen wenigen hundert und einigen tausend Euro ist alles möglich. Eine Hunde-OP-Versicherung erstattet die Kosten für Operationen sowie Vor- und Nachsorge.

Immer gut zu wissen

Warum ist eine Hunde-OP-Versicherung sinnvoll?

Wäre ein Hundeleben perfekt, würde es bis zum Ende glücklich und vor allem gesund verlaufen. Doch Gesundheit lässt sich nicht planen, auch nicht, wenn Herrchen und Frauchen auf die richtige Ernährung, Auslauf sowie Impfungen und Co. achten. Eine Krankheit oder ein Unfall kann unvermittelt zuschlagen.

Die meisten Halter sind bereit, jeden Cent für ihren treuen Begleiter auszugeben. Insbesondere Operationen stellen dabei jedoch keine Kleinigkeit dar, die ohne Weiteres zu stemmen sind. Für Hundebesitzer ist die Hunde-OP-Versicherung daher ein wichtiger Kostenschutz, der bereits ab wenigen Euro pro Monat zu haben ist.

Einer Umfrage des Versicherers Gothaer unter mehr als 1.000 Hundehaltern zufolge wurden bereits 40 Prozent der Vierbeiner einmal operiert. Bei rund der Hälfte zahlten sie dafür mehr als 500 Euro. Je nach Diagnose kann die Tierarztrechnung allerdings auch deutlich höher sein, wie die Beispiele zeigen.

Was leistet eine Hunde-OP-Versicherung?

Tumore, kaputte Zähne beziehungsweise Zahnfrakturen, Wundnähte und Kreuzbandrisse zählen zu den häufigsten Ursachen für eine Operation beim Hund. Auch ein neues Ellenbogen- oder Hüftgelenk setzen die Tierärzte häufig ein. Bei solch einer sogenannten Dysplasie erstatten jedoch nicht alle Hundekranken­versicherungen die Kosten. Wem diese Leistung wichtig ist, der sollte einen genauen Blick in die Versicherungsbedingungen werfen.

Generell sehen die Leistungen einer Hunde-OP-Versicherung die Kostenübernahme von folgenden Punkten vor:

  • Medizinisch notwendige Operation
  • Stationäre Unterbringung in der Tierarztpraxis oder Tierklinik
  • Nachbehandlungen, Medikamente und Verbandsmaterial
  • Freie Wahl der Tierklinik
  • Freie Tierarztwahl

Der Leistungsumfang variiert jedoch je nach Tierkrankenversicherung. So gibt es Unterschiede bei der:

  • Wartezeit (zwischen einem und drei Monaten),
  • Höhe der Selbstbeteiligung,
  • Dauer des Auslandsschutzes (zwischen einem und zwölf Monaten),
  • Leistungsgrenze je Operation (zwischen 1.000 Euro und unbegrenzt)
  • Übernahme der Behandlungskosten am letzten Untersuchungstag vor der OP
  • Obergrenze bei bezahlten Tagen in der Tierklinik (zwischen zehn und fünfzehn Tagen)
  • Übernahme von Physiotherapie nach dem Eingriff
  • Übernahme von Operationen in Teilnarkose
  • Erstattungshöhe der Gebührenordnung der Tierärzte (zwischen 1- bis 3-fachen Satz)

Tipp:

Bei der Hunde-OP-Versicherung stolpern Interessierte häufig über die Abkürzung GOT. Sie steht für die Gebührenordnung der Tierärzte, die wiederum angibt, was und wie viel die Mediziner abrechnen dürfen. Dabei können sie den einfachen Satz, aber auch mehr in Rechnung stellen. Eine gute Hundeversicherung sollte daher mehr als den einfachen Erstattungssatz zahlen, sodass Versicherte nicht auf dem Großteil der OP-Kosten sitzen bleiben.

Aufpassen müssen Hundehalter zudem bei Angeboten, die nur Operationen im Zuge eines Unfalles absichern. Dieser Schutz kann zwar ebenso sinnvoll wie eine breiter angelegte Hunde-OP-Versicherung sein. Versicherungsnehmer sollten sich allerdings genau bewusst machen, wann der Schutz greift und wann nicht.

Aufgrund der Wartezeiten ist es sinnvoll, sich frühzeitig für die finanzielle Absicherung zu entscheiden. Sie greift auch nicht für Operationen, die vor Versicherungsbeginn durchgeführt wurden. Aus diesem Grund ist es nicht möglich, die Hunde-OP-Versicherung nachträglich zu vereinbaren.

Zahlt die Hundekranken­versicherung bei Kastration?

Die Versicherung springt nur für medizinisch notwendige Eingriffe ein. Bei Kastrationen ist dies häufig nicht der Fall. Einige Anbieter zahlen allerdings eine Pauschale, etwa 50 Euro für einen Rüden und 75 Euro für eine Hündin.

Was kostet eine Hunde-OP-Versicherung?

Der Beitrag für eine Hunde-OP-Versicherung hängt wesentlich vom Alter bei Vertragsbeginn und den gewünschten Leistungen ab. Einige Versicherungsunternehmen berücksichtigen zudem die Rasse, da damit typische Erkrankungen einhergehen, die einen Eingriff im Laufe der Versicherungszeit wahrscheinlicher machen.

Je älter ein Hund ist, desto größer ist das Risiko von Alterserkrankungen oder Vorerkrankungen. Entsprechend kostet der Versicherungsschutz der Tierversicherung für Hunde im fortgeschrittenen Eintrittsalter mehr. Manche Versicherer arbeiten zudem mit Altersgruppen, sodass die Kosten steigen, wenn das Tier in die nächste Stufe aufsteigt.

Wie hoch der Monatsbeitrag für einen einjährigen Deutschen Schäferhund bei einer Vielzahl von Anbietern ist, zeigt die folgende Übersicht:

Versicherungsbeitrag pro Monat
  • R+V „Basis“ - 8,00 Euro
  • HanseMerkur „Smart“ - 8,34 Euro
  • Petplan „OP-Kostenschutz SB100“ - 11,48 Euro
  • balunos „Bronze 3-Jahres-Vertrag“ - 13,03 Euro
  • Adcuri „OP-Schutz nur nach Unfall“ - 13,46 Euro
  • Agila „OP-Kostenschutz 24“ - 14,90 Euro
  • Gothaer „OP Basis“ - 16,00 Euro
  • Helvetia „PetCare OP-Schutz“ - 18,90 Euro
  • degenia „OP-Kostenschutz T20 online“ - 22,17 Euro
  • balunos „Gold 1-Jahres-Vertrag“ - 25,49 Euro

Quelle: Hunde-OP-Versicherung Tarifrechner, Stand Juli 2021

Ist der Hund gechippt oder anderweitig gekennzeichnet, räumen die Versicherer oftmals einen Rabatt ein. Gleiches gilt, wenn Versicherte eine längere Vertragslaufzeit wählen.

Tipp:

Wollen Hundebesitzer mehr als nur die Tierarztkosten für operative Eingriffe absichern, können sie sich für eine Hundekrankenversicherung mit Vollschutz entscheiden. Diese kommt auch für ambulante Behandlungen auf. Dafür zahlen Halter allerdings mehr: für den einjährigen Deutschen Schäferhund je nach Tarif zwischen 25 Euro und 105,22 Euro im Monat.

Mehr erfahren zur Hundekrankenversicherung

Hundehaftpflicht und OP-Versicherung kombinieren

Eine Hundehaft­pflichtversicherung ist ein Muss für jeden Hundehalter. Ihr Schutz lässt sich mit dem einer OP-Versicherung verknüpfen. Im Vergleich zu zwei separaten Abschlüssen können Versicherte mit dem Kombivertrag Geld sparen.

Hunde-OP-Versicherung Test: Welcher Versicherer ist sehr gut?

Für die Hunde-OP-Versicherung werden Vergleiche von Stiftung Warentest und Co. nur selten erstellt. Für 2021 gibt es jedoch einen aktuellen Test von der Verbraucher­organisation. Nach fünf Jahren Pause hat sie wieder das Leistungsniveau geprüft, dieses Mal von mehr als 60 Hunde-OP-Versicherungen.

Dabei vergibt sie zwar keine Testnoten, sondern gibt nur an, wie es um den Leistungsumfang einzelner Tarife steht. Dennoch erhalten interessierte Hundehalter einen guten ersten Überblick.

Für ihren Hunde-OP-Versicherung Vergleich prüfte die Stiftung Warentest folgende Punkte:

  • Höhe der Kostenerstattung für zwei Musterfälle (Kreuzbandriss-OP und Bandscheiben-OP)
  • Ausgeschlossene Krankheiten und Fehlentwicklungen (beispielsweise Brachyzephales Atemwegssyndrom oder Gelenkdysplasie)
  • Mitversicherung von Zahn-OPs, minimalinvasiven OPs, Endoprothesen, Voruntersuchung, Nachbehandlung, Physiotherapie nach OP, Auslandsschutz

17 der 61 Hunde-OP-Versicherungen haben in den Augen der Stiftung Warentest ein sehr hohes Leistungsniveau. Diese Top-Tarife verteilen sich auf fünf Anbieter. Die folgende Tabelle gibt jeweils die günstigste Hunde-OP-Versicherung der Versicherer wieder:

Versicherer Tarif Jahresbeitrag für dreijährigen Mischling
Uelzener Hunde OP Premium Plus 566 Euro
Ias Balunos OP Silber 90% 233 Euro
HanseMerkur Tier-OP Best (SB) 198 Euro
Barmenia OP-Schutz 229 Euro
Allianz TK Kleintiere Smart 100% 222 Euro

Die Kosten selbst spielten im Vergleich der Stiftung Warentest keine Rolle. Dennoch hat sie die Verbraucherorganisation für drei verschiedene Hunderassen und -alter erhoben (Jack Russell Terrier, sechs Monate; mittelgroßer Mischling, 3 Jahre; Labrador Retriever, 7 Jahre). Dabei stießen die Tester aus Preisunterschiede unter den Top-Tarifen von mehr als 800 Euro im Jahr.

Weitere Testsieger

Eine weitere Analyse des Instituts Service Value gibt Aufschluss darüber, bei welchen Versicherern Hundebesitzer gute Erfahrungen mit der Kostenerstattung gemacht haben. Dazu wurden sie befragt, wie sie die Regelung eines Leistungsfalls beurteilen. Dabei konnten die Kunden zwischen ausgezeichnet, sehr gut, gut, mittelmäßig und schlecht wählen.

Hunde-OP-Versicherung im Vergleich bei Service Value: Die Ergebnisse

Mit

  • Agila,
  • Petplan und
  • Uelzener

schneiden drei Tierkrankenversicherungen im Test mit einer sehr guten Bewertung ab. Allianz, Gothaer und Zurich sind aus Sicht der Versicherten zudem gut. Für Barmenia, DEVK, Helvetia und R+V werden keine Ergebnisse angegeben.

Tipp:

Bei den Hunde-OP-Versicherungen ist das Angebot noch recht überschaubar, da nur wenige Versicherer die Absicherung anbieten. Beim Test der Stiftung Warentest waren es elf berücksichtigte Anbieter.

Mithilfe des Vergleichsrechners lassen sich verschiedene Tarife daher einfach, kostenlos und übersichtlich hinsichtlich Preis und Leistung gegenüberstellen. So finden Hundebesitzer schnell einen geeigneten Schutz für ihren Hund.