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Hundehaftpflichtversicherung

Notwendiger Schutz für jeden Hundehalter
Hundehaftpflichtversicherung
  • Je nach Hund und Bundesland gesetzlich vorgeschrieben
  • Schützt bei Personen-, Sach- und Vermögensschäden
  • Auf wichtige Zusatzleistungen achten
  • Versicherungskosten variieren stark

Hundehaftpflichtversicherung: Alle Infos zu Leistungen und Beiträgen

Egal ob Chihuahua oder Deutsche Dogge: Jeder Hund kann seinem Herrchen oder Frauchen Kummer bereiten, wenn der Vierbeiner unabsichtlich Dritte verletzt oder deren Eigentum beschädigt. Ohne Hundehaftpflichtversicherung haftet der Besitzer für solche Schäden mit seinem gesamten Vermögen. Der Abschluss der Versicherung ist nicht immer freiwillig – In manchen Bundesländern darf kein Hund ohne entsprechende Haftpflicht geführt werden.

Warum ist die Hundehaftpflicht so wichtig?

Hundehaftpflicht
Die Hundehaftpflicht schützt nur vor
unabsichtlich herbeigeführten Schäden

Viele Hundehalter können sich nur schwer vorstellen, dass ihr Vierbeiner anderen Menschen schaden könnte. Tatsächlich verbucht der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft jedoch jedes Jahr im Schnitt 100.000 Schäden, die im Rahmen der Hundehaftpflichtversicherung reguliert werden. Ohne diese Absicherung, die häufig auch als Hundehalterhaftpflichtversicherung bezeichnet wird, müssen Hundebesitzer mit ihrem Privatvermögen für den entstandenen Schaden aufkommen. Der Schutz gilt dabei nicht nur für den Halter, sondern auch für Familienangehörige.

Die folgenden zwei Beispiele verdeutlichen das erhebliche finanzielle Risiko, welches Hundehalter ohne Versicherung eingehen.

Hundebiss mit Folgen Hund verursacht Autounfall
Beim Spaziergang mit dem Hund kommt plötzlich ein fremder Vierbeiner auf das Gespann zu. Es folgt ein Gerangel zwischen den Hunden. Dabei springt der fremde Hund immer wieder an der Person hoch und beißt ihm in die Hand. Ein Hund rennt während des Spaziergangs unvermittelt über die Straße. Ein Autofahrer kann den Crash mit dem Hund in letzter Sekunde verhindern. Das Auto dahinter kracht jedoch in den Wagen. Dabei verletzen sich die Insassen.
Dem Geschädigten wurde in erster Instanz ein Schmerzensgeld in Höhe von 2.000 Euro sowie weitere 1.560 Euro für beschädigte Kleidung und Brille zugesprochen (LG Erfurt Az. 8 O 1517/11). Der Hundehalter muss für die Schäden an den Fahrzeugen, Schadensersatz und Schmerzensgeld mehr als 80.000 Euro zahlen.

Während in den meisten Bundesländern eine Versicherungspflicht für solche Hunde gilt, die als gefährlich eingestuft sind, ist der Abschluss in manchen Regionen Deutschlands unabhängig von der Rasse vorgeschrieben, beispielsweise in Berlin, Niedersachsen und Thüringen.

Leistungen der Hundehaftpflicht und sinnvolle Zusatzleistungen

Auf ihre Hundehaftpflichtversicherung können sich Versicherte immer dann verlassen, wenn ihr Vierbeiner anderen Menschen einen Vermögens-, Sach- oder Personenschaden verursacht. Zerkaut oder zerkratzt der Hund teure Möbel, während der Hundehalter mit ihm bei Freunden zu Besuch ist, springt die Versicherung genauso ein, wie in dem Fall, wenn Fremde oder ein Hundesitter gebissen werden. Sollten Geschädigte durch den Vorfall eine gewisse Zeit nicht arbeiten können, ist der Verdienstausfall versichert. Verletzt der Hunde andere Vierbeiner, kommt die Hundehaftpflicht für die Tierarztkosten auf.

Die Beispiele zeigen, dass es in vielen Situationen für Hundebesitzer heikel werden kann – selbst wenn ihr Vierbeiner die beste Erziehung genossen hat.

Hundehaftpflichtversicherung

Um möglichst umfassend abgesichert zu sein, gibt es einige Zusatzleistungen, auf die Hundebesitzer Wert legen sollten. Dazu zählen:

Kein Leinenzwang: Vielerorts muss der Hund an der Leine geführt werden. Missachten Hundehalter die Vorschrift und es kommt im Zuge dessen zu einem Schaden, zahlt die Versicherung dennoch.

Mietsachschäden: Damit sind Schäden abgedeckt, die der Hund in privat genutzten Mietwohnungen anrichtet, beispielsweise wenn der Vierbeiner eine Tür zerkratzt oder Türleisten zerbeißt.

Forderungsausfalldeckung: Nicht jeder Hundehalter hat eine Hundehaftpflichtversicherung oder ist finanziell in der Lage, Schadensersatzforderungen nachzukommen. In solch einem Fall schützt dieser Zusatzbaustein Versicherte davor, auf dem Schaden sitzenzubleiben, der ihm oder seinem Hund durch einen fremden Vierbeiner verursacht wurde.

Fremdhüterrisiko: Der Schutz der Versicherung greift auch dann, wenn der Hund nicht vom Besitzer, sondern von einer anderen Person beaufsichtigt wird.

Deckschaden: Kommt es zu einem ungewollten Deckakt, leistet die Hundehaftpflicht für die daraus resultierenden Kosten, etwa für den Schwangerschaftsabbruch oder für die Welpenaufzucht.

Wie berechnet sich der Beitrag für die Hundehaftpflichtversicherung?

Die Kosten der Hundehaftpflicht orientieren sich zunächst an den gewählten Leistungen und der Höhe der Deckungssumme. Diese sollte drei Millionen Euro nicht unterschreiten. Viele Versicherer bieten mittlerweile standardmäßig eine Summe von fünf, 20 oder sogar 50 Millionen Euro. Darüber hinaus beeinflusst die Rasse des Hundes den Versicherungsbeitrag. Besitzer von großen Hunden und von Vierbeinern, die als gefährlich eingestuft sind, müssen daher je nach Anbieter für den Schutz mehr zahlen.

Beitragssenkend wirkt sich dagegen eine Selbstbeteiligung aus. Je mehr der Versicherte bereit ist, im Schadensfall aus der eigenen Tasche zu zahlen, desto günstiger wird die Hundehaftpflicht. Auch eine jährliche Zahlweise belohnen viele Versicherer mit einem Rabatt.

Aktuelle Testsieger für die Hundehaftpflichtversicherung

Tests zur Hundehaftpflichtversicherung werden eher selten veröffentlicht. Stiftung Warentest ließ beispielsweise sechs Jahre verstreichen, ehe sie im Frühjahr 2016 eine neue Untersuchung mit knapp 60 Anbietern im Vergleich durchgeführt hat. Alle Tarife bieten dabei einen Grundschutz. Das bedeutet, dass Hundehüter, Mietsachschäden, ein Auslandsaufenthalt und Deckschäden versichert sind. Auch Hundewelpen sind mindestens bis zum Alter von sechs Monaten mitversichert. Der Schutz der Hundehaftpflicht gilt zudem dann, wenn Versicherte gegen Halterpflichten verstoßen.

Der Jahresbeitrag für die 40 günstigsten Angebote schwankt zwischen 58 Euro und 131 Euro. Weniger als 70 Euro im Jahr verlangen laut Stiftung Warentest die folgenden Versicherer:

  • NV "Premium"
  • Ammerländer "Comfort"
  • Bavaria Direkt/Ovag
  • HanseMerkur
  • GVO "Smart and easy"
  • VHV "Klassik-Garant"
  • Janitos "Balance"

 

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