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Hundesteuer in Hamburg

Hundesteuer in Hamburg
  • Hundesteuer liegt bei 90 Euro jährlich
  • Verpflichtende Hundehaftpflichtversicherung für alle Halter
  • Jetzt guten und günstigen Schutz finden

Hundesteuer und Hundehaftpflicht in Hamburg

Die Hansestadt Hamburg zählt zu den Bundesländern, in denen sowohl eine Anleinpflicht als auch eine Hundehaftpflichtversicherung für alle Hundehalter vorgeschrieben ist. Das Hundegesetz sieht zudem vor, dass Hamburger Hundebesitzer ihren Vierbeiner mit einem Mikrochip kennzeichnen und das Tier in einem Hunderegister anmelden. Die Hundesteuer ist einheitlich geregelt.

Hundehaftpflicht Hamburg
Die Hundehaftpflicht ist in
Hamburg vorgeschrieben

Leinenzwang in Hamburg

Das Hundegesetz der Hansestadt Hamburg schreibt eine allgemeine Anleinpflicht für alle Hunde außerhalb des eigenen eingefriedeten Besitztums vor. In Mehrfamilienhäusern gilt die Leinenpflicht bereits außerhalb der Wohnung des Hundehalters. Die Vierbeiner sind an einer höchstens zwei Meter langen Leine zu halten. Der Leinenzwang gilt nicht in den von den Bezirken als Hundeauslaufzonen gekennzeichneten Freilaufflächen.

Hundehalter können sich in Hamburg von der generellen Anleinpflicht befreien lassen, wenn sie bei der zuständigen Behörde eine Bescheinigung über eine sogenannte Gehorsamsprüfung vorlegen. Damit weisen sie nach, dass sie den Hund im Alltag unter Kontrolle haben und diesen so führen können, dass vom Hund voraussichtlich keine Gefahren oder erheblichen Belästigungen für Menschen, Tiere oder Gegenstände ausgehen.

Die Gehorsamsprüfung kostet zehn Euro bei einem anerkannten Sachverständigen. Hunde, die in Hamburg als gefährlich eingestuft werden, können nicht von der Anleinpflicht befreit werden.

Maulkorbpflicht in Hamburg

Im Bundesland Hamburg müssen gefährliche Hunde einen Maulkorb tragen, sobald sie sich außerhalb des eingefriedeten Besitztums ihres Halters befinden. Auf eingezäunten Grundstücken und im Wohnraum Dritter dürfen die Hunde nur dann ohne Maulkorb und Leine geführt werden, wenn der Inhaber des dortigen Hausrechts zustimmt.

Kampfhunde in Hamburg

Als gefährliche Hunde gelten in Hamburg

  • Pit Bull Terrier,
  • American Staffordshire Terrier,
  • Staffordshire Bullterrier und
  • Bullterrier.

Zudem gelten solche Hunde als gefährlich, die ein unangemessenes oder ausgeprägtes Aggressionsverhalten gegenüber Menschen oder Tieren zeigen. Solange der Hundehalter die zuständige Behörde nicht mit einem Wesenstest vom Gegenteil überzeugen, gelten laut Kampfhundeverordnung außerdem die Rassen

  • Bullmastiff,
  • Dogo Argentino,
  • Dogue de Bordeaux,
  • Fila Brasileiro,
  • Kangal, 
  • Kaukasischer Owtscharka,
  • Mastiff,
  • Mastin Español,
  • Mastino Napoletano,
  • Rottweiler und
  • Tosa Inu

als gefährlich.

Hundesteuer in Hamburg

Das Finanzamt Hamburg ist für die Festsetzung der Hundesteuer in der Hansestadt zuständig. Pro Hund müssen Hamburger Hundebesitzer demnach 90 Euro im Jahr zahlen. Für gefährliche Hunde gilt ein jährlicher Hundesteuersatz in Höhe von 600 Euro.

Hundehaftpflichtversicherung ist in Hamburg Pflicht

Neben der Hundesteuer fallen für Hamburger Hundehalter weitere Kosten durch die vorgeschriebene Hundehaftpflichtversicherung an. Alle Besitzer sind gesetzlich dazu verpflichtet, eine entsprechende Haftpflichtversicherung mit einer Mindestversicherungssumme von einer Million Euro für ihren Vierbeiner abzuschließen. Hierbei können sie jedoch viel Geld sparen. Denn zwischen der teuersten und günstigsten Hundehaftpflicht liegen nicht selten Hundert Euro und mehr pro Jahr.

Welche Angebote sich sowohl hinsichtlich des Preises als auch der Leistungen empfehlen, finden Interessierte mit einem unverbindlichen Tarifvergleich heraus.

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