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Rürup-Rente

Steuern sparen und optimal für das Alter vorsorgen
Rürup-Rente
  • Mit der Rürup-Rente Altersvorsorge aufbauen und Steuerlast senken
  • Vor allem für Selbstständige und Gutverdiener sinnvoll
  • Große Unterschiede bei den Leistungen

Rürup-Rente 2018: Passende Altersvorsorge für Selbstständige und Gutverdiener

Um im Alter keine Abstriche machen zu müssen, ist private Vorsorge wichtig. Nur eine einzige private Altersvorsorge bietet dabei die Möglichkeit, ein beruhigendes finanzielles Polster aufzubauen und gleichzeitig hohe Steuererleichterungen zu genießen: die Rürup-Rente. Sie richtet sich vor allem an zwei Personengruppen.

Zuletzt aktualisiert: September 2018

Was ist eine Rürup-Rente?

Mit 20, 30 oder 40 Jahren lässt sich nur schwer abschätzen, wie viel Geld später notwendig ist, um einen sorgenfreien Ruhestand zu haben. Feststeht, dass dafür die gesetzliche Rente allein zu niedrig sein wird. Um den Lebensabend ohne finanzielle Probleme zu genießen, ist eine private Altersvorsorge wichtig.

Die Rürup-Rente ist einer Form der privaten Altersvorsorge. Sie zählt zusammen mit der gesetzlichen Rentenversicherung und dem berufsständischen Versorgungswerk zur sogenannten Basisvorsorge. Versicherte können ihre Beiträge in der jährlichen Steuererklärung als Altersvorsorgeaufwendung geltend machen. Im Gegensatz zu anderen Vorsorgeformen wie der Riester-Rente beträgt der anrechenbare Höchstbetrag deutlich über 2.100 Euro. 2018 liegt die Grenze bei über 23.000 Euro, 2019 voraussichtlich sogar über 24.000 Euro. Die Steuerersparnis ist daher für Versicherungsnehmer immens.

Wie hoch die Rürup-Steuererstattung konkret ausfällt, hängt von verschiedenen Faktoren wie dem persönlichen Steuersatz ab. Entsprechend sinnvoll ist es, sich mit einem Altersvorsorgexperten zusammenzusetzen, der den individuellen Steuervorteil berechnet und bewertet, ob die Rürup-Rente zum individuellen Vorsorgeplan passt.

 

Seit wann gibt es die Rürup-Rente?

Die Rürup-Rente wurde 2005 eingeführt. Sie dient als Alternative für Personen, die keinen Anspruch auf die Zulagen der Riester-Rente haben und sich dennoch mit einer staatlich geförderten Altersvorsorge auf ihren Lebensabend vorbereiten wollen.

Für wen eignet sich die Rürup-Rente?

Rürup Rente
86 % der Einzahlungen sind 2018 steuerlich absetzbar.

Es gibt keine Einschränkungen, wer die über Steuererleichterungen staatlich geförderte Rürup-Rente abschließen darf. Sie richtet sich daher an alle, die mit Beginn des Rentenalters finanziell unabhängig bleiben und ihre gesetzliche Rente aufstocken wollen. Aufgrund ihrer Besonderheiten spricht die Altersvorsorge allerdings zwei Personengruppen besonders an:

  • Selbstständige und Freiberufler: Sie haben in der Regel keinen Anspruch auf die staatlichen Zulagen der Riester-Rente. Die Rürup-Rente stellt daher für Selbstständige die einzige Option dar, mit Unterstützung des Staates eine private Altersvorsorge aufzubauen. Flexible Einzahlungen und Einmalzahlungen geben dieser Gruppe zudem die Freiheit, die Beitragshöhe nach ihren schwankenden Einkommen auszurichten.
     
  • Gutverdiener: Personen mit hoher Steuerlast profitieren von den staatlich geförderten Rentenversicherungen, da sie diese durch die absetzbaren Beiträge deutlich senken. Neben gutverdienenden Beamten oder besserverdienenden Beschäftigten ist es auch für Personen mit durchschnittlichem Einkommen sinnvoll, die Steuererleichterungen zu nutzen.

Welche Formen der staatlich geförderten Altersvorsorge gibt es?

Bei der Rürup-Rente wird im Wesentlichen zwischen der klassischen und der fondsgebundenen Variante unterschieden:

  • Klassische Rürup-Rente: Diese Rürup Versicherung zeichnet sich durch eine Garantieverzinsung aus. Sparer wissen bereits zum Vertragsabschluss, wie hoch ihre private Rente im Ruhestand ausfällt. Die Rentenhöhe kann durch Überschussbeteiligungen noch steigen. Allerdings sind die Versicherer durch die zugesagte Verzinsung in ihren Möglichkeiten eingeschränkt, wie sie das Geld der Beitragszahler möglichst gewinnbringend anlegen. Große Renditechancen gibt es daher nicht.
     
  • Fondsgebundene Rürup-Rente: Hier legen die Versicherer das Geld der Kunden in Fonds an. Je nach Tarif bieten die Unternehmen dabei eine Kapital- beziehungsweise Beitragsgarantie. Das bedeutet, dass sich Versicherte darauf verlassen können, bei Rentenbeginn mindestens das bis dahin angesparte Kapital in Form einer lebenslangen Rente zu erhalten.

Klassische oder fondsgebundene Altersvorsorge vereinbaren?

Mit einem unverbindlichen Angebot finden Interessierte unkompliziert heraus, welche Rürup-Rente am besten zu welchem Spartyp passt.

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Tipp: Da es beim gleichen Versicherungsunternehmen Angebote mit und ohne diese Garantie geben kann, ist es wichtig, genau auf die Vertragsbedingungen zu achten. Ist keine Kapitalgarantie vereinbart, besteht die Gefahr, dass Sparer weniger Rente bekommen, als sie im Laufe der Jahre angespart haben.

Welche Vorteile und Nachteile hat die Rürup-Rente?

Die Rürup-Rente spricht vor allem Verbraucher an, die ihre steuerliche Belastung senken wollen. Welche Vorteile und Nachteile sie hat, zeigt die folgende Übersicht.

7 Vorteile der Rürup-Rente

  • Steuerliche Entlastung: Insbesondere Besserverdiener senken mit dieser privaten Altersvorsorge ihre Steuerlast durch die vom Finanzamt berücksichtigten eingezahlten Beiträge.
     
  • Sicherheit: Das angesparte Kapital ist pfändungssicher und wird weder bei einer Privatinsolvenz noch bei einem Hartz-IV-Antrag angerechnet.
     
  • Flexible Einzahlung: Sondereinzahlungen in den Vertrag und Beitragsänderungen sind jederzeit möglich.
     
  • Lebenslange Rentenzahlung: Der Versicherer garantiert Kunden eine lebenslange Rentenzahlung bis zum Tod, unabhängig davon, wie lange sie leben.
     
  • Kein Mindestbeitrag: Anders als bei der Riester-Rente gibt es keinen Mindestbeitrag, den Versicherte im Jahr zahlen müssen.
     
  • Steigende Förderhöhe: Bis 2025 wächst der Anteil, den Sparer jährlich steuerlich absetzen, auf 100 Prozent.
     
  • Freibetrag: Sind Verbraucher später auf die sogenannte Grundsicherung im Alter angewiesen, bleibt bei der Berechnung der Sozialleistung ein Freibetrag von mindestens 100 Euro monatlich anrechnungsfrei.

7 Nachteile der Rürup-Rente

  • Besteuerung der Rente: Die ausgezahlten Renten werden im Alter mit dem persönlichen Steuersatz versteuert. Bis zum Jahr 2040 sind die Auszahlungen nur begrenzt steuerpflichtig.
     
  • Begrenzte Vererbbarkeit: Das Kapital kann nicht vererbt werden. Interessierte können jedoch eine Hinterbliebenenrente vereinbaren.
     
  • Keine Kapitalauszahlung: Es ist keine einmalige Auszahlung der angesparten Beiträge möglich.
     
  • Keine Kündigung: Der Vertrag kann nicht gekündigt werden. Alternativ lässt er sich beitragsfrei stellen.
     
  • Eingeschränkte Wechseloption: Da bisher gesetzliche Vorschriften für den Wechsel fehlen, können Anbieter diesen verweigern.
     
  • Keine vorgeschriebene Beitragsgarantie: Manche Versicherungsgesellschaften verzichten auf die Garantie, alle angesparten Beiträge in Form einer Rente wieder auszuzahlen. Sie können so das Geld ihrer Versicherten renditereicher anlegen.
     
  • Keine vorzeitige Auszahlung: Versicherte haben frühestens mit 62 Jahren Anspruch auf ihre lebenslange Rente.

Rürup-Rente Maximalbeitrag 2018/2019: Wie gestaltet sich der Steuervorteil genau?

Die Rürup-Steuererstattung hängt von den jährlichen Beiträgen, dem individuellen Steuersatz und dem Anteil ab, den das Finanzamt bei der Steuererklärung berücksichtigt. Dieser Prozentsatz steigt jedes Jahr, bis Sparer 2025 ihre gesamten Beiträge bis zum Höchstbeitrag steuerlich geltend machen können. Die Absetzbarkeit des Rürup-Beitrags ist 2018 auf 86 Prozent der geleisteten Aufwendungen gedeckelt, die das Finanzamt als Sonderausgaben anerkennt. 2019 sind es 88 Prozent.

Noch bis 2014 war der Maximalbeitrag zur Rürup-Rente auf 20.000 Euro pro Jahr festgeschrieben. Seit 2015 ist der Betrag an den Höchstbeitrag zur knappschaftlichen Rentenversicherung (West) gekoppelt. Dieser steigt regelmäßig, sodass der steuerliche Vorteil wächst.

2018 ergibt sich so ein Höchstbetrag von 23.712 Euro pro Jahr (bei Verheirateten: 47.424 Euro). Die absetzbaren Altersvorsorgeaufwendungen (86 Prozent der geleisteten Beiträge zur Rürup-Rente, zur gesetzlichen Rentenversicherung und zu einem berufsständigen Versorgungswerk) liegen somit bei 20.392 Euro (Ehepaare 40.784 Euro).

Für 2019 soll die Beitragsbemessungsgrenze der knappschaftlichen Rentenversicherung von derzeit 96.000 Euro auf 98.400 Euro pro Jahr steigen. Dadurch erhöht sich der steuerlich absetzbare Anteil der Rürup-Beiträge. Bleibt es bei diesem Wert, liegt der Höchstbeitrag für die private Altersvorsorge bei 24.304,80 Euro, von denen das Finanzamt 88 Prozent, also rund 21.388 Euro anerkennt (für Verheiratete: 42.776 Euro).

Rürup-Rente und Steuer – Übersicht der maximal absetzbaren Altersvorsorgeaufwendungen:

Jahr Maximalbetrag für Versicherte Davon absetzbar
2015 22.172 Euro 17.737 Euro
2016 22.766 Euro 18.668 Euro
2017 23.362 Euro 19.624 Euro
2018 23.712 Euro 20.392 Euro
2019 voraus­sichtlich 24.304 Euro voraus­sichtlich 21.388 Euro

Weitere Informationen zur Rürup-Rente und zu den steuerlichen Aspekten dieser Altersvorsorge finden Interessierte auf ruerup-rente.net.

So senken Sparer mit der Rürup-Rente ihre Steuerlast

Wie stark Versicherte ihre Steuern reduzieren, hängt von individuellen Faktoren. Je mehr sie jedoch innerhalb eines Jahres in ihren Vertrag einzahlen, desto höher fällt der Sonderausgabenabzug aus. Er verringert das zu versteuernde Einkommen. Das folgende vereinfachte Beispiel verdeutlicht die Steuererleichterung:

Steuerlast 2018  
Bruttojahreseinkommen 50.000 Euro
Arbeitnehmeranteil gesetzliche Rentenversicherung (9,3 Prozent) 4.150 Euro
Arbeitgeberanteil gesetzliche Rentenversicherung (9,3 Prozent) 4.150 Euro
Jährlicher Beitrag zur Rürup-Rente 6.000 Euro
Gesamtbetrag Altersvorsorgeaufwendung 14.300 Euro
Abzugsfähig (86 Prozent) 12.298 Euro
Abzüglich Rentenbeitrag Arbeitnehmer Minus 4.150 Euro
Sonderausgabenabzug 8.148 Euro
Steuer ohne Sonderausgaben (Grenzsteuersatz 25 Prozent) 12.500 Euro
Steuer mit Sonderausgaben 9.207 Euro
Steuerersparnis 3.293 Euro

Sinnvoll ist es nicht nur, den Steuervorteil der Rürup-Rente zu prüfen, sondern auch die Vorsorgeform mit anderen Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge zu vergleichen. Hierbei hilft vor allem die Expertise eines Fachmannes: Er kennt sich mit den Stärken und Schwächen der Angebote aus. So kann er anhand der persönlichen Situation optimal abschätzen, welche private Altersvorsorge am besten zu den individuellen Wünschen passt.

Welche Regeln gelten bei der Auszahlung und Besteuerung?

Sparer erhalten ihre monatliche Rente frühestens ab dem 62. Lebensjahr, bei älteren Verträgen ab dem 60. Lebensjahr. Eine andere Form der Auszahlung gibt es bei der Rürup Versicherung nicht.

Die Rürup-Rente unterliegt wie die gesetzliche Rente und die Riester-Rente der nachgelagerten Besteuerung. Das bedeutet, dass in der Ansparphase keine Steuern auf die Beiträge fällig werden, dafür jedoch in der Auszahlungsphase. Da in dieser der persönliche Steuersatz meist niedriger ist als während des Erwerbslebens, ist die nachgelagerte Besteuerung allerdings eher von Vorteil.

Übersicht zur nachgelagerten Besteuerung

Von 1.800 Euro monatlicher Rente müssen versteuert werden:

  • 2018: 76 Prozent (1.368 Euro)
  • 2019: 78 Prozent (1.404 Euro)
  • 2020: 80 Prozent (1.440 Euro)
  • 2021: 81 Prozent (1.145 Euro)
  • 2022: 82 Prozent (1.476 Euro)

Wie hoch der zu versteuernde Anteil der Rente ist, hängt vom Jahr des Renteneintritts ab. 2018 sind es beispielsweise 76 Prozent, 2019 78 Prozent. Ab 2040 muss die komplette Rente besteuert werden.

Häufig gestellte Fragen

Frage Antwort
Kann die Rürup-Rente gekündigt werden? Der Gesetzgeber sieht keine Kündigung vor. Sparer können alternativ den Vertrag beitragsfrei stellen. Sie zahlen dann nicht weiter in ihren Vertrag ein. Das bis dahin aufgebaute finanzielle Polster wird zu Rentenbeginn als monatliche Rente ausgezahlt.
Ist ein Anbieterwechsel möglich? Ein Wechsel des Versicherers ist zwar gesetzlich nicht geregelt. Je nach Anbieter können Versicherte das angesparte Kapital auf einen neuen Vertrag übertragen. Der Wechsel kann jedoch mit zusätzlichen Gebühren einhergehen.
Was ist bei Sonderzahlungen zu beachten? Wer Wert auf Sonderzahlungen legt, sollte beim Vergleich verschiedener Angebote darauf achten, ob dafür zusätzliche Kosten anfallen und wie häufig solche Einzahlungen möglich sind.
Was passiert mit der Rürup-Rente im Todesfall? Stirbt der Versicherungsnehmer, gehen die eingezahlten Beiträge für die private Altersvorsorge sowohl in der Anspar- als auch in der Rentenphase in der Regel verloren.
Wie können Hinterbliebene abgesichert werden? Damit das Kapital im Todesfall nicht verfällt, kann es an Angehörige ausgezahlt werden. Mit einer Beitragsrückgewähr geht das Geld an Hinterbliebene, sollte der Versicherungsnehmer vor Rentenbeginn versterben.

Eine Rentengarantiezeit führt dazu, dass die monatliche Rente bei Tod des Versicherten in der Rentenphase für einen festgelegten Zeitraum an Angehörige fließt. Beide Optionen sind mit Gebühren verbunden und gehen daher zulasten der Rentenhöhe.
Welche Abschlusskosten fallen bei der Rürup-Rente an? Für die Rürup-Rente fallen in der Regel Verwaltungs-, Vertriebs- und Abschlusskosten an. Wie hoch diese sind, hängt vom Versicherungsunternehmen ab. Mithilfe des Produktinformationsblattes (PIB) lassen sich die Kosten der verschiedenen Anbieter vergleichen. Je höher die sogenannten Effektivkosten sind, desto mehr mindern sie die Effektivrendite. Eine günstige Basisrente zeichnet sich daher durch niedrige Effektivkosten aus.
Ist die Rürup-Rente für Angestellte sinnvoll? Mit der Rürup-Rente lässt sich die gesetzliche Rente leicht aufstocken. Dabei ist es wichtig, den Steuervorteil voll auszuschöpfen, was meist nur sehr gut verdienenden Beschäftigten gelingt. Insofern ist sind die staatlich geförderten Rentenversicherungen für Angestellte immer dann sinnvoll, wenn diese eine hohe Steuerlast haben.
Was ist besser: Rürup oder Riester? Sowohl Riester- als auch Rürup-Verträge werden staatlich gefördert. Welche Vorsorgeform dabei die bessere Förderung verspricht, hängt von den jeweiligen Lebensumständen ab. Familien mit mehreren Kindern profitieren beispielsweise stark von den Zulagen der Riester-Rente. Haben sie jedoch auch ein hohes Einkommen, ist die Steuererstattung der Rürup-Rente interessant. So kann die beste private Altersvorsorge eine Kombination aus beiden Formen sein.

Wichtig ist, dass sich Interessierte beispielsweise im Rahmen einer unverbindlichen Beratung zu ihren Vorsorgemöglichkeiten gut informieren. Nur so holen sie das Beste aus ihrer Altersvorsorge heraus, egal ob mit Rürup oder Riester.
Ist eine Kombination mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll? Die Kombination der geförderten Rentenversicherung mit einer Berufsunfähigkeitszusatzversicherung ist in der Regel nicht zu empfehlen. Zwar lassen sich dadurch die Beiträge zum Schutz bei Berufsunfähigkeit besser steuerlich absetzen. Stellen Sparer ihren Vertrag jedoch beitragsfrei, verlieren sie ihren Anspruch auf eine Berufsunfähigkeitsrente. Sinnvoller ist es, mit separaten Verträgen die Altersvorsorge vom Risikoschutz zu trennen.

Aktuelle Top-Tarife

Bei der Wahl der optimalen und auch günstigen Rürup-Rente verlassen sich Interessierte einerseits auf die Erfahrungen, die andere Personen mit ihrem Anbieter gemacht haben. Andererseits spielen Testergebnisse eine wichtige Rolle. Mit ihnen können sie schnell gute von schlechten Tarifen zur privaten Altersvorsorge unterscheiden.

Beim aktuellen Test des Instituts für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) im Juli 2018 wurden insgesamt knapp 100 Tarife untersucht. Die Experten prüften verschiedene Kriterien in den vier Bereichen

  • Unternehmen,
  • Flexibilität,
  • Rendite sowie
  • Transparenz und Service.

Neben klassischen Angeboten mit Garantieverzinsung wurden unter anderem fondsgebundene Varianten mit und ohne Beitragsgarantie verglichen. Bei den klassischen Tarifen setzt sich die Top 3 aus Europa („E-BR Rentenversicherung zur Basisvorsorge“, Note 1,1), Hannoversche („Basisrente“, Note 1,4) und Continentale („BasisRente Classic“, 1,5) zusammen.

Bei den fondsbasierten Tarifen sichern sich diese Versicherer die vorderen Plätze im Vergleich.

Mit Garantie auf Beitragserhalt:

  • Allianz („Basisrente InvestFlex“, 1,1)
  • Alte Leipziger („Basisrente AL_RenteFlex“, 1,3)

Ohne:

  • Europa („E-FBR Fondsgebundene Basis Rentenversicherung“, 1,2)
  • Allianz („Basisrente InvestFlex“, 1,3)

Tipp: Weitere aktuelle Testsieger und wie diese zu bewerten sind, ist auf „Rürup-Rente Test“ nachzulesen.

Optimale Rürup-Rente jetzt finden

Einen ersten guten Eindruck, welche Versicherer empfehlenswerte Angebote bereithalten, bieten die unterschiedlichen Untersuchungen zur Rürup-Rente. Allerdings sollten die Ergebnisse nicht alleiniges Entscheidungskriterium für oder gegen einen Tarif sein. Dazu sind die Analysen von Stiftung Warentest und Co zu verschieden. Zudem sind die Tests in ihren Schwerpunkten unterschiedlich ausgerichtet, sodass sich die Testsieger abhängig von den eigenen Wünschen nicht in jedem Fall eignen.

Mit einem kostenlosen und unverbindlichen Angebot finden Interessierte jedoch den Tarif, der genau auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Mit der Hilfe eines Experten vergleichen sie die Stärken und Schwächen einzelner Angebote und vermeiden durch sein Knowhow typische Fehler beim Vertragsabschluss der privaten Altersvorsorge.